Von Weilheim bis Bilbao – Andreana Kanakidou über Ausbildung, Verantwortung und Zukunftspläne
Shownotes
Wie ist es so als Azubine bei einem Weilheimer Traditionsunternehmen? Andreana Kanakidou, in der Ausbildung zur Industriekauffrau beim Gummispezialisten Kächele, erzählt es uns: In TeckTalk Folge 4 spricht die 20-Jährige über Azubi-Alltag, Arbeitsaustausch in Spanien – und darüber, welche Vorstellungen sie, als klar strukturierter junger Mensch, von ihrer beruflichen Zukunft hat? Ein offener, ehrlicher Talk über Verantwortung, Vorbilder und warum die besten Entscheidungen oft ganz unkompliziert entstehen.
Moderationsseitig sorgen die Hosts Daniela Braun und Moritz Keller wie gewohnt für die jugendliche Frische – und wie immer für ein paar „Dinge, die ihr nie googeln würdet – aber unbedingt wissen wollt“.
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00:00:00: Nö, ich nehme jetzt einfach nur schon mal unser Vorgeplänkel auf.
00:00:03: Aber wenn die Sendung fängt da schon an, wenn man sagen muss... Die
00:00:06: Sendung, haben Sie gehört?
00:00:08: Die Sendung?
00:00:08: Die Folge, die...
00:00:10: Den ZDF, wir träumen ja noch von die Zeit, den Podcast.
00:00:14: Da verträumen wir... Hast
00:00:14: du nicht letztes Mal den Zeitpodcast gegrüßt?
00:00:17: Den gegrüßt?
00:00:20: Habe ich den Zeitpodcast gegrüßt?
00:00:23: Das klingt gar nicht nach mir.
00:00:34: Herzlich willkommen zu Tech Talk, dem Pass zu mir Podcast für alle Weilheimerinnen und Weilheimer, aber auch für alle grundsätzlich Weilheiminteressierten oder Weilheim-Neugierigen.
00:00:44: Worum geht es beim Tech Talk?
00:00:46: Es geht um Themen rund um Weilheim, die wir uns etwas vertieft und differenziert anschauen wollen und die vielleicht nicht mit allen oder zwei Sätzen abgehandelt sind.
00:00:54: Dazu haben wir jedes Mal eine Gesprächspartnerin oder ein Gesprächspartner zu Gast.
00:00:59: Und in dieser ersten Staffel geht es bei uns ja um das Thema Wirtschaft in Weihlheim.
00:01:05: Die wollen wir nämlich gerne etwas mehr in den Fokus stellen und präsentieren.
00:01:10: Mit mir am Mikrofon ist Daniela Braun.
00:01:13: Sie ist die Leiterin des Hauptamts der Stadt Weihlheim und damit die Person, die hier in der Stadt in allen größeren oder kleineren Fragen Bescheid weiß.
00:01:21: Vielen Dank, Moritz.
00:01:24: Nennen wir Moritz Keller von der Kavalerie in Tübingen.
00:01:27: Jetzt wundert man sich, warum.
00:01:29: wir haben jemanden gesucht, der lustig ist.
00:01:31: Und schlau, quasi unser Qualitätsbeauftragter, hört er ganz arg an und deshalb sagt sie in jeder Sendung nochmal.
00:01:39: Genau, super.
00:01:41: Das Gute ist ja, dass man nicht sehen kann, dass ich rot werde über die Kopfhörer.
00:01:47: Heute wollen wir ein bisschen mehr über das Thema erfahren, wie es denn ist eine Ausbildung bei einem Wallheimer Betrieb zu machen, bzw.
00:01:55: auch als junger Mensch in Wallheim zu arbeiten.
00:01:57: Und dazu haben wir uns heute wieder einen Gast eingeladen.
00:02:00: Mit uns heute hier ist Adriana Kanakidu.
00:02:03: Habe ich es richtig ausgesprochen?
00:02:05: Ja,
00:02:06: Kanakidu.
00:02:06: Genau.
00:02:07: Mit
00:02:07: uns hier ist Adriana Kanakidu.
00:02:10: Herzlich willkommen.
00:02:11: Vielen Dank für die Einladung.
00:02:13: Jetzt sind wir natürlich gespannt.
00:02:15: Wer sind Sie?
00:02:16: Warum sind Sie bei der Firma Kechele?
00:02:18: Also ich bin Adriana Kanakido.
00:02:20: Ich bin zwanzig Jahre alt und momentan im zweiten Lehrjahr zur Industriekauffrau bei der Firma Kechele hier in Weilheim.
00:02:28: Und wie jeder Gast haben wir auch sie darum gebeten, uns einen persönlichen Gegenstand mitzubringen, der uns ein bisschen was über sie sagt.
00:02:36: Was haben Sie uns denn mitgebracht?
00:02:37: Genau.
00:02:38: Ich habe hier meinen Planer mitgenommen.
00:02:41: Für alle zu Hause, die können sich jetzt das, wenn alles klappt, im Bild zu unserer Episode anschauen, Frau Kanakidou mit ihrem Gegenstand.
00:02:50: Also ich habe mich für meinen Planer entschieden, einfach weil es wirklich ein treuer Begleiter in meinem Alltag ist.
00:02:56: Ich bin ein sehr organisierter Mensch und er hilft mir einfach mein Privatleben, aber auch ein Berufsleben.
00:03:02: einfach alles festzuhalten, alles im Überblick zu behalten, beschreibt mich am besten.
00:03:07: Sie haben gesagt, Sie haben eine Ausbildung zur Industriekauffrau bei der Firma Kehelle begonnen.
00:03:12: Passt es auch zu Ihrem Alltag?
00:03:14: Planen?
00:03:15: Planen?
00:03:15: Was macht man denn bei der Firma Kehelle als Industriekauffrau?
00:03:19: Genau, das ist sehr vielseitig.
00:03:20: Es kommt ganz oft die Abteilung drauf an, wo man gerade eingesetzt ist.
00:03:25: Ich bin momentan im Personalwesen.
00:03:28: Da habe ich viel mit Bewerbern zu tun, auch das Ganze zu managen, die Bewerber einzuladen, auch ... ... bei den Vorstellungsgesprächen teilzunehmen.
00:03:38: Und in meinem Plan erhalte ich dann einfach die Infos fest, wann ist welcher ... ... welches Gespräch ...
00:03:45: War das ... Also ist das auch die Abteilung, wo Sie sich vorstellen könnten, zu bleiben oder sind Sie gerade noch dabei, so durch die verschiedenen Abteilungen durchzuwandern?
00:03:53: Ich bin gerade noch dabei, die ganzen Abteilungen anzuschauen.
00:03:56: Ich war bis jetzt schon im Einkauf, im Auftragszentrum, auch vier Wochen in der IT eingesetzt und momentan im Personalwesen.
00:04:05: Aber es fehlen mir auch noch, der Vertrieb fehlt mir noch und die Buchhaltung, da komme ich noch rein.
00:04:11: Deswegen kann ich mich gerade noch gar nicht so festlegen, ob das Personalwesen irgendwann mal in Zukunft zu meinem Bereich sein wird oder ob da noch was kommt.
00:04:20: Das
00:04:20: sieht Daniela traurig.
00:04:23: Kann ich auf jeden Fall empfehlen, Personal ganz viel mit Menschen zu tun, mit immer ganz netten Menschen.
00:04:30: Bis jetzt gefällt es mir sehr gut.
00:04:33: Frau Kanakido, was war denn so bei Ihrer Ausbildung das Überraschendste, was Ihnen da passiert ist?
00:04:39: Hat irgendwas womit Sie nicht gerechnet haben vorher?
00:04:41: Vielleicht auch so beim Weg durch die ganzen Abteilungen durch?
00:04:44: Tatsächlich war ich am Anfang eher kritisch eingestellt, der IT gegenüber.
00:04:48: Ich dachte mir, ja, ich mache ja eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich, aber ich habe auch schnell erkannt, dass es auch mal spannend ist, eine andere Abteilung zu betrachten, die gerade nicht wirklich in meiner Interessen.
00:05:00: ... in meinen Interessen liegt, genau ... ... und einfach da mal reinzuschnuppern ... ... und zu sehen, wie dort die ganzen ... ... Alte, also die ganzen ... ... Prozesse ablaufen, was da gemacht wird.
00:05:12: Genau, ja.
00:05:13: Hat
00:05:14: man nicht damit gerechnet.
00:05:16: In der IT-Abteilung?
00:05:17: Warst du schon mal in der IT-Abteilung, Moritz?
00:05:21: Ich mache immer einen großen Bogen um die Hand.
00:05:23: Nein, freu mich immer, wenn ich da ... ... geholfen bekommen von den Leuten aus der ... ... IT-Abteilung, ja.
00:05:28: Frau Kanaki, du jetzt, gibt es ja Azubis, die müssen ganz viele Bewerbungen schreiben.
00:05:33: Also es ist ja manchmal auch gar nicht so einfach, das Passende für sich selber zu finden.
00:05:36: Jetzt haben Sie mir im Vorgespräch etwas ganz Besonderes gesagt, wie viele Bewerbungen haben Sie geschrieben, bis es dann die Zusage gab?
00:05:43: Genau, tatsächlich war meine Bewerbung bei der Firma Kechle meine erste Bewerbung.
00:05:48: Und ich hatte auch das Glück, direkt angenommen zu werden.
00:05:51: Nach meinem Vorstellungsgespräch natürlich.
00:05:53: Aber deswegen musste ich davor auch keine weiteren.
00:05:56: Bewerbungen abschicken, weil ich mir gedacht habe, ich probiere es einfach mal hier.
00:06:00: Wenn es dann nicht klappen sollte, dann schaue ich einfach mal weiter, was mich sonst noch so ansprechen würde.
00:06:06: Jetzt sind Sie ja Weihlheimerin.
00:06:08: Wie sehen Sie denn auf das Unternehmen Kehrlinge bekommen?
00:06:11: Sie hätten sich ja bei der Stadt Weihlheim beworben können.
00:06:14: Das können
00:06:14: ja nicht alle bei der Stadt Weihlheim arbeiten.
00:06:17: Also ich komme ja hier aus Weihlheim und die Firma Kehrlinge ist ja auch sehr bekannt und ein regional starkes Unternehmen.
00:06:25: Und damals bin ich auch auf die Instagram-Seite gestoßen.
00:06:28: Die hat mich schon sehr angesprochen.
00:06:30: Einfach, weil es einen sehr authentischen Einblick gegeben hat.
00:06:33: Und das hat mich dann auch letztendlich überzeugt, mich dort zu bewerben.
00:06:37: Was machte die Firma Kecheli so?
00:06:39: Was stellt die her?
00:06:40: Genau, wir sind auf Gummimetallteile spezialisiert und auch in ganz vielen Branchen vertreten.
00:06:48: Wir sind in der industriellen Anwendung.
00:06:50: Da stellen wir Bosch E-Bike-Teile her.
00:06:54: oder auch in der Pumpentechnik, da haben wir Fördersysteme für Ketchup oder auch in der Automobilbranche.
00:07:02: Kann man sich mal mit so Gummi und Gummi-Abdichtungen gar nicht so richtig vorstellen?
00:07:06: Man macht die Homepage, erklärt es dann, Ketchup müsst ihr noch mal erklären.
00:07:10: Für welches Teil im Ketchup sind Sie zuständig?
00:07:13: Nicht in Ketchup, direkt zur Beförderung von Ketchup in die Tuben.
00:07:18: Aha, zur Beförderung von Ketchup in die Tuben.
00:07:21: bevor es überhaupt in den Laden kommt.
00:07:23: Genau.
00:07:24: Also wir stellen dann die Statuen her, die das dann durch diesen Statue befördern.
00:07:31: Genau.
00:07:31: Haben
00:07:32: wir wieder was gelernt?
00:07:33: Ja, auf jeden Fall.
00:07:34: Zum Thema wieder was gelernt hätte ich?
00:07:35: vielleicht auch eine Dinge, die ihr nie googlen würdet, aber unbedingt wissen wollt.
00:07:40: Und zwar würde ich noch zum Thema Azubis.
00:07:46: Habe ich nämlich gefunden, der durchschnittliche Azubi in Deutschland, trinkt pro Jahr über hundertseptzig Liter Kaffee, Cola oder Energydrinks.
00:07:54: Tendenz ist allerdings absteigend bei Kaffee, aber steigend bei Marte.
00:07:59: Frau Kanakido, ist das so?
00:08:01: Wenn ich ehrlich bin, in meinem Berufsalltag eher weniger.
00:08:04: Ich trinke gerne daheim Kaffee.
00:08:07: Aber bei der Arbeit bin ich eher so bei Wasser.
00:08:11: Oder auch beim Tee.
00:08:12: Was für ein Tee?
00:08:14: Ich trink sehr gerne ein Blau-Werti.
00:08:17: Das ist auch mal eine schöne Abwechslung.
00:08:19: Bis jetzt könnte man ja sagen, war es fast der Koffein-Junkie-Podcast, weil fast alle, wie gesagt haben, ich brauch morgens erst mal eine gute Tasse Kaffee bei der Arbeit, um loszulegen.
00:08:28: Und bei ihnen ist das wohl nicht so.
00:08:29: Also die Energie ist auf jeden Fall so auch da.
00:08:31: Ja.
00:08:32: Auch bei der, die Frau Akanaki, du noch zwanzig Jahre, dann gibts auch Kaffee.
00:08:35: Und wie bei dir morgens auch sechs.
00:08:37: Das war bei mir von Anfang an, das war nie anders.
00:08:41: Jetzt noch eine Frage.
00:08:43: Was braucht man denn für Voraussetzungen, um eine Ausbildung bei der Firma Kehle zu starten?
00:08:49: Was haben Sie für eine Ausbildung und Sie haben ja verschiedene Ausbildungsberufe bei der Firma Kehle?
00:08:54: Genau.
00:08:54: Also wie bei der Firma Kehle sind ganz breitbandig aufgestellt.
00:08:57: Wir sind ja im technischen Bereich, im kaufmännischen Bereich, aber auch in der IT.
00:09:02: In der IT bieten wir beispielsweise die Ausbildung zum Fachinformatiker an, für Systemintegration, aber auch für die Anwendungsentwicklung.
00:09:10: und ein duales Studium als im Bereich Wirtschaftsinformatik.
00:09:14: Dann im kaufmännischen Bereich sind wir die Industriekaufleute und dann auch noch das duale Studium BWL-Industrie.
00:09:21: Und der technische Bereich ist unser größter Bereich.
00:09:25: Da haben wir beispielsweise im Bereich Mechatronik, Maschinenanlagenführung oder auch Werkzeugmechanik, Ausbildungsberufe.
00:09:34: Also ganz vielseitig, da kommt noch ganz viel dazu.
00:09:37: Aber das war jetzt so ein kleiner ... Ein Blick.
00:09:41: Und wenn sie so jemand nach der Schule entscheidet, in die eine oder andere Richtung zu gehen, dann helfen ja oft Praktika.
00:09:47: Sie haben selber auch Praktika gemacht.
00:09:49: Wie kann man sich denn das vorstellen, dass man das so ein bisschen reinschoben kann, ruft man da mal an?
00:09:53: Oder wie funktioniert das?
00:09:54: Vielleicht können wir da ein Tipp rausgeben an alle angehenden Azubis.
00:09:58: Also bei mir war es damals so, dass das war ein Pflichtpraktikum von der Realschule hier in Wildheim.
00:10:03: Das war ein einwöchiges Praktikum.
00:10:06: Und da habe ich mich damals beworben und wurde dann auch angenommen.
00:10:10: Und eine Woche war ich dann im Betrieb.
00:10:13: Ich habe in den ganzen kaufmännischen Abteilungen reingeschnuppert, aber ich war auch zwei Tage in der Produktion.
00:10:19: Einfach, um zu verstehen, was wird eigentlich hergestellt, wie läuft das Ganze ab und die ganzen Zusammenhänge besser nachvollziehen zu können.
00:10:26: Wie war das so in der Produktion?
00:10:28: Interessant.
00:10:29: Ich durfte auch tatsächlich selber mithelfen.
00:10:32: Das war damals in der Näherei, war ich eingesetzt.
00:10:36: Da durfte ich so schnell durch Bänder einfädeln.
00:10:41: Für was für ein Produkt war das dann?
00:10:42: Es war für Trampoline.
00:10:43: Ah, Trampoline,
00:10:46: das ist ein ja auch ein bekanntes Thema hier bei uns im Podcast.
00:10:51: Jetzt dauert ja eine Ausbildung drei Jahre im Normalfall, man kann dann auch verkürzen, aber die meisten Ausbildungen dauern zu drei Jahre und als Ausbildungsgeber ist man ja schon bis geneigt, das auch abwechslungsrecht zugestalten.
00:11:03: Also wir überlegen auch immer, wie können wir unsere Azubis zumindestens nehmen, den Inhalten theoretisch, was kann man da für Spaß einhalten, so ein bisschen einbauen, soll ja auch alles nicht so trocken sein.
00:11:12: Jetzt haben sie erzählt, dass sie was machen dürfen, dass wir ein Wellheim nicht anbieten können.
00:11:17: Die Firma Kechle fördert jedes Jahr ein Erasmusprojekt.
00:11:21: D.h.
00:11:21: zwei Azubis dürfen dann zu unserem Tochterunternehmen nach Spanien in Bilbao gehen und dort vier Wochen verbringen.
00:11:30: Ich war dieses Jahr dabei mit meiner Azubi-Kollegin Lisa.
00:11:33: Wir haben davor einen Onlinesprachkurs besucht.
00:11:39: Dann waren wir für vier Wochen in Bilbao und waren dann bei der Firma Flexis.
00:11:44: Da haben wir auch einfach in die Kaufmännischen Abteilungen reingeschnuppert, haben auch mal gesehen, wie läuft das Ganze eigentlich im Ausland ab.
00:11:51: Und es war wirklich eine tolle Erfahrung.
00:11:56: Wie ist der Alltag so?
00:11:57: Hat es spanisch gereicht, was man da in der Vorbereitung hatte?
00:12:00: Oder war es dann immer noch so ein bisschen mit Händen und Füßen?
00:12:03: Es war ein Mix aus allem.
00:12:05: Also man hat sowohl spanisch versucht zu reden, natürlich um die Sprache auch ein bisschen sich anzueignen.
00:12:11: Deutsch war auch dabei, weil einzelne Leute auch Deutsch verstehen konnten.
00:12:15: Und hauptsächlich lief dann die Kommunikation doch auf Englisch ab.
00:12:20: Ich überlege gerade, könnt sie sich den Vorstellenden mal auszuwandern nach Spanien?
00:12:24: Gibt es da die Möglichkeit, wenn sie fertig sind?
00:12:28: Ja, also stand jetzt würde ich es eher weniger machen.
00:12:31: Einfach aus dem Grund, weil meine Familie ja hier in Deutschland ist und es wäre ja schon eine ganz schön große Entfernung.
00:12:37: Deswegen eher weniger.
00:12:39: Und weiß ja nicht, was die Zukunft bringt, aber stand jetzt.
00:12:42: Bleibe ich gerne hier in Deutschland.
00:12:44: Hier in Weihheim.
00:12:46: Genau, hier in
00:12:47: Weihheim.
00:12:48: Ich habe mir nämlich auch überlegt, Moritz, wir haben ja immer eine Rubrik, die sich Herzenswunsch nennt.
00:12:53: Danielas Herzenswunsch.
00:12:54: Genau, Danielas Herzenswunsch.
00:12:55: Jetzt habe ich viele Wünsche und überlege natürlich immer, je nach Gesprächspartner, was passt.
00:13:00: Und jetzt natürlich prompt gekommen, mir in Weihheim, wir haben auch noch kein Auslandssemester.
00:13:05: Und ich habe mir überlegt, wir könnten eine Städtepartnerschaft eingehen.
00:13:08: Und zwar habe ich auch schon einen Ort ausgewählt.
00:13:10: Das wäre quasi so in Frankreich, in der Ich würde mich da auch mal melden und dann mal eine Probereise, wie Sie auch, viel hoch und hinnehmen und ein bisschen gucken und also einen Online-Sprachkurs machen.
00:13:22: Aber das wäre, glaube ich, so meinen Herzenswunsch.
00:13:25: Dass ich da einfach mal vielleicht auch eine Einladung von der KOTAS für annehmen würde.
00:13:31: An alle, die zuhören.
00:13:32: Das ist keine Aufgabe an C-Frau, keine KIDU.
00:13:34: Das ist für alle Zuhörer, die eventuell zuhören.
00:13:36: Wichtig dabei ist immer, dass wir dazusagen müssen, gegenwärt... Was darfst du annehmen als Gegenwärt, als Beamtin?
00:13:44: Genau, ich bin ja Beamtin.
00:13:45: Da gilt halt die zehn Euro-Grenze.
00:13:47: Aber ich denke, für so viele Wochen an der KOTAS müsste man echt damit klarkommen.
00:13:52: Stimmt.
00:13:54: Ja, gut, das würde ich.
00:13:56: Auf jeden Fall.
00:13:57: Das finde ich ganz toll, dass tatsächlich die Firma Kerle sowas anbieten können.
00:14:01: Ich glaube, das ist auch noch so ein Gudi, das insbesondere bei Azubis, die ja auch, wie gesagt, rumkommen und reisen, was ja toll ist, sich da nochmal so ein bisschen anders entwickeln können.
00:14:11: Was haben Sie da jetzt, wenn Sie spontan darauf zurückgucken, würden Sie sagen, was haben Sie da hauptsächlich mitgenommen von dem Auslandsaufenthalt?
00:14:19: Es hat sich gelohnt, weil...
00:14:21: Es hat sich gelohnt, weil es war... eine persönliche Entwicklung, die man dadurch macht, weil man ja wirklich vier Wochen alleine dort war, also zwar mit seiner Azubi-Kollegin, aber trotzdem war man auf sich allein gestellt.
00:14:33: Es war ein fremdes Land, eine andere Kultur, aber auch beruflich war es eine gute Entwicklung.
00:14:38: Einfach aus dem Grund, man konnte auch mal sehen, wie läuft das Ganze im Ausland ab.
00:14:42: Wir haben das ja eigentlich nur hier in Deutschland.
00:14:44: Wir wissen, alles ist... wie es hier abläuft, aber wie ist es eigentlich in Spanien?
00:14:49: Und genau, das war wirklich eine gute Erfahrung.
00:14:52: Auch die Leute dort sehr herzlich haben einen sehr nett aufgenommen und einem wirklich alles erklärt.
00:15:01: Und das kommt ja zum Mentalität.
00:15:03: Wir haben ja auch einige Spanier hier bei uns in den Kitas.
00:15:06: Wie ist dort die Mentalität?
00:15:08: Da wird denn ja oft vorgeworfen, na ja, vielleicht eben in der Generation Z. Die arbeiten irgendwie von neun bis vierzehn Uhr.
00:15:14: Da geht alles ein bisschen langsamer.
00:15:17: Haben Sie die Vorurteile da geteilt?
00:15:18: Oder sind Sie zurück und sagen, wir in Deutschland Generation Z, ihr könnt auf uns bauen?
00:15:24: Schwierig.
00:15:25: Also hier in Deutschland.
00:15:27: Klar, die Generation Z liegt einen großen Wert auf diese Work-Life-Balance.
00:15:32: Das war jetzt in Spanien, haben die längere Arbeitszeiten als wir hier, sind auch festgebunden an ihren, die haben bestimmte Zeiträume, wo die ganze Firma dann schließt und wo sie dann nur Urlaub nehmen können.
00:15:47: Das ist dann nicht wie hier in Deutschland, dass man Flexibel sagen kann, ich möchte in der Woche eine Woche Urlaub, war dort nicht möglich.
00:15:54: Nur mit einem bestimmten Antrag.
00:15:57: Also da haben wir hier in Deutschland schon wirklich einen Vorteil.
00:16:01: Arbeiterparadies, Deutschland.
00:16:03: Arbeiterparadies für die, für die Jungen.
00:16:05: Haben Sie so Zukunftspläne, Ideen oder Wünschen oder auch Sorgen, wo Sie sagen, okay, die Wirtschaft liest mir, geht's grad nicht so gut.
00:16:12: Was beschäftigt so junge Leute oder was beschäftigt sie da?
00:16:16: Momentan beschäftigt mich die Wirtschaftskrise nicht wirklich.
00:16:20: Einfach aus dem Grund, ich bin ja in meiner Ausbildung und wenn man die auch erfolgreich abschließt und sich bemüht.
00:16:26: In der Berufsschule sich anstrengend im Betrieb sich gut gibt, muss man keine Angst haben, weil da wird sich immer eine Tür öffnen.
00:16:35: Das ist eine super positive Einstellung.
00:16:38: Danke schön.
00:16:40: Was sind Ihre persönlichen Pläne so grundsätzlich?
00:16:43: Wie geht es bei Ihnen weiter nach der Ausbildung?
00:16:45: Also wollen Sie gerne hier bleiben oder gibt es irgendwelche, also übernommen werden?
00:16:50: oder gibt es da andere Pläne?
00:16:51: Also die Firma Kechle bildet grundsätzlich ja Ihren eigenen.
00:16:55: ihre eigene Fachkräfte aus.
00:16:56: Und da wär mein Plan auch erst mal Berufserfahrung zu sammeln.
00:17:02: Und dann mal schauen, kann man ja auch mit der Abendschule zusätzlich sein Fachwirt machen, sein Betriebswirt dann erst mal so anfangen.
00:17:08: Ich glaub, so ein Fulltime-Studium wär nichts für mich.
00:17:12: Ich bin eher so der praktische Mensch.
00:17:14: Deswegen würde ich gerne eher so im Praktischen bleiben und dann vielleicht eine Weiterbildung machen in der Abendschule.
00:17:20: Genau.
00:17:22: Das heißt, es ist ja fast immer schon unsere Abschlussfrage.
00:17:25: Die Firma Kehele passt zu Ihnen.
00:17:27: Es gibt also Werte, wo Sie sagen, ja, dafür stehe ich auch.
00:17:30: Ist das so?
00:17:32: Ja, also die Firma Kehele ist ja ein Familienunternehmen.
00:17:35: Und das merkt man auch, wenn man da drin ist.
00:17:37: Man wird wirklich von Anfang an auch als Azubis ins Team aufgenommen.
00:17:42: Und auch, wir sind ja viele Azubis bei der Firma Kehele.
00:17:46: Und auch das Verhältnis untereinander ist wirklich sehr gut.
00:17:50: Und man unterstützt sich gegenseitig, man tauscht sich aus, also von der Atmosphäre sehr angenehm.
00:17:57: Ich hätte noch so eine kleine, vielleicht spontane Frage auch, wenn Sie jetzt quasi nochmal ein bisschen in der Zeit zurückgehen und Ihrem früheren ich einen Tipp geben könnten, so mit vierzehn oder fünfzehn, was würden Sie sagen?
00:18:10: Einfach alles genau gleich machen oder gibt es irgendwas, worauf?
00:18:16: Man achten sollte oder?
00:18:19: Tatsächlich wird ich persönlich nichts ändern.
00:18:22: Einfach, ich hab schon früh erkannt, dass ich auf jeden Fall dieses kaufmännische Interesse habe, auch durch mein Praktikum, dann auch durch die Schule.
00:18:31: Ich war ja an der Viagra Friedrichelkopfschule.
00:18:33: Da hatte ich ja auch noch diese theoretischen Einblicke.
00:18:37: Und ich hab früh gemerkt, dass einfach mein Interesse im kaufmännischen Bereich liegt.
00:18:41: Deswegen würde ich rückblickend nichts abändern.
00:18:45: Das klingt ja weh.
00:18:46: Richtig, am richtigen Ort.
00:18:48: Richtig, dass man am richtigen Ort zur richtigen Zeit, genau.
00:18:51: Da würde ich jetzt eigentlich nur noch die letzte Frage anschließen, oder?
00:18:55: Dann können Sie uns ja ganz einfach den Satz wahrscheinlich vervollständigen.
00:18:59: Weilheim passt zu mir, weil?
00:19:01: Weilheim passt zu mir, weil ich mich hier zu Hause fühle.
00:19:04: Ich bin hier seit Kind aufgewachsen und ich fühle mich hier sehr wohl.
00:19:10: Es ist eine sehr schöne Stadt.
00:19:12: Genau.
00:19:13: Du warst so ein Abschluss-Lateband.
00:19:15: Vielen Dank.
00:19:16: Vielen Dank, dass Sie da waren, Frau Kanakido.
00:19:18: Ich
00:19:18: danke auch.
00:19:19: War sehr schön.
00:19:20: Und dann, ja, an alle draußen.
00:19:23: Wenn es euch gefallen hat, dann lasst gerne ein Like da oder einen Kommentar.
00:19:26: Wenn ihr Leute in eurem Umfeld habt, die ihr mögt, dann empfehlen denen doch mal in den Podcast hier rein zu hören.
00:19:32: Der Tech Talk freut sich über neue Zuhörer.
00:19:34: Wenn es euch nicht gefallen hat, dann gibt es sicher Leute in eurem Umfeld, die ihr nicht mögt und denen ihr empfehlen könnt, mal in den Podcast rein zu
00:19:39: hören.
00:19:40: Und falls ihr Fragen oder Anmerkungen habt oder auch mal ein bestimmtes Thema oder einen bestimmten Gast hören wollt, dann schreibt doch eine Mail an.
00:19:47: Podcast.
00:19:51: Genau.
00:19:52: Und damit vielen herzlichen Dank und bis zum nächsten Mal.
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