Mode de la Teck– Yvonne Reitz über Mode, Beratung und die Liebe zum Detail
Shownotes
Was macht gute Modeberatung aus? Wie wird aus einem kleinen Laden ein lebendiger Treffpunkt? Und wie bringt man immer wieder die neuesten Trends nach Weilheim?
Yvonne Reitz erzählt in TeckTalk Folge 9, warum sie in ihrem Geschäft ’s boutiquele genau das machen kann, was ihr liegt: Kundinnen persönlich beraten, Lieblingsstücke finden – und gleichzeitig das Städtle ein bisschen bunter machen. Es geht um Selbstständigkeit, Events – und den ganz besonderen Charme des Einzelhandels. In der Hoffnung auf den einen oder anderen Fashion Geheimtipp am Start: die Hosts Daniela Braun und Moritz Keller – und brandneue „Dinge, die ihr nie googeln würdet – aber unbedingt wissen wollt“.
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00:00:00: Wo kommst du her?
00:00:01: vom Ursprünglich vom Dialekt her?
00:00:03: Aus Hessen.
00:00:04: Aus Hessen,
00:00:04: ja.
00:00:05: Hört man geil.
00:00:07: Ganz einfach nicht.
00:00:09: Nein, das ist doch super, das ist sehr sympathisch.
00:00:11: Also wir sind ja ja offen für alle, für alle Dialekte und Hintergründe.
00:00:18: Ja, auf jeden Fall.
00:00:28: Also herzlich willkommen zu Tech Talk, dem Pass zu mir Podcast aus Weilheim für alle Weilheimerinnen.
00:00:33: Weilheimer natürlich erstmal, aber auch für alle, die grundsätzlich Weilheim interessiert sind oder Weilheim neugierig oder Weilheim begeistert.
00:00:42: Worum geht es beim Tech Talk?
00:00:44: Es geht um Themen rund um Weilheim, die wir uns etwas vertieft und differenziert anschauen wollen und die man vielleicht nicht einfach nur in ein, zwei Sätzen abhandeln will, sondern ein bisschen mehr in die Tiefe gehen.
00:00:53: Und dazu haben wir jedes Mal eine Gesprächspartnerin oder ein Gesprächspartner zu Gast.
00:00:57: Und wir beschäftigen uns nach wie vor schwerpunktmäßig noch mit dem Thema Wirtschaft, bzw.
00:01:04: Handel in Weilheim kann man sagen und das wollen wir aktuell noch mehr in den Fokus stellen und präsentieren.
00:01:12: Mit mir am Mikrofon ist Daniela Braun, die Leiterin des Hauptamts in Weilheim und die Person, die mich inhaltlich immer auf Stand bringt, was hier in Weilheim so geht und die hier eigentlich in allem so Bescheid weiß.
00:01:23: Eine große und kleine Frage.
00:01:26: Vielen Dank Moritz.
00:01:27: Mit mir am Mikrofon und neben mir mit mir und neben mir Moritz Keller von unserer Lieblingsagentur der Cavalerie in Tübingen.
00:01:34: Moritz ist unser Qualitätsbeauftragter, lustig und schlau, auch im Jahr zwanzigundzwanzig.
00:01:38: Das hat er unterschrieben und den Job macht er nach wie vor sehr gut.
00:01:43: Wir freuen uns Moritz auch, so zwanzigundzwanzig.
00:01:45: Ja,
00:01:45: ich freue mich, wenn ich fünfzig Prozent davon auf jeden Fall schon mal irgendwie hinkriege.
00:01:50: Wir haben ein Gast.
00:01:51: Genau.
00:01:51: Und auf den haben wir uns natürlich besonders gefreut.
00:01:54: Mit uns heute am Mikrofon ist Yvonne Reitz.
00:01:57: Genau.
00:01:58: Yvonne, du bist hier in Weilheim bekannt, weil du das Sputikle führst.
00:02:07: Genau.
00:02:09: Dazu gehen wir gleich tiefer rein, aber wir steigen immer erst mal ein mit dem persönlichen Gegenstand.
00:02:15: Weil das soll uns ja ein bisschen was über dich sagen.
00:02:17: Was hast du uns denn mitgebracht?
00:02:19: Also, ich bin dazu extra an meiner Heimat gefahren.
00:02:22: Nein, ich war zu Besuch in der Heimat an Weihnachten, dachte, das darf ich nicht vergessen, weil ich habe mitgebracht.
00:02:33: Oh Gott, ihr habt's.
00:02:35: Meine Barbie.
00:02:36: Also, eine Barbie aus meiner Kindheit, das ist, glaube ich, die Herzchen-Barbie und die trägt das Kleid für sich blüten Barbie.
00:02:49: Und ja, ich glaube, ich war einfach schon in jungen Jahren sehr an Mode interessiert.
00:02:58: Also meine Barbie-Puppen waren immer gut angezogen.
00:03:02: Es war immer wichtig, dass die auch dem Anlass gerecht gekleidet sind.
00:03:06: Und das war eine Leidenschaft mit meiner Kindheit von mir.
00:03:10: Und es war, glaube, damals schon klar, wo bei mir mal die Reise hingehen wird.
00:03:14: Auch wenn sie mir damals vielleicht noch nicht so bewusst war.
00:03:17: Wie viele so Barbie-Puppen hassen du?
00:03:19: Das ist ja der Wahnsinn, die ist ja so schön.
00:03:21: Mit dem tollen Kleid, meine ich, haben wir immer so die Stöndertsachen an gehabt.
00:03:24: Hast du das selber genäht oder gibt es die tatsächlich?
00:03:26: Die gab es damals zu kaufen.
00:03:28: Die riecht, die Pfirsichblüten-Barbie, genau, also das Kleid von der.
00:03:32: Die Herzchen-Barbie, die hatte ein Kleid an, das war weiß mit so roten Herzchen drauf.
00:03:37: Samtherzchen.
00:03:38: Das habe ich bestimmt auch noch irgendwo.
00:03:40: Ich habe es dann doch so auf die Schnelle nicht gefunden.
00:03:43: Aber dieses Gleit hier von der Pfirsichblüten Barbie, das war halt so eins meiner Lieblingsgleiter.
00:03:48: Da hat die ganz oft angehabt.
00:03:49: und ja und ich glaube ich habe zwischen zwanzig und dreißig Barbie-Puppen.
00:03:57: Die gibt es auch immer noch.
00:03:59: Also die sind alle noch da und die wurden auch von meinem Bruder seinem Kind und von meinem Kind bespielt.
00:04:06: Ja.
00:04:07: Das ist ein echt tolles Mitbringsel, oder?
00:04:10: Ich hatte ein Barbie-House, ich erinnere mich gerade auch, ich hatte auch mit meiner Schwester ein Barbie-House, aber die hatten irgendwie nicht so schöne Kleider.
00:04:20: Das war mir schon wichtig, dass die schöne Kleider
00:04:22: haben.
00:04:24: Also da habe ich als Kind tatsächlich sogar auch diverse kleine Jobs schon ausgeübt.
00:04:31: Ich habe so eine Tombola, war ich die Glücksfee oder so, meine Mutter damals schon im Warenhaus gearbeitet, die natürlich eine Spielwarenabteilung auch hatte.
00:04:40: Dann wurde da meine Glücksfähige gesucht für die Tombola und da habe ich das gemacht.
00:04:43: Mit Fieber stand ich an der Trommel und habe die Lose gezogen, weil ich mir dann halt im Anschluss was von Barbie aussuchen durfte.
00:04:52: Genau.
00:04:55: Es gibt einen perfekten Einstieg ins Boutique, wie so eine Barbie, die hier Highdressed aussieht.
00:05:00: Ja, tatsächlich.
00:05:01: Moritz, für dich dein Herz geht auch auf, morg ich.
00:05:04: Mein Barbie
00:05:08: hat es rosa himmt.
00:05:10: Ja,
00:05:10: stimmt.
00:05:12: Nee, ich war nur gerade noch ein bisschen irritiert, weil ich erst dachte, mit den mehrere Jobs ausgeübt.
00:05:16: Wie viele von deinen Barbies hast du denn auch selber schon angezogen?
00:05:21: Fertigte Sachen.
00:05:22: Das mit selbst verdicken Sachen gar nicht.
00:05:24: Nein,
00:05:24: gar nicht.
00:05:24: Ich fertige richtig Kaufe ein.
00:05:28: Geil.
00:05:32: Perfekt.
00:05:34: Perfekt.
00:05:34: Außer eine Leidenschaft von mir.
00:05:36: Ja.
00:05:37: Ja, ja.
00:05:38: Aber das heißt, die mussten auf jeden Fall immer schon perfekt angezogen, sind sie auf jeden Fall schon mal richtig am Start.
00:05:43: Wir sind bei dir bei Sputikle.
00:05:46: Sputikle, da fällt mir jetzt als Sprachwissenschaftler natürlich auf, dass da zwei Sprachen zusammenkommen, nämlich Französisch und Schwäbisch.
00:05:57: Da würde ich auch direkt mal an Dinge, die ihr nie googlen würdet, reinschmeißen.
00:06:04: Und zwar habe ich gefunden, dass es, also ein Fun-Fact, den ich sofort wieder selber answeifeln würde, weil ich den Spruch anders kenne, aber im der französische Ausdruck La Mode passe le style reste.
00:06:21: Also Mode vergeht, Stil bleibt, gilt auch in Schwaben, wo man gern sagt, Herr Schesquant ist halbs Gwunne.
00:06:35: Schesquant ist halb Gwunne.
00:06:39: Ich kann dir den eigentlich als Liebe vergeht, Hektar besteht.
00:06:42: Nicht, als die Mode bleibt und vergeht und das Deal bleibt.
00:06:46: Aber ja, also auf jeden Fall gibt es Querverbindungen zwischen Französisch und Schwäbisch bei dir.
00:06:55: Wenn jetzt Frankreich anrufen würde und sagen, du sollst bitte deine Boutique mit einem Französisch und einem Schwäbischen Wort beschreiben, was wären das dann?
00:07:07: Oh Gott, da muss ich kurz überlegen, da fällt mir so spontan gar nichts ein, Französisch.
00:07:13: Aber ich, ich bin ja ab und an, jetzt muss ich mich auch klar schouten, ich bin ja ab und an auch
00:07:18: im Boutiquele
00:07:19: natürlich nur, weil es um die Ecke liegt.
00:07:21: Ich würde sagen, vielleicht schick, schick.
00:07:24: Ja, ist
00:07:25: schon schick.
00:07:25: Stimmt, schick.
00:07:26: Oder passt
00:07:27: es?
00:07:27: Schick passt auch, ja.
00:07:28: Du bist
00:07:29: Deutschwirt, was wolltest du noch als Schwäbisches?
00:07:31: Ein Schwäbisches.
00:07:34: Schick würde ich jetzt sogar als schwäbisches und als französisches Wort akzeptieren.
00:07:38: Ich
00:07:38: bin denn reich, aber es ist auf jeden Fall sehr, sehr schick und sehr, sehr, sehr fein.
00:07:43: Yvonne, wie kam es denn dazu, dass du das Boutique aufgemacht hast?
00:07:45: Also was ist denn dein Werdegang?
00:07:49: Gibt es eine gerade Linie von den Barbies zum Boutique oder hast du da zwischendurch auch die eine oder andere Abzweigung in eine andere Richtung genommen?
00:07:57: Ja, also angefangen hat es damit, dass ich eine Ausbildung zur Einzelhandelskaufrau gemacht habe.
00:08:03: Also ich habe den Beruf schon von der PIKA auf gelernt und schon recht früh gemerkt, ich bin der Macherin.
00:08:11: Ich möchte gerne Entscheidungen treffen, selbst treffen und deswegen ist der Wunsch in mir sehr früh aufgekommen, irgendwann mal meinen eigenen Laden zu haben.
00:08:22: Ja, das hat eine Weile gedauert, bis der Wunsch sich verwirklich hat.
00:08:26: Also damals war ich acht, zehn, neun, zehn.
00:08:30: Letztendlich habe ich ... hat es dann doch fast zwanzig Jahre gedauert.
00:08:37: Und in der Zwischenzeit, ja, ich war immer im Handel tätig, aber ich war auch im Backoffice-Bereich.
00:08:44: Aber der Wunsch war immer da.
00:08:46: Ich war auch in all dieser Zeit immer wieder mal an dem Thema dran, wenn ich irgendwo einen Laden gesehen habe, einen Laden lokal des Lehrstands, wenn mir Gedanken gemacht habe, ah, ich würde so gerne.
00:08:57: Und ja, der Wunsch war einfach immer da.
00:09:02: Ja, und dann kam es so eines Tages, wie es kommen sollte, aber zu dem Zeitpunkt war ich gerade in Elternzeit.
00:09:08: Und ich bin in Städte rein, hatte hier was zu erledigen.
00:09:13: Und dann bin ich an meinem Laden vorbeigekommen, der damals dann leer stand und einen riesen Plakat drin zu vermieten.
00:09:23: Und das war lieber auf den ersten Blick.
00:09:25: Ich habe ihn gesehen, habe gedacht, das ist so.
00:09:29: Es war einfach ein wirklich ein intuitives Gefühl.
00:09:33: Ich dachte, jetzt ist es soweit.
00:09:38: Und habe die Telefonnummer aufgeschrieben, die da auf dem Plakat drauf stand und habe die dann nachher von zu Hause aus angerufen und habe gesagt, ich möchte mir den Laden mal angucken.
00:09:48: Ich habe auch niemanden was davon erzählt, nicht mal mein Mann.
00:09:51: Ich habe das erst mal so für mich machen wollen, erst mal fühlen wollen und war dann im Laden und habe ihn gesehen und wusste eigentlich sofort, wie er aussehen wird und wusste gleich,
00:10:03: ja,
00:10:04: das wird's und jetzt ist die Zeit gekommen.
00:10:06: und jetzt, jetzt mach ich's.
00:10:08: Und
00:10:10: so lief dann auch alles von, das lief alles wie fließend Wasser.
00:10:18: kam eins zum anderen, wir haben den Mietvertrag unterschrieben, ich bin losgezogen, ich bin einkaufen gegangen, habe die Ware rausgesucht, habe meine Eröffnungsdatum festgelegt und habe aufgemacht.
00:10:30: Und das ist jetzt schon fast zehn Jahre her.
00:10:34: Alle, die jetzt noch nicht dort waren, wie könnte man deinen Stil und deinen Sortiment beschreiben?
00:10:39: Was gibt's bei dir?
00:10:40: Warbe Trommel, los geht's.
00:10:42: Was gibt's bei mir?
00:10:43: Bei mir gibt's Kleidung.
00:10:46: die mit Herzblut rausgesucht wurde, für den Alltag, auch für besondere Anlässe, die sich gut kombinieren lassen für Beruf und Alltag.
00:10:56: Ja, und sagt einfach mit Herzblut rausgesucht.
00:11:01: Neben der Kleidung gibt es auch noch, was die Ladies' Augen tragen sind.
00:11:05: Natürlich, Schuhe, Taschen, Schmuck, alles an Assists war, was die Bandbreite hergibt, haben wir natürlich auch.
00:11:15: Genau, und vom Stil her ist es ja so, du hast ja auch schon erzählt, dass es so ein bisschen weg ist von den großen Ketten, die so quasi Basics gibt, wo der auch ein Standard sein wird, sondern man denkt einmal, das ist so ein bisschen italienische Mode, da bringe ich es so ein bisschen in Verbindung.
00:11:28: Also wie würdest du es beschreiben?
00:11:30: Ich habe am Moritz, wir waren kurz da vorne und haben so ein bisschen geguckt, was es bei dir gibt, damit man so einen Eindruck hat im Schaufenster.
00:11:37: Damit ich es mir auch vorstellen kann.
00:11:39: Ja, genau.
00:11:40: Also es ist ja dann immer ganz interessant, so vom Stil her ist es... Wie würdest du es beschreiben?
00:11:45: Gibt es italienisch oder in welche Richtung geht es?
00:11:48: Auch
00:11:48: italienisch, dänisch, niederländisch.
00:11:53: Genau, aus diesen drei Ländern kommt die Ware, die ich beziehe.
00:12:00: Und was ja ausspannend war, wie kommst du an die Ware?
00:12:02: Also wir haben ja irgendwie die große Kaufhäuser, die da irgendwie, wie ist das genannt?
00:12:06: Ich, das war ganz interessant.
00:12:08: Ich hab gesagt, wo kommt es her?
00:12:10: Also wie funktioniert das?
00:12:11: Wie wählst du so Kleidung aus und so Ware?
00:12:14: Braucht man gut Geschmack?
00:12:16: Also es sind ja ganz viele Saga drin.
00:12:17: Das war schon auch interessant, auch vom unternehmerischen Denken.
00:12:21: Schau ein Risiko, du willst irgendwas aus nachhängen, das wird das zum Laderhüter.
00:12:25: Also wie kommst
00:12:26: du da dazu und gibts irgendwie
00:12:32: so... Natürlich habe ich auch schon Teile eingekauft, die wollte einfach keine, aber das ist ganz normal und es gehört dazu.
00:12:43: Aber letztendlich, man zieht los, man geht auf die Messen, schaut sich da die Labels an, das ist natürlich der erste Weg.
00:12:52: Sieht, was gibt es Neues, sind neue Labels vielleicht auch dazu gekommen, die interessant sind für den... eigenen Stil.
00:12:59: Man hatte irgendwo auch eine Richtung in seinem Laden.
00:13:02: Ja, was möchte man anbieten, wenn möchte man ansprechen.
00:13:05: Und ja, und ansonsten, wenn man so seine Labels gefunden hat, mit denen man auch Labels mit ihnen arbeitet, schon fast zehn Jahre zusammen, die haben ihre Showrooms in den Handelszentren hier in Sindelfingen, gar nicht so weit weg zum Glück.
00:13:20: Und dann hat man seine Termine, wenn die neuen Kollektionen rauskommen, man fährt dahin.
00:13:26: geht in den Showroom, schaut sich die neue Kollektion an und dann pickt man sich die Teile raus, die man haben möchte, von denen man denkt, die könnten meinen Kunden gefallen.
00:13:36: Genau.
00:13:37: Ja.
00:13:39: Und was für Gefühle löst es aus, wenn die Leute, also wenn es so Teile gibt, die nicht so angenommen werden, wie du es dir vorgestellt hast?
00:13:47: Sind es dann, also ist das Unverständnis.
00:13:49: oder also, weil ich nehme an, du hast ja auch aus bestimmten weil sie dir ästhetisch zugesagt haben oder weil du dachtest, sie müssten eigentlich funktionieren, ausgesucht haben.
00:14:00: Also ich sehe ja natürlich manchmal in einem Teil, was andere vielleicht nicht darin sehen.
00:14:05: Das ist auch eine Frage der Kombination.
00:14:07: Ja, ich trau mich ja dann auch mal, was sehr modisches mitzunehmen.
00:14:15: Aber wir sind halt hier auf dem Ländle.
00:14:17: Und hier gehen so die ganz großen modischen Sachen vielleicht nicht so wie jetzt in der Stadt.
00:14:23: Man muss da schon ein bisschen differenzieren auch.
00:14:25: Aber ich habe ja so viele tolle Stammkundinnen und ich weiß ungefähr, was ankommt.
00:14:30: Aber klar, man probiert das ein oder andere dann mal aus, weil man es toll findet.
00:14:34: Aber wenn es da nicht funktioniert, das ist ... absolut okay, dann ist das halt so.
00:14:45: Manchmal hat man auch die Möglichkeit auch noch was zu tauschen bei den Labels.
00:14:50: Kann man auch schon mal machen, dann versucht man es halt auf dem Weg.
00:14:53: Aber im Großen und Ganzen treffe ich schon immer ganz gute Entscheidungen.
00:14:56: Und wenn wir das jetzt mal in Richtung von dem Wenn es vielleicht nicht funktioniert, in das Gegenteil reden, wann war Student Sledge einmal im Zusammenhang mit seinem Laden oder mit einem Kundengespräch oder mit so was oder einer Beratung richtig begeistert?
00:15:13: Wenn ich das letzte mal richtig begeistert war, das kommt eigentlich immer wieder vor.
00:15:16: Also für mich ist es das Allergrößte, wenn die Kundin bei mir im Laden steht und steht vor dem Spiegel und hat das, was sie anhat, findet sie einfach toll.
00:15:24: Man sieht es ihr im Gesicht an und das ist einfach ein wunderschönes Gefühl.
00:15:28: Und das ist das, was mir in meinem Job auch so viel Spaß macht.
00:15:31: Und wenn ich dann weiß, sie geht mit ihrer Tüte hier stolz raus und freut sich schon, wenn sie zu Hause ist und kann es anziehen, das ist und das passiert.
00:15:40: Zum Glück sehr oft.
00:15:42: Immer wieder.
00:15:44: Das
00:15:44: ist ja auch so ein Vorteil vielleicht von kleinen Läden.
00:15:47: Also man hat ja da immer jemand, der auch da ist, berät.
00:15:50: Es sind auch Kombinationen ja möglich, also man findet auch vielleicht ein komplettes Outfit.
00:15:56: Also weiß ich schon so, ich will nicht sagen, der Vorteil hat ja die Kaufhäuser haben auch ihre Berechtigung, aber so das Konzept von den kleineren Läden und vielleicht auch die Chance für die Innenstadt.
00:16:06: Ja, ich glaube eben, dass es einfach persönlicher ist.
00:16:09: Und ich habe ja natürlich auch einige Kundinnen, da weiß ich schon, was die gerne mögen.
00:16:13: Die kommen bei mir rein und ich kann hier schon sagen, guck mal, ich habe was für dich.
00:16:17: Das ist Deins.
00:16:18: Und meistens treffe ich dann auch.
00:16:21: Also das ist der Vorteil an einem kleinen Laden.
00:16:24: Ich glaube, das ist auch eben das, was die Kundschaft natürlich zu schätzen weiß.
00:16:28: Die weiß, was mir gefällt und die sagt mir dann Bescheid.
00:16:30: Also ich habe auch Kundinnen, die sagen, schickst mir eine Nachricht, gell, wenn es kommt und wenn es da ist, sag, ja, Marisch, ja, dann.
00:16:38: Und das ist das Schöne.
00:16:39: Es ist nicht nur, ja, es ist einfach was Persönliches.
00:16:44: Das macht unglaublich viel Spaß.
00:16:48: Ich würde vielleicht an der Stelle mal eine Idee in die
00:16:49: Gugeln würde.
00:16:51: Oh Gott.
00:16:55: Es hat jetzt nur los, was mit Mode und Kleidung zu tun.
00:16:59: Nicht mit dem Boutique per se.
00:17:00: Aber in Japan gibt es einen Begriff für Kleidung, die man nur zu Hause trägt, weil sie zu peinlich für draußen ist.
00:17:09: Ich habe es sicher falsch ausgesprochen.
00:17:13: Aber Kenshel steht dieses Konzept bekannt.
00:17:20: Super, sie erst mal nicht.
00:17:21: Also ich denk, welchen Schlafanzug, ja.
00:17:26: Ja, es kommt schon mal vor, also es gab ja so die Zeit, als die Chockpens recht trendy waren.
00:17:33: Und es gab dann natürlich eine Generation, die das nicht verstanden hat.
00:17:38: Die hat die Hosen schon auch mal gekauft, aber gerne kam dann auch der Begleitsat so, auch für der Heim rum ist die gut.
00:17:49: Geil.
00:17:50: Das bringt uns vielleicht zu der Frage, was hat sich in deiner zehnjährigen Erfahrung, wie hat sich denn so das ... Die Mode verändert.
00:17:59: Wie hat sich das Einkaufsverhalten hier verändert?
00:18:00: Was hat sich insgesamt so, wenn das mal Revue passieren lassen würde?
00:18:03: Ist ja schon eine Dekade jetzt.
00:18:06: Ja, die Mode verändert sich natürlich ständig.
00:18:08: Also wir haben ständig andere Trends.
00:18:10: Früher hatten wir die Hüfthose, an die ist heute nicht mehr zu denken.
00:18:15: Die ist ausgezogen aus den Läden.
00:18:18: Und so verändert sich das natürlich ständig, ob es die Farben, die Schnitte sind.
00:18:25: Das Einkaufsverhalten hat sich sicherlich auch geändert.
00:18:30: In den letzten Jahren durch Social Media, die Kunden sind informierter, kommen teilweise gezielter, oder ja, schon gezielter ins Geschäft und wissen eingeschonden oder ich habe da was gesehen.
00:18:43: haben eine klare Vorstellung, was sie möchten, gibt natürlich auch immer noch nach wie vor die andere Generation, die nicht so auf diesen Social Media Kanälen unterwegs ist und die dann auch völlig offen ist.
00:18:54: Also es hat sich da halt eben einfach so ein bisschen was getan.
00:18:58: Ja, genau.
00:19:00: Das Stichwort Onlinehandy.
00:19:02: Also ich glaube, du bist ja auch online unterwegs.
00:19:05: Zumindest sehe ich da ab und an die Modelle.
00:19:08: Also du zeigst, was man da hat.
00:19:09: Kann man da auch kaufen oder war das nur zu Corona-Zeiten?
00:19:13: Ja, das war überwiegend zu Corona-Zeiten.
00:19:15: Wir haben es nachher zwar noch ein bisschen betrieben, aber es ist ein unglaublicher Zeitaufwand.
00:19:21: Mein Laden ist einfach zu klein, ich habe die Kapazitäten nicht dafür einen Online-Shop richtig zu betreiben.
00:19:28: Deswegen haben wir das dann irgendwann auch wieder eingestampft.
00:19:31: Aber ja, es war eine Erfahrung zu Corona-Zeiten.
00:19:36: Wir haben uns dadurch natürlich auch weiterentwickelt und Social Media ist heute nicht mehr wegzudenken.
00:19:41: Das gehört dazu.
00:19:44: Vor Corona stand ich selten vom Spiegel in meinem Laden und habe ein Foto von mir gemacht.
00:19:50: Eigentlich nie.
00:19:52: Und jetzt tue ich das ständig.
00:19:55: Jetzt ist es nicht mehr wegzudenken.
00:19:56: Also jetzt ist es eigentlich schon fast gehört zum täglichen Aufgabengebet dazu.
00:20:03: Jetzt interessiert mich natürlich... Was sind jetzt die Trends?
00:20:06: Jetzt haben wir so eine Fachfrau da.
00:20:08: Ich habe bei Moritz gesagt, da hängt immer nur die braune Kortose.
00:20:13: Bist du gut oder nicht so?
00:20:14: Die finde ich gut natürlich.
00:20:16: Ich drehe
00:20:17: jetzt die Kurve mehrmals um die braune Kortose.
00:20:23: Was ist ein zweiter Trend?
00:20:25: Ist es zufällig die braune Kortose?
00:20:27: Was geht denn?
00:20:28: Also jetzt Herbstwinter war Kortose, Riesenthema und die Farbe braun natürlich.
00:20:34: Die Modefarbe.
00:20:36: Schlechthin.
00:20:37: Krass, ich finde es vor allem super, wenn man die Frage einfach wirklich so eindeutig beantworten kann.
00:20:41: Ja, auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.
00:20:46: Also braun und kott.
00:20:48: Jetzt
00:20:48: kommt ja irgendwie der Frühling, auch im Frühling.
00:20:51: Was vielleicht auch für Männer, aber wenn es jetzt unbedingt...
00:20:55: Können wir noch
00:20:55: ein Tipp geben an die Frau, was geht?
00:21:00: Ja, also du hast ja quasi jetzt identifiziert, dass ich da auf jeden Fall Tipps bräuchte, oder?
00:21:06: Ja, jeden.
00:21:06: Ich habe ja auch
00:21:07: für mich Fonds, für die Lady.
00:21:09: Ja, ja, klar.
00:21:09: Deswegen ist das ja nur fair, das wird es jetzt nicht mehr offen.
00:21:13: Ja, ähm, nee, also...
00:21:15: Warte kurz, ich muss das mitschreiben.
00:21:17: Ach so, nee, ich habe ja auch Hoffnung.
00:21:19: Für die Männer kann ich es leider überhaupt nicht.
00:21:23: Männer ist ein Thema für sie.
00:21:27: Sehr gut, vielen Dank.
00:21:32: Ich wurde auch schon oft von Männern gefragt, wenn die Frauen die Männer mit den Laden bringen, haben sie auch Männergereitungen?
00:21:38: Nein.
00:21:39: Ja, warum denn?
00:21:40: Sie haben so schöne Sachen und warum keine Männer?
00:21:43: Ja, aber Männer kaufen so schwer.
00:21:47: Wie oft kaufst du im Jahr einen Hand aufs Herz?
00:21:50: Ja, begrenzt, drei, vier Mal irgendwie so.
00:21:56: Genau, das ist der Grund.
00:22:03: Also
00:22:03: die drei, vier Mal, die im Jahr einen auch einkaufen geben.
00:22:06: Wir haben jetzt braun, kott, frühe.
00:22:08: Gibt es auch so ein bisschen was helleres?
00:22:10: Kommt man die Blumen wieder oder was?
00:22:13: Blumen nicht, aber natürlich kommt jetzt wieder ein bisschen mehr Farbe ins Spiel.
00:22:17: Ja, jetzt werden Pastelltöne, wird man viel sehen.
00:22:22: Gelb, rosé, hellblau, mint.
00:22:26: Genau, so die Farben werden vertreten sein.
00:22:28: Gelb wird gerade recht groß.
00:22:31: So gehandelt, mal schauen, wie sich es durchsetzt.
00:22:33: Immer ein bisschen schwierige Farbe.
00:22:38: Aber es bleiben auch die Basic-Töne wie beige und weiß und braun, tatsächlich.
00:22:44: Woran hängt es denn, ob gelbe jetzt zum Beispiel meine Farbe wäre oder nicht?
00:22:50: Auton,
00:22:51: ganz klar.
00:22:52: Natürlich.
00:22:53: Damit die Männer von uns uns hören auch mal was lernen, weil die wissen so was halt, glaube ich, überhaupt gar nicht.
00:22:57: Ja, Hautton und Haarfarbe spielt natürlich immer eine Rolle.
00:23:00: Aber ich sage auch mal, eine gelbe Hose ist ja dann egal, wie blass man im Gesicht ist.
00:23:06: Also das kommt jetzt drauf an, trag ich so um.
00:23:11: Aber
00:23:11: ja, klar.
00:23:12: Aber so von der Faustregel her, was baue ich für ein Haarfarbe, Hautton, das gelb mir steht?
00:23:18: Ja, du bringst da schon mal gute Voraussetzungen mit, du hast einen schönen, dunklen Torn.
00:23:24: Und
00:23:25: braune Haare.
00:23:29: Da wärme ich jetzt
00:23:32: schon bei meinem Herzenswunsch.
00:23:33: Daniela hat immer einen Herzenswunsch.
00:23:36: Der muss natürlich vereinbar sein mit der Beamten da sein und dem, ja, wie viel Wert darfst du da?
00:23:48: Aber darum geht es ja in den Fall gar nicht.
00:23:50: Wenn man ja irgendwo reingeht in den Laden, dann hat man ja schon oft erledigt, wenn man sieht was an und dann kommt so eine Fachfrau und sagt, das steht ihnen ausgezeichnet.
00:23:59: Und jetzt bin ich da manchmal schon so ein bisschen skeptisch, weil an sich glaube ich, dann steht mir einfach...
00:24:04: Alles.
00:24:08: Aber so richtig.
00:24:09: Wie erkennt man den?
00:24:11: und wie ist das mit der ehrlichen Beratung?
00:24:13: Ich habe jetzt noch nie erlebt, dass jemand zu mir gesagt hat, okay, probiere Sie doch das ein bisschen anders oder gelb.
00:24:19: Also grundsätzlich hat man finde ich so ein bisschen das Gefühl, wenn man in Läden geht, die man nicht kennt, dass uns alles ausgezeichnet steht.
00:24:27: Also dann warst du aber noch nie bei mir.
00:24:32: Aber ohne Beratung.
00:24:34: Also meine größten Philosophie, was für mich ganz arg wichtig ist, ist mein Kunden gegenüber immer ehrlich.
00:24:43: Ich möchte meine Kundin, dass die glücklich aus dem Laden rausgeht und sagt, ich würde toll beraten und das ist ein Lieblingsteil geworden und ich gehe gerne wieder dahin, weil da werde ich gut und ehrlich beraten.
00:24:56: Es geht mir da auch um die Nachhaltigkeit, einfach, dass die Kundin wieder kommt.
00:25:00: Und nicht nur für den Moment, dass im Moment das Geld in der Kasse ist und Hauptsache, sie hat was gekauft und das gibt es bei mir nicht.
00:25:07: Also da bin ich immer ehrlich, wenn was nicht passt oder nicht steht, dann sage ich das.
00:25:13: Das ist wirklich mein Herzenswunsch.
00:25:14: Ich glaube, dass du das auch schon mal lebt, wenn du einkaufst und gehst.
00:25:16: Ja, man hat dann das Gefühl, echt.
00:25:19: Und deshalb ist es glaube ich auch so schwer.
00:25:21: Dein oder andere Dinge können ich noch mal online bestellen.
00:25:24: Also,
00:25:24: das
00:25:25: steht Ihnen ausgezahlt.
00:25:29: Von dem her, alle da draußen, wir möchten einfach eine ehrliche Beratung haben, genau.
00:25:34: Und jetzt warst du ja auch ehrlich, wenn es um die Weilheimer Innenstadt geht, Themenwechsel.
00:25:39: Ja.
00:25:40: Da gab es eine Mail und die Mann hat gesagt, also Leute, irgendwie die Innenstadt, da müssen wir ein bisschen was machen.
00:25:45: Was ist dein Anliegen und was tust du auch selber dafür, die Innenstadt attraktiv zu machen, indem du hast auch gesagt, Erlebnisse, Events.
00:25:53: Also dir liegt ja die Weilheimer Innenstadt sehr am Herzen.
00:25:56: Natürlich.
00:25:57: Ja, ich möchte gerne mein zwanzigjähriges hier noch feiern.
00:25:59: Ja, also ich werde gerne in zehn Jahren auch noch hier und natürlich ist es mir wichtig.
00:26:04: dass die Innenstadt belebt ist.
00:26:08: Ja, klar, mit der Schließung von der Metzgerei jetzt neben mir.
00:26:14: Damit ist auch wieder ein Stück was verloren gegangen.
00:26:16: Natürlich, wir haben auch einen tollen Zuwachs bekommen, das Tischlein Dektisches Unser I oder auch die Andrea mit Zweitliebe, die schon etwas länger da ist.
00:26:25: Man sieht auch die Entwicklung, dass auch was Tolles wieder dazukommt.
00:26:29: Natürlich ist auch so eine Metzgerei ein Laden des täglichen Bedarfs.
00:26:35: Das merkt man, das sieht man in der Straße, dass die Straße dann einfach auch mal ruhiger ist.
00:26:43: Da wäre es natürlich toll, wenn in diesen Laden wieder was reinkommen würde, was die Straße belebt.
00:26:49: und viele meiner Kundinnen haben, als das aktuell der Metzger zugemacht hat, war das dann immer wieder ein Thema, das sie gesagt haben, Ja, jetzt muss ich gucken, wo gehe ich denn jetzt hin zum Metzger und so und habe schon gemerkt, das fehlt den Bürgern hier, dass es im Städtler die Metzgerei gibt.
00:27:07: und daraufhin habe ich das zum Anlass genommen und habe halt meine E-Mail geschrieben an die Stadt und ja auch mal mit der Frage, ob man nicht vielleicht, wenn man keinen Metzger mehr rein bekommt, einen Metzgerei wagen vielleicht.
00:27:19: irgendwie organisieren könnte.
00:27:21: So wie der Fischwagen, der ja einmal in der Woche hier steht auf dem Marktplatz, wäre ja auch so was für ein Metzgerwagen, vielleicht toll.
00:27:30: Und ja, und dann auch in Verbindung mit dem Bauernmarkt, der Samstags auf dem Bertolzplatz stattfindet.
00:27:39: Und so kam dann eben die, daraus die
00:27:44: Idee.
00:27:44: Die Idee, zu sagen genau.
00:27:46: zum einen an die Stadt zu gucken.
00:27:50: Das haben wir auch aufgriffen und werden jetzt auch.
00:27:51: dann angeht zum Thema Wochenmarkt, wo ja auch spürbar ist, wenn man mit den Ausstellern, wie nennt man das?
00:27:59: Marktbetreibern, Marktbetreibern,
00:28:02: ja.
00:28:04: Dass immer weniger ja auf den Wochenmarkt geht.
00:28:06: Zum einen, weil es vielleicht nicht richtig wisstet, wir haben jetzt auch nochmal nachgeguckt, der Mitteilungsglat ist die Anzeige.
00:28:10: Jede, die wo drinnen auf Social Media, müssen wir es noch nachholen.
00:28:13: Das war eine Einregung von dir.
00:28:16: Aber die Leute dann sich auch bewusst entscheidet und das war aber das zum einen das Erlebnis, das Event zu bieten, das attraktiv zu machen.
00:28:22: Zum anderen muss der Kunde, Weilheim oder Umgebung ja auch echt hingehen.
00:28:27: Und du lässt dir ja immer auch was einfallen und vielleicht ... tun das andere auch zum Thema Erlebnisse schaffen.
00:28:34: Also was gibt es da für Möglichkeiten, zum einen vielleicht auch den Appell an die Bürger, die Dinge, die vor Ort sind, als Nutzers und gibt es das irgendwann nimmer?
00:28:43: Ja, natürlich, ja.
00:28:44: Also wir haben es zum Beispiel aufgegriffen, dass wir ganz oft gehört haben und den Kunden haben mir fehlt die Zeit.
00:28:51: Mir fehlt oft die Zeit.
00:28:52: Also es ist ein Riesenthema.
00:28:54: Heutzutage irgendwie hat mir keine Zeit.
00:28:57: Und ja, und dann haben wir daraus die Meet-Time erschaffen.
00:29:02: und machen regelmäßig, also sagen wir mal so, acht bis zehnmal im Jahr, den am zweiten Freitag im Monat haben wir bis einundzwanzig Uhr geöffnet und haben das eben die Meet-Hime getauft, Zeit für mich und ja.
00:29:18: Da gibt es was zu trinken und wir drehen die Musik ein kleines bisschen lauter und es ist einfach eine entspannte Atmosphäre als so jetzt am Tagesgeschehen und wollten damit einfach unseren Kunden auch eine Möglichkeit bieten.
00:29:32: Ja, dann zu dem Zeitpunkt, wenn sie Zeit haben, zu uns zum Einkaufen zu kommen.
00:29:38: Und es ist immer ganz schön, also dann mal mehr, mal weniger los, klar, aber es ist immer eine tolle, immer nett.
00:29:44: Man steht auch mal zusammen am Tisch und unterhält sich und trinkt den Sekten miteinander und ja, sehr schön.
00:29:51: Und ja, das ist sowas, was wir... versuchen anzubieten.
00:29:57: Ich weiß, ich bin bewusst heute zutage, man muss einfach Erlebnisse bieten.
00:30:03: Nur das reine Einkaufen hat so ein bisschen den Charme verloren.
00:30:08: Es muss irgendwie immer so ein bisschen in der Verbindung auch geben.
00:30:11: Und das machen wir total gerne.
00:30:12: Ich würde noch viel mehr machen, aber leider gibt mein Lädler halt den Platz nicht her.
00:30:17: Ja, aber... Das ist so was, was ich mache und was auch jeder andere letztendlich machen kann.
00:30:26: Dann haben wir schon einen Schmuckworkshop jetzt bei uns angeboten.
00:30:29: Letztes Jahr im November war der erste.
00:30:32: Da konnte man kommen und sich seine eigenen Armbändle machen, anfertigen.
00:30:37: Das wird auch jetzt im Januar wieder.
00:30:39: Haben wir den nächsten Termin.
00:30:40: Da ist auch der Kurs schon fast wieder ausgebucht.
00:30:42: Ja, und so.
00:30:44: Gucken wir, dass wir was anbieten können.
00:30:46: Das war interessant.
00:30:47: bleiben und dass die Kundinnen Lust haben, in Städte zu kommen.
00:30:52: Ja.
00:30:53: Cool.
00:30:53: Gut.
00:30:55: Also ich habe zwar noch ein paar Punkte, aber ich, mit der Antwort hast du jetzt eigentlich alles abkommt.
00:30:59: Was macht für dich eine lebendige Innenstadt aus?
00:31:01: Das hast du ja schon gesagt, also ein bisschen mehr Traffic, auch Events, Erlebnisse.
00:31:06: Wir wissen auch, dass eine funktionierende Gastronotwendig ist.
00:31:10: Lustigerweise war Gnader Jesi Burgmann ja vor dir dann, hat so ein bisschen geblutet.
00:31:13: Er versucht auch Events zu schaffen.
00:31:16: Und wie gesagt, zu der Appellan, alle das auch anzunehmen und vielleicht immer nur alles online zu bestellen, weil sonst wird es irgendwann ja... Ja, schwierig.
00:31:23: Und vielleicht die Dinge, die auch regional sind, wo man weiß, wo es herkommt, auch mit den Märkten, wirklich auch in sich selber so ein bisschen, ich will jetzt sagen, zu appellieren.
00:31:32: Aber das gibt es dann irgendwann
00:31:33: immer,
00:31:34: wenn keiner hingeht.
00:31:34: Ganz genau.
00:31:35: Irgendwann gibt es das nicht mehr.
00:31:36: Und letztendlich will es ja jeder haben und jeder schimpft auch so ein bisschen und sagt, Städte sterben aus.
00:31:43: Aber ja, dann muss man sich doch vielleicht auch einfach die Zeit nehmen und hingehen.
00:31:48: Dann bleibt die Stadt auch belebt und dann trauen sich vielleicht auch andere wieder, zu sagen, ich mache auch ein Geschäft auf.
00:31:58: Gut, Moritz, das wäre der Punkt, wo du hast, wie viele Punkte auf deiner Google List
00:32:05: hast du noch?
00:32:07: Eine geht noch.
00:32:10: Ich habe zum
00:32:11: Beispiel den noch gehabt, den fand ich auch super.
00:32:14: Kleidung beeinflusst unser Denken.
00:32:17: Und zwar nachweislich.
00:32:18: Menschen, die in einen weißen Laborkittel tragen, schneiden in Konzentrationstests besser ab.
00:32:23: Ah, okay.
00:32:25: Ja, also ich denke, absolut.
00:32:27: Ich meine, Kleider machen Leute.
00:32:29: Kleider
00:32:29: machen Leute,
00:32:29: genau.
00:32:30: Ja, Kleider machen Leute.
00:32:31: Und da haben wir jetzt auch...
00:32:32: Da haben wir schwarz auch weiß.
00:32:35: Wir bringen es vom Journal of Experimental Social Psychology.
00:32:38: Ja.
00:32:39: Die sagt mir jetzt grad nichts, aber ich würde sie hier nicht nacharbeiten.
00:32:42: Ja, ich.
00:32:42: Bestimmt, ich auch.
00:32:43: Okay.
00:32:44: Freut mich, dann treffen wir uns hier dann wieder zur gleichen Zeit.
00:32:49: Nächste Woche wird es dann nochmal an dem Punkt.
00:32:53: Ja, also ich werde jetzt gar nicht nur die ganze Zeit solche Sachen reinschmeißen.
00:32:58: Ich würde eigentlich nochmal interessieren jetzt, dass wir nochmal, wo wir die Probleme erörtert haben, vielleicht nochmal den positiven Ausblick jetzt zum Schluss rausnehmen und zwar Wenn dir jetzt so nach all den Jahren das nochmal Revue passioniert, was macht dir denn nach wie vor am meisten Freude an deinem Beruf?
00:33:17: Und einen zweiten Teil hast du mir schon so halb vorweggenommen, wie feierst du denn ein zwanzigjähriges?
00:33:25: Ja, also nach wie vor mir macht eigentlich alles... Freude nach wie vor.
00:33:32: Es ist heute natürlich anders.
00:33:33: wie auch vor Corona, muss man ganz klar sagen, wir müssen heute viel mehr aktiv sein und uns mehr zeigen.
00:33:42: Aber es macht auch Spaß und man kriegt ja auch ein Feedback wieder.
00:33:47: Also es ist ja so, wenn wir Fotos raushauen, dann bekommen wir ja auch Nachrichten drauf.
00:33:53: Reservieren wir das oder was kostet das Teil?
00:33:56: und das ist einfach... Genau so schön.
00:33:58: Aber was ist wirklich
00:33:59: genau der Moment, wo du das Gefühl hast, ja genau dafür mache ich das.
00:34:04: Ja, da kann ich mich eigentlich nur wiederholen, dann wenn die Kundin strahlend aus meinem Laden rausgeht.
00:34:10: Ah, nice.
00:34:12: Ja.
00:34:13: Und wie feierst du dein zwanzigjähriges?
00:34:15: Ähm, mit Pauken und Trompeten.
00:34:19: Sehr schön.
00:34:20: Sehr schön.
00:34:20: Und jetzt können wir aber noch nachschieben, das hast du schon verraten.
00:34:23: Es gibt tatsächlich beim zwanzigjähriger liegt die Pläne bestimmt schon noch Schublade.
00:34:27: Aber das Zehnjährige wollte ich gerade sagen, da gibt es ja jetzt schon Pläne.
00:34:32: So kleine, das soll ja auf jeden Fall irgendeine Kleinigkeit im Haupts, das war auch so nette Geschichte.
00:34:39: Du hast ja den Ladenglaber im Hauptsatz eröffnet.
00:34:41: Am zehnten September.
00:34:42: Passend zur Hauptsatz- und Windermode.
00:34:44: Passend
00:34:44: zur Eröffnung der Herbstbilder.
00:34:45: Natürlich.
00:34:47: Da dürfen sich ja die Kunden freuen.
00:34:50: Irgendwas wird es ja da geben,
00:34:52: oder?
00:34:52: Definitiv wird es was geben.
00:34:54: Also wir werden das zehnjährige auf jeden Fall feiern und es wird was Tolles werden.
00:34:59: Aber ich möchte noch nicht so viel verraten.
00:35:01: Es ist auch noch nicht so ausgereift.
00:35:03: Also aber es wird auf jeden Fall was geben.
00:35:07: So viel ist sicher.
00:35:09: Und freu mich heute ein Risik drauf.
00:35:11: Dass alle mal so ab Spätsommer, Frühherbst, mal einfach aufmerksam sein können, was sie so mitbekommen.
00:35:18: Ja, ja.
00:35:19: Uns gerne auch auf Insta-Folgen, Boutiquele-Sechzehn, da posten wir sowas ja auch immer.
00:35:30: Wenn die Meathime stattfindet, wenn Workshop stattfinden und natürlich werden wir dann auch unsere Jubiläumsfeier vorher ankündigen.
00:35:37: Ja.
00:35:38: Das passt doch, Moets.
00:35:39: Haben wir jetzt schon die Abschlussfrage?
00:35:40: Dann können
00:35:41: wir die Abschlussfrage stellen, weil wir sind ja der Passt zu mir Podcast.
00:35:44: Deswegen kriegst du natürlich auch, wie alle, die Aufgabe zum Schluss uns bitte den Satz zu vervollständigen.
00:35:50: Weilheim passt zu mir weil.
00:35:53: Weil Weilheim eine wunderschöne Kleinstadt ist mit Charme und das ist das, was zu mir passt.
00:35:58: Ich liebe schon immer kleine Läden, Kleinstädte, das Persönliche und deswegen passt es zu mir und das Boutique so wunderbar nach Weilheim.
00:36:08: Perfekt, vielen Dank.
00:36:10: Sehr gerne.
00:36:11: Ich danke euch.
00:36:13: Ja, dann war's das wieder für heute.
00:36:15: Wenn es euch gefallen hat da draußen, dann lasst gerne ein Like oder ein Kommentar da.
00:36:20: Wenn ihr Leute kennt, empfehlt uns gerne weiter, dass sie doch mal reinhören können.
00:36:25: Und genau wenn ihr Fragen, Anmerkungen, Themen, Wünsche habt, dann meldet euch doch einfach direkt per E-Mail.
00:36:33: Moritz, kennst du die Adresse mittlerweile?
00:36:35: Nicht die Adresse mittlerweile.
00:36:36: Podcast.
00:36:38: At weihheim-tech.de
00:36:42: Und dann antwortet euch dann jeder höchstpersönlich.
00:36:46: Du drückst dich das immer aus, liest es im Sessel vom Kamin.
00:36:50: Wir drucken nichts
00:36:50: mehr aus, Moritz.
00:36:51: Wir drucken nichts mehr aus, Moritz.
00:36:53: Das wird
00:36:53: nichts mehr ausgedruckt,
00:36:54: einfach so.
00:36:56: Nichts mehr ausgedruckt.
00:36:59: Vielen Dank fürs Zuhören.
00:37:00: Bis zum nächsten Mal.
00:37:01: Vielen Dank,
00:37:01: Yvonne, dass du heute da warst.
00:37:02: Danke, dass du da sein dürftest.
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