Teckbote im TeckTalk – Thomas Zapp über Medienwandel, Mallorca und Meinungsmut

Shownotes

Wie bleibt Journalismus relevant in Zeiten von KI, Social Media und Shitstorms? Warum ist Lokaljournalismus besonders wichtig? Und wie landet man eigentlich als Redakteur in Weilheim, wenn man vorher auf einer spanischen Insel über Boris Beckers Finca berichtet hat?

In Folge 7 von TeckTalk erzählt Teckbote-Redakteur Thomas Zapp von seinem Weg in den Journalismus, von beruflichen Umwegen und davon, was die Lokalzeitung heute leisten kann – und muss. Mit gewohnt neugieriger Gesprächsführung begleiten Daniela Braun und Moritz Keller durch ein spannendes Interview – inklusive der beliebten Rubrik: „Dinge, die ihr nie googeln würdet – aber unbedingt wissen wollt.“

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00:00:05:

00:00:09: Hallo und herzlich willkommen zu Tech Talk, den passt zu mir Podcast aus Weilheim und grundsätzlich für alle Weilheimerinnen, Weilheimer und für alle die sich für Weilheim interessieren oder auch für alle Weilheimen neugierigen.

00:00:22: Worum geht es bei Tech Talk, worum geht es bei unserem Podcast, es geht um eben alle Themen rund um Weilheim, die wir uns etwas vertieft und differenziert anschauen wollen.

00:00:31: Und dazu haben wir jedes Mal eine Gesprächspartnerin oder ein Gesprächspartner zu Gast.

00:00:35: Und in dieser ersten Staffel geht es bei uns um die Wirtschaft in Weilheim, die wir gerne etwas mehr in den Fokus stellen und präsentieren wollen.

00:00:42: Und heute machen wir aber da ja schon einen gewissen Bogen.

00:00:44: Aber bevor wir jetzt da einsteigen, erstmal mit mir am Mikrofon ist Daniela Braun.

00:00:48: Sie ist die Leiterin des Hauptamts der Stadt Weilheim und damit Natürlich die Personen, die hier in der Stadt in allen großen und kleinen Fragen Bescheid weiß.

00:00:58: Vielen Dank, Moritz.

00:00:59: Nehmen wir Moritz Keller von unserer Lieblingsagentur der Cavalerie in Tübingen.

00:01:04: Moritz ist eigentlich unser Qualitätsbeauftragter, aber heute haben wir ja zwei Qualitätsbeauftragte, weil wir haben ja einen Profi uns gegenüber sitzen und deshalb sind wir trotzdem wie immer dankbar Moritz, dass du da bist und zumindest die Knöpfe bei der Technik bedient.

00:01:23: Das trotzdem so gut starten kann.

00:01:25: Schneiden.

00:01:27: Das lasst mal alles drin.

00:01:29: Das lasst mal alles drin.

00:01:31: Wen haben wir denn heute da, Daniela?

00:01:33: Heute haben wir einen Bekannten.

00:01:35: Und zwar unseren Lieblingsredakteur vom Tick wurden, den Thomas Zapp.

00:01:38: Herzlich willkommen, liebe Herzappen.

00:01:40: Dankeschön.

00:01:41: Freue mich hier zu sein.

00:01:42: Herzapp, die erste Frage an Zivian, alle unsere Gäste.

00:01:46: Wir haben gefragt, ob sie uns einen persönlichen Gegenstand mitbringen können.

00:01:48: Der, was über sie aussagt.

00:01:50: Was haben sie uns mitgebracht?

00:01:51: Ich habe eine Tasse mitgebracht, die ich zwar nicht mehr benutze, weil die ein bisschen dreckig geworden ist.

00:01:56: Aber es ist eine Erinnerung an meine Zeit auf Mallorca.

00:02:02: Da steht drauf PMI.

00:02:03: Das ist das Kürzel für den Flughafen.

00:02:05: Da sind sicherlich viele schon hingeflogen.

00:02:10: Für mich war das über fast dreizehn Jahre lang.

00:02:16: sozusagen meine Haustür, da bin ich sehr oft hin und her geflogen, weil ich eben dort mein Wohnsitz hatte und dort auch gearbeitet habe, bei deutschen Zeitungen, beim Inselradio.

00:02:30: und dann habe ich noch ein paar andere verrückte Sachen gemacht, die aber jetzt den Rahmen sprengen würden vielleicht.

00:02:35: Guck mal.

00:02:35: Nein, nein.

00:02:36: Schade.

00:02:38: Aber bevor wir zu den verrückten Sachen kommen, kann ich da gleich ein Dimitri in die Gugeln würdet.

00:02:43: Aber unbedingt wissen wollte, reinschmeißen, weil sie haben eine Tasse mitgebracht und Kaffee ist bei uns eh, denke ich, jeder Folge dann irgendwann mal das Thema gewesen.

00:02:52: Und zwar habe ich gefunden eine Lokalschonalistin, ein Lokalschonalist, trinkt laut Studien im Schnitt drei bis fünf Tassen Kaffee pro Tag.

00:03:01: Vorredaktionsschluss, auch mal mehr.

00:03:04: Ist das richtig?

00:03:06: Das würde ich jetzt nicht für alle Kollegen, Kolleginnen bestätigen, aber wir haben eine Kaffeemaschine.

00:03:11: Bei mir sind es, ich achte darauf nicht mehr als vier zu trinken, also zwei morgens zum Frühstück und zwei nochmal in der Redaktion.

00:03:19: Aber manchmal ja kann es sein, dass man noch eine fünfte trinkt.

00:03:22: Aber dann werke ich das auch schon.

00:03:24: Ich will gleich zittrinken.

00:03:27: Bevor wir zu den verrückten Sachen kommen, darf ich Sie einmal fragen, wenn Sie so als Journalist über sich selber nachdenken, gibt es eine Überschrift, die Sie gerne über sich selber lesen würden?

00:03:39: Oh, das ist eine interessante Frage.

00:03:43: Es ist ja tatsächlich so, dass wir uns wenig Gedanken über uns selber machen, weil wir immer die Beobachter sind und auch ungern eigentlich in den Fokus rücken.

00:03:50: Deswegen ist das ja heute auch eine Ausnahme, der man auch erstmal so klarkommen muss.

00:03:59: Also wenn Sie mich ja so spontan fragen.

00:04:03: Ich freue mich immer, wenn Leute mir bestätigen, dass ich sie sozusagen ihr Wesen getroffen habe oder sie so dargestellt habe, wie sie sich selber auch vielleicht beschreiben würden oder eine Seite gezeigt habe, die sie neu entdeckt haben.

00:04:18: Also, was könnte die Überschrift sein?

00:04:20: Ja, er hat den Menschen gesehen vielleicht.

00:04:22: Oder sowas.

00:04:23: Er hat den Menschen gesehen.

00:04:24: Das finde ich sehr schön.

00:04:25: Das versuche ich zumindest.

00:04:27: Auch wenn es Leute sind, vielleicht manchmal, die man kritisch sieht.

00:04:33: den Respekt zu wahren, auch bei Leuten, die ja vielleicht alles dafür tun, dass man das nicht möchte, aber das ist ja, glaube ich, auch gerade das, was ein bisschen in unserer Gesellschaft erfunden kommt und das versuche ich auch in Diskussionen über bestimmte Themen immer so zu bewahren oder zu einzubringen.

00:04:54: Jetzt hat es hat mal zu dem Basics.

00:04:56: Sie sind Journalist, Redakteur, wie nennt man das beim Tech-Boden?

00:05:01: Lokal Redakteur.

00:05:02: Lokal

00:05:02: Redakteur.

00:05:04: Da sind Sie, seit wie lange und was machen Sie dort?

00:05:06: Sie sind ja unser zuständiger für Weilheim.

00:05:08: Mann und Maus kennen Sie ja hier?

00:05:11: Ich hoffe, das wäre, sonst hätte ich meinen Job nicht gut gemacht.

00:05:14: Also ich lerne natürlich ständig auch neue Weilheimerinnen und Weilheimer kennen.

00:05:17: Allerdings bin ich auch in Kirchheim unterwegs.

00:05:19: Wenn es mal Themen gibt, die dort gerade auf dem Tisch liegen, dann darf ich die auch beackern.

00:05:23: Wir sind ja eine relativ kleine Redaktion.

00:05:26: Ich könnte gar nicht genau sagen, wie viele sind.

00:05:28: Also, wenn man halbe feststellt, so zusammenzählt, vielleicht sechs, sieben Personen, da ist es eigentlich so, dass jeder auch prinzipiell alles macht, wobei ich Weilheim exklusiv habe.

00:05:37: Wenn ich nicht da bin, passiert auch nicht viel.

00:05:40: Also, das ist tatsächlich so.

00:05:41: Weilheim ist meine Hut sozusagen.

00:05:45: Und Lokale Redakteur mit Schwerpunkt Weilheim.

00:05:49: Aber auch ich schreibe auch mal über Cannabis Clubs zum Beispiel.

00:05:58: Ja, das ist ja auch gerade ein Thema gewesen, bundesweit eben diese Legalisierung von Cannabis und dann versucht man das immer.

00:06:06: Da wird es tatsächlich nicht drauf kommen, eine unserer Arbeitsweisen jetzt große Themen lokal runterzubrechen, wenn da Leute eben zu uns kommen und sagen, ja wir sind auch betroffen, wir versuchen ja einen Verein zu gründen und das ist extrem schwierig und welche Hindernisse dann in der Praxis so im Weg liegen von einem Gesetz, was eigentlich relativ gut gemeint war und dann nicht so richtig umgesetzt wird.

00:06:27: Zum Beispiel.

00:06:28: Jetzt

00:06:30: waren Sie, haben Sie gerade schon gesagt, nicht schon immer im schönen Weilhahn.

00:06:33: Wie sind Sie denn zu dem tollen Beruf gekommen?

00:06:36: War das schon Ihre Berufung?

00:06:38: Wollen Sie das schon immer machen oder hatten Sie eigentlich vor Gartner oder Tischlau oder Schreiner zu warten?

00:06:44: Tatsächlich habe ich da schon in der Schule mit gespielt, mit dem Gedanken.

00:06:49: War allerdings relativ spät, dass in der Schülerzeitung es gab damals so eine Berufsorientierungswoche.

00:06:55: Die damals noch sehr hemsärmlich war, da wurde nicht wirklich noch persönlichen Bedürftesten gefragt.

00:07:01: Da hat man das gemacht, was gerade angeboten war, Kreisparkkasse oder auch von Daimler.

00:07:10: Da standen wir alle etwas ratlos in der Gegend rum und haben uns das alles angehört.

00:07:14: Aber ich hatte einen später prominenten Mitschüler.

00:07:19: der dann spontan zu uns relativ spontan kam und über Journalismus was erzählt hat.

00:07:23: Ein Journalisten namens Kai Diegmann, der zehn Jahre vor mir bei uns Abi gemacht hat oder neun Jahre, so sind wir etwa auseinander und der hat uns dann mal in zwei Stunden erzählt was er so macht und er hat mich total gepackt.

00:07:39: Der ist auch ein sehr guter Erzähler muss man dazu sagen, der ist auch sehr unterhaltsam und witzig.

00:07:44: Und was der erzählt hat, war einfach so die ganze Klasse geflasht und nicht so, dass ich dann hinterher noch mit ihm gesprochen habe und gefragt habe, wie jemand so da reinkommt.

00:07:55: Und dann hat er mir empfohlen, fangen wir beim Westfalenblatt an.

00:07:57: Das ist für eine der zwei Bielefelder Lokalzeitungen.

00:08:00: Das habe ich dann auch gemacht und bin dann hängen geblieben über das Studium.

00:08:05: Hab dann Geschichte studiert, was man eben so macht.

00:08:08: Wenn man meint, man muss noch ein Studium unterfüttern.

00:08:11: ... bin dann dabei hängen geblieben, hab dann eigentlich ... ... seit ich achtzehn bin ... ... geschrieben ... ... und dann sind eben noch ein paar andere Sachen ... ... mit der Zeit dazugekommen ... ... Praktikum bei RTL ... ... und ... ... bei Radiosendern ... ... aber ich bin irgendwie der ... ... schreibenen Zunft ... ... verbunden geblieben.

00:08:31: Wenn Sie noch fragen, ... ... also wenn ich das noch gerade hinzufügen darf, ... ... wieder gerne.

00:08:34: Ich hab ja gesagt, ich hab ja lange auf Mallorca gelebt.

00:08:36: Genau, das war jetzt

00:08:37: meine Frage gewiss.

00:08:38: Ja, der... Nicht schon

00:08:39: jemand, die die andere schreitend gesund wird, ganz unruhig werden wird.

00:08:42: Ja, genau.

00:08:43: Es ist auch wichtig, nicht zu viel zu einem, zu einer Frage zu antworten.

00:08:46: Ja,

00:08:47: manisten und Aussichter halt ein bisschen.

00:08:49: Genau.

00:08:49: Geschichte,

00:08:50: glaube ich.

00:08:50: Geschichte, genau.

00:08:52: Also Mallorca kam sehr auf sehr ungewöhnliche Weise ins Boot, weil ich während der Studium... ... ein Jahr in Barcelona studiert habe ... ... mit Erasmus ... ... in diesem Austauschprogramm ... ... oder diesem Programm ...

00:09:04: ... und mich

00:09:05: ... ... komplett ... ... in Spanien sozusagen verliebt habe ... ... und teilweise auch an seine Bewohner ... ... rinnen.

00:09:14: Und ...

00:09:15: Ja, da wäre es jetzt ... ... im Nervestad so interessant ...

00:09:17: Das wäre noch interessant, aber das ist natürlich ... ... das ist ja ...

00:09:19: Waren wir nachher bei Burgmann, ja.

00:09:22: Genau, bei meinem ... ... anderen Lanzmann.

00:09:26: Und ... Ja, dann wollte ich unbedingt hinterher in Spanien auch arbeiten, wusste aber nicht so ganz wie, bis ich dann zufällig eine Anzeige gesehen habe, dass die Majorca Zeitung, deren Existenz mehr gar nicht bewusst war, eine Redakteur sucht mit Spanisch kennt ist und das konnte ich bieten.

00:09:43: Ansonsten noch nicht so viel Erfahrung.

00:09:45: Ich hatte kein Voluntariat oder keine sonstige Ausbildung als Zeitungsredakteur, aber die habe ich dann genommen, weil ich eben Spanisch konnte.

00:09:53: Allerdings war das erste Jahr ein bisschen holprig.

00:09:55: Das war so ein halbes Jahr eigentlich nur, weil ich komplett den Arbeitsaufwand unterschätzt habe.

00:10:00: Man dachte ja, man geht auf diese Hinsalle, ist ein bisschen laisse fair.

00:10:04: Aber im Gegenteil, wir sind dann nie vor einundzwanzig Uhr rausgekommen, weil es eben eine sehr neue Zeitung war.

00:10:12: Da musste die ganze Struktur neu geschaffen werden, die Arbeitsweisen und die Abläufe.

00:10:16: Das war alles völlig ungeordnet.

00:10:17: Plus, es gab drei Stunden Mittagspause mit Jester.

00:10:20: Das waren wir alles viel zu lang.

00:10:22: Teilweise wurde doch schon Wein serviert, also da konnte ich gar nicht, da konnte ich gar nicht drauf.

00:10:27: Deswegen bin ich nach einem halben Jahr wieder zurück, musste mich erst mal wieder sammeln.

00:10:32: Darf ich kurz reinwerfen?

00:10:33: Was sind das für, für Stories gewesen, diese auf Mallorca?

00:10:36: Die man doch auf Mallorca macht.

00:10:37: Also man versucht natürlich in erster Linie Geschichten zu finden, die mit Deutschen zu tun haben.

00:10:42: Also deutsche Betrüger, ganz toll.

00:10:44: Also dafür gibt es einige auf der Insel.

00:10:46: Wenn man dann mal so eine... Geschichte anleiern kann.

00:10:50: Das ist natürlich gut oder auch Dinge erklären.

00:10:53: Also die Insel versteht auch nicht jeder, der da lebt.

00:10:55: Man muss sagen, die Zielgruppe sind keine Touristen, sondern Leute, die sich da dauerhaft niederlassen.

00:11:00: Das Prinzip ist ja immer dasselbe.

00:11:02: Also das ging mir hier dann auch so.

00:11:04: Also wenn man kommt irgendwo neu hin, muss sich das selber erst mal erschließen.

00:11:07: Und dann zu versuchen, Dinge zu erklären, zu den anderen vielleicht keinen Zugang haben.

00:11:12: Das ist natürlich auf Mallorca noch extremer, weil viele deutsche Orca kein Spanisch können.

00:11:17: Die müssen dann immer auf sogenannte Restauriers zurückgreifen, also so Dienstleister, die für die das Leben da regeln, also zum Amt gehen, Steuern machen und so weiter.

00:11:27: Und da gab es eigentlich viele Anknüffungspunkte, wo man den Leuten erklären kann, warum jetzt plötzlich zum Beispiel, das war so eine Klassiker in der Zeit.

00:11:38: deutsche Autos mit deutschen Kennzeichen, warum die plötzlich riesen Strafen zahlen mussten, weil das eigentlich ab einem gewissen Zeitraum illegal ist, wenn man so ein Auto nicht ummeldet.

00:11:47: Dass das viele nicht machen hat auch einen Grund, weil die Ummeldung da wahnsinnig kompliziert ist.

00:11:51: Also die Spanier sind wirklich Weltmeister im Ding gekompliziert machen.

00:11:54: Das der Tag zusammen mit irgendwas wie eine deutsche Spezialität.

00:11:58: Aber das können die Spanier noch besser.

00:12:01: Und da gibt es dann eben wieder Leute, die damit Geld verdienen, dass sie anderen helfen, eben ihr Auto umzumelden.

00:12:09: Da gibt's eigentlich insofern relativ viel Stoff, was man da aufbereiten kann, der sich allerdings auch nach einer gewissen Zeit wiederholt.

00:12:17: Das muss man auch

00:12:18: sagen.

00:12:18: Aber dann konnten sie die Kenntnisse, die sie da erworben haben, bei der Arbeit auf Mallorca direkt in Weilheim auch anwenden.

00:12:24: Durchaus, also ich muss mal den Leuten... Ja, das stimmt.

00:12:27: Hier muss man den Leuten jetzt nicht mehr so viel erklären, wie man den Alltag meistert.

00:12:30: Aber der Blick auf diese Kultur von aus ist manchmal ganz interessant.

00:12:35: Man hört ja, ich komme ja... auch gebürtig, nicht von hier.

00:12:39: Ja, Bielefeld, viel grad schon.

00:12:40: Bielefeld,

00:12:40: der Name, viel gerade.

00:12:42: Das ist meine Geburtstadt, wie von einem bekannten Gastronom aus Weilheim, den ich mittlerweile natürlich auch ganz gut kenne.

00:12:48: Wir haben natürlich viele Erknüpfungspunkte, vor allen Dingen den besten Fußballverein der Welt.

00:12:54: Ja, das müsste jetzt einfach sein.

00:12:59: Wo wir letztes Jahr natürlich verloren haben, das weiß ja jeder, der erst mit dem VfB hält.

00:13:03: Weil ich Ihnen noch so viel Glück wünschte.

00:13:04: Da

00:13:04: haben Sie mir Glück gewünscht, das habe ich auch sehr zu schätzen gewusst.

00:13:08: Ja, aber das Prinzip ist tatsächlich ähnlich.

00:13:10: Also man lernt dann wirklich sich auch etwas Neues so ein bisschen zu erschließen.

00:13:16: Das hilft natürlich auch dann dem Rest der Familie, wenn man schon ein paar Sachen weiß, die den dann auch helfen.

00:13:21: Jetzt haben sie Arbeit, jetzt haben sie ja die wirklich interessanten Stories ausgelassen auf Mallorca.

00:13:25: Sie haben da irgendwas von Terrassenpartys und Promis irgendwie erzählt, weil da kommt bald jetzt mein Herzenswunsch.

00:13:30: Also wir brauchen noch paar Stories zur Mallorca.

00:13:33: Insider?

00:13:34: Insider, mit wem sie wo gehockt oder nicht gehockt sind.

00:13:37: Herzab ist so einfach, kommen sie auch nicht davon.

00:13:40: Heute stellen wir die Fragen.

00:13:45: Ja, da war jetzt eigentlich nichts Ehrenrückes dabei.

00:13:47: Ich habe halt noch ein paar andere Projekte gemacht, die jetzt nicht primär damit zu tun hatten, die dann, ja, ich habe z.B.

00:13:52: Bier gebraut, das habe ich dann auch schon mal.

00:13:55: Da habe ich mir mit dem Fernsehen dann darüber ausgetaucht.

00:13:56: Es gibt ja auch ein Weihlheim-Anknüpfungspunkt und ich weiß, was das für ein schwieriges Geschäft ist.

00:14:02: Das ist übrigens auch ein Phänomen dieser Insel.

00:14:04: Man glaubt, dass man dort unheimlich viel gute Geschäfte machen kann, weil ja so viele Leute dahin kommen, die alle unheimlich viel Geld ausgeben wollen.

00:14:11: Aber erstens ist man nicht der Erste und zweitens sind die Wünsche derjenigen, die dahin kommen, auch manchmal sehr diffus.

00:14:20: Die wollen manchmal auch ein gutes Bier nicht unbedingt, sondern da darf auch gern billig sein.

00:14:25: Hauptsache, es ist kalt und gegenseitig Geld kommt man dann schwer an, wenn man, je nachdem, welchen Ansatz man eben wählt.

00:14:31: Aber das sind Dinge, die man da lernt auf der Insel.

00:14:35: Und dann sind Sie auf jeden Fall wieder zurück.

00:14:37: Dann haben Sie gesagt, Adios amigos.

00:14:39: Erst mal wieder.

00:14:41: Genau, das liegt daran, dass ich dort eine Familie gegründet habe und da kommen natürlich andere Dinge ins Spiel, zum Beispiel eine Schulbildung.

00:14:51: Natürlich gibt es dort auch Schulen, aber das fand ich auf Dauer ein bisschen schwierig, gerade was weiterführende Schulen betrifft.

00:14:59: Das Niveau war da teilweise ein bisschen schwierig, die die Spanier haben auch, also gerade auf Mallorca gibt es ein großes Thema mit Sprachen, also was ist die Unterrichtssprache, Spanisch oder Majorkenisch.

00:15:10: Das ging da ständig hin und her.

00:15:11: Das hat eigentlich für so viel Verwirrung gesorgt, dass der Unterricht meiner Meinung nach extrem runtergelitten hat.

00:15:16: Und irgendwann war uns klar, wir wollen nicht unser ganzes Leben dort verbringen.

00:15:20: Und wenn man geht, dann sollte man so gehen, dass zumindest die Kinder, die schulpflichtig sind, dann ganz gut hier einhaken können.

00:15:27: Und unser großer, der ist dann in die sechste Klasse gekommen, als wir nach Deutschland wieder zurückgingen.

00:15:32: Und dann konnte er hier noch mal zurück in die fünfte.

00:15:35: Ein Jahr ist jetzt nicht so schlimm, zumal er noch bei G-Acht unterwegs ist.

00:15:39: Das haben wir auch ganz gut hingekriegt.

00:15:41: Das macht er nächstes Jahr Abi und hoffentlich mal schauen.

00:15:45: Aber das hat ganz gut geklappt, dieser Übergang.

00:15:48: Und wir sind auch sehr zufrieden mit der Entscheidung, weil die Insel... Wir haben zwar viele gesagt, wir hätten nie gedacht, dass du hier mal weggehst, aber für mich war dann irgendwann klar, dass die Insel es jetzt auserzählt.

00:15:59: für mich die Geschichte.

00:16:01: Ich fahre da immer wieder gerne hin, aber nicht mehr als Hauptmittelpunkt.

00:16:04: Jetzt bin ich halt Wahlschwabe und hier auch sehr zufrieden.

00:16:11: Ja, dann würde ich mal eine Frage zum Techbooten stellen.

00:16:15: Und zwar, ich jetzt als jemand, der nicht aus Weihheim kommt.

00:16:20: Was zeichnet denn den Techbooten als Zeitung aus, gerade im Vergleich zu anderen Regeln?

00:16:26: Also erstmal sind wir noch verlegergeführt.

00:16:29: Das heißt, der Mantelteil, der kommt zwar aus Ulm, von der Südwestpresse.

00:16:35: Das verwechseln natürlich dann viele oft, die uns dann ansprechen, ja, was schreibt dann der Chefredakteur?

00:16:40: Da muss ich gestehen, den kenne ich gar nicht persönlich.

00:16:41: Das ist halt heutzutage im modernen Medien, ist das so, die Zeitung kommt nicht mehr komplett aus einem Haus, sondern das wird dann eben alles, was so überregional ist, Politik oder der große Sport, sag ich mal, in Ulm produziert.

00:16:56: Aber wir sind noch in Kirchheim wirklich unabhängig, da kommt auch kein Anruf von irgendwem, der dann sagt, das müsste das aber so und so schreiben, sondern da sind wir noch frei.

00:17:07: Das haben wir in der Coronazeit.

00:17:08: Es war einige gedacht, dass morgens Frau Merkel bei uns rufen und sagt, wir sollten jetzt mal was schreiben, dass alle zum Impfen gehen müssen.

00:17:14: Aber das kann ich jetzt mal aufklären, das gab es nicht, diesen Anruf.

00:17:18: Eigentlich auch eine schöne Gelegenheit, das mal noch mal zu erklären.

00:17:23: Ja, das ist

00:17:23: einfach mal klarzustellen.

00:17:24: Wo jetzt das jetzt den Zeitpunkt, wo du Frau Merkel jetzt grüßen müsstest, letztes Mal noch ein Zeitpodcast grüßt.

00:17:28: Du müssen gehen raus an Frau Merkel, natürlich Frau Dr.

00:17:31: Merkel.

00:17:31: Frau Dr.

00:17:32: Merkel, so viel sagen muss sein, genau.

00:17:35: Ja, und das ist eigentlich... ... dieses wirklich sehr sehr lokale und das wir natürlich auch ... ... dort seit ... ... der Hundertundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.

00:18:07: Ja, das halte ich auch für ein sehr, sehr wichtiges Element und auch eine Berechtigung, warum es diesen Lokaljournalismus immer noch geben muss.

00:18:16: Das wäre vielleicht das nächste Thema, wenn man dann sagt, Inhalte aus dem Internet, KI generiert und keiner weiß am Ende mehr, wo es eigentlich der Ursprung des Ganzen.

00:18:27: Und bei uns kann man immer noch sagen, sag mal, wo ist denn den Quatsch her?

00:18:30: Also man wird dann noch persönlich auch, man wird auch angerufen, wenn irgendwie mal was schief gelaufen ist.

00:18:36: Das kann aus dem Weiharmer Rathaus sein, das kann aber auch von irgendwelchen Lesern sein, die sagen, Moment mal so oder so, das stimmt aber nicht.

00:18:43: Und das ist natürlich in dem Augenblick etwas unangenehm, aber auch auf der anderen Seite ein großer Wert und der uns auch ausmacht, glaube ich.

00:18:52: Da

00:18:52: würde ich noch ein Ding, den ich googeln würde, reinschmeißen.

00:18:56: Und zwar habe ich den Funfact gefunden, dass ein Lokalredakteur an einem intensiven Reportage-Tag auf bis zu achtzehntausend Schritte kommt.

00:19:07: Lachen Sie, weil es zu wenig ist oder lachen Sie, weil es zu viel ist?

00:19:11: So was habe ich noch gar nicht gezählt.

00:19:12: Also ich muss ehrlich sagen, die Wege in Kirchheim sind relativ kurz.

00:19:15: Mir

00:19:15: ist halt auch mein Handy für mich.

00:19:17: Ich

00:19:18: habe so eine App nicht.

00:19:19: Ich bin mich da immer gegängelt von solchen Kontrollinger-Apps.

00:19:24: Also ich glaube, in Kirchheim sind die Wege deutlich kürzer.

00:19:26: Auf Mallorca würde ich das unterschreiben.

00:19:29: Als ich mal die Finger von Boris Becker gesucht habe, die jetzt nicht in jedem Stadtplan steht, da habe ich einige Meter Verfahren und auch hinterher bin ich auch gelaufen, weil es ja weitläufig ist.

00:19:41: Aber in Kirchheim, da weiß man ja in der Regel, wo man hingeht, auch wo die Ansprechpartner sitzen.

00:19:50: Es ist vielleicht mal vorgekommen, aber das würde ich jetzt nicht sagen, dass das unser Standard ist.

00:19:56: Die füge ich mir dann manchmal noch persönlich zu, indem ich durch die Stadt gehe als eine kleine Runde drehe.

00:20:02: Jetzt waren wir ja gerade schon bei Frau Moritz dazwischengekrecht beim Tech-Boden.

00:20:06: Der Tech-Boden ist ja, würden Sie sagen, dass der Tech-Boden auch ein Unternehmen ist, sondern unsere erste Staffel dreht sich ja im Wirtschaft und Unternehmen.

00:20:13: Und wir kriegen jetzt bald noch die Kurve zum Thema Wirtschaft, Unternehmen, Arbeitsplätze.

00:20:20: Funktioniert der Tech-Boden so ein wie ein Wirtschaftsunternehmen?

00:20:22: Also da gibt es Mitarbeiter, wie viele gibt es da?

00:20:25: Die Zahlen bestimmt auch Steuern.

00:20:27: Also gilt es als Unternehmen, als GmbH?

00:20:29: Wie ist da die Rechtsform?

00:20:32: Da fragen sie mich was also donnerwetter?

00:20:35: also ja auf jeden fall ist es ein unternehmen mit geschäftsführern und was auch viele immer wieder erstaunt wir wollen auch tatsächlich geld verdienen.

00:20:46: Kann man doch gleich mal erklären warum man vielleicht manchmal etwas zurückhaltend ist wenn jemand sagt jetzt schreibt aber nicht ich hab doch hier ein ganz tolles unternehmen welche art auch immer.

00:20:57: Dann sage ich ja, also dafür gibt es eigentlich die Anzeigenabteilung, weil es eben unser Prinzip ist, wir, bei uns kann man Anzeigen schalten, die Geld kosten oder eben man, die andere Seite ist die Leser, die sind die Leser, die dann Abus kaufen oder sonstige Dinge bezahlen.

00:21:15: Und wir müssen ja auch Mitarbeiter, die bezahlt werden müssen.

00:21:18: Es gibt natürlich einen Weg reinzukommen, in dem man etwas Neues macht, entweder eine neue Firma gründet oder ein Eigentümerwechsel in einem Restaurant.

00:21:27: Zum Beispiel ja oder einen neuen Podcast gründet das ist dann auch eine Nacht.

00:21:32: also das neue muss gegeben sein und das.

00:21:35: Ich bin doch bereit, wenn jetzt jemand auf mich zukommt aus Weylheim und sagt, wir würden gerne mal irgendwie mal vorkommen und es hat noch nie einer was über uns geschrieben, dann helfe ich den Leuten auch und sage, was habt ihr denn neu, was könnt ihr denn erzählen?

00:21:46: Das hat auch schon mal in Weylheim auch schon mal geklappt, wo ich dann gesagt habe, okay, den Ansatz, das ist was Neues, was vielleicht noch kein anderer gemacht hat.

00:21:54: Darüber können wir mal berichten und dann gibt es eine Begründung, aber einfach zu schreiben, ja, die sind auch da, die machen was ganz Tolles.

00:22:01: Das ist eine PR Seite, die ist dann aber kostenpflichtig.

00:22:03: Also wenn wir redaktionell was machen, muss es einen Neuigkeitswert haben.

00:22:08: Das

00:22:09: müssen wir vielleicht noch mal erklären.

00:22:12: Sie, der TechBody ist in Unternehmen und muss Geld verdienen.

00:22:15: Jetzt kommen wir aber gleich zum zweiten.

00:22:16: Sie sind ja auch Journalist, Redakteuren, müssen so ein Stück weit neutral oder objektiv sein.

00:22:21: Die Aufgabe haben sie auch.

00:22:22: Wir reden mal gleich darüber, wie Geld verdienen und Objektivität miteinander oder Neutralität verknüpft werden können.

00:22:29: Jetzt haben sich unsere Unternehmen und das haben sie, finde ich, schon gut erklärt, schon mal die Frage gestellt, wie komme ich denn in das Blatt?

00:22:34: Jetzt habe ich den Zap schon drei Mails geschrieben, angerufen und der kommt einfach nicht.

00:22:38: Also, wie schafft so ein Weilheimer Unternehmen auf die Social Mediakanäle oder in das Blättle reinzukommen.

00:22:44: Sie haben mir auch mal gesagt, naja, nur zu sagen, das Unternehmen gibt es jetzt seit siebzehn Jahren, das hilft halt nicht.

00:22:50: Das muss Anlass bezogen sein.

00:22:52: Was sind denn so konkrete Anlässe, wo man sagt, okay, wir finden auch im Tech-Bodestart ein Jubiläum oder?

00:22:58: Genau, das ist ein Klassiker, Jubiläum, aber Jubiläum heißt nicht zehn Jahre, nicht fünfzehn Jahre, sondern Jubiläen sind zwanzig Jahre, fünfzig Jahre, hundert Jahre.

00:23:07: Und das natürlich per se schon mal eine Besonderheit.

00:23:10: Oder bei Restaurants wäre es jetzt ein Pächterwechsel.

00:23:12: Habe ich gerade konkret jemand, die sich bei mir gemeldet hat und dann gedacht hat auch, was muss ich denn da bezahlen, sage ich.

00:23:17: Also, wenn sie jetzt seit dreißig Jahren in diesem Restaurant war, jetzt gibt es jemand Neues, der das weiterführt, ist das ja eine Meldung, die die Stammgäste interessiert, die generell Leute interessiert.

00:23:27: Also Gastro-GD.

00:23:27: Der Allgemeinheit.

00:23:28: Der

00:23:28: Allgemeinheit, Gastro-GD immer, das muss man eh sagen.

00:23:30: Also gegessen und getrunken wird immer noch gerne.

00:23:33: Solche Artikel werden erfahrungsgemäß auch gut gelesen.

00:23:38: Manchmal schreibt man natürlich auch über jemanden, der irgendwo aufhört.

00:23:40: Das kommt da nicht immer ganz so gut an.

00:23:42: Ich möchte jetzt keine Namen nennen, aber es ist auch schon mal passiert, wo dann die Begeisterung über den Folga-Artikel, der jetzt nicht unbedingt vom scheidenden Eigentümer gewünscht war, aber das gehört dann auch zu einem Gesamtpaket dazu, dass man nicht immer allen dann gefällt, was man macht.

00:24:00: Das ist einfach so.

00:24:01: Und wie unterscheidet sich das?

00:24:03: Also wenn sie kommen, schreiben sie ja umsonst.

00:24:05: Jetzt haben sie vorhin gesagt, und das müssen wir vielleicht auch noch mal klarstellen, wie ist es mit der Anzeige?

00:24:10: Die unterscheidet sich ja, da kommt eben nicht der Herzab, sondern die muss sich bezahlen.

00:24:14: Was ist eine Anzeige, Herzab?

00:24:19: Heute kommt die Basics, ja?

00:24:21: Also eine Anzeige ist etwas, was ich selber als Kunde gestalten kann, wo ich die Größe bestimmen kann, je nachdem, was ich halt zahlen möchte.

00:24:27: Und das ist dann ein Bereich in der Zeitung, auf das Unternehmen oder auf den Auftraggeber sozusagen zugeschnitten.

00:24:34: Also er wirklich bestimmen kann.

00:24:36: Natürlich in einem gewissen Rahmen, also ich glaube grafisch gibt es natürlich auch Limitationen, da kann man jetzt nicht mehr weiß, was sich ausdenken oder man liefert alles selber, geht natürlich auch.

00:24:45: In einem gewissen Rahmen sich selbst darstellen kann, das sind halt kostenpflichtig.

00:24:50: Wobei es da natürlich auch Grenzen gibt, da kann man jetzt nicht irgendwas, da hat auch die Zeitung immer noch die Freiheit zu sagen.

00:24:56: Ne, das drücken wir nicht ab.

00:24:57: Das ist jetzt ein bisschen kritisch.

00:24:58: Also Klassiker ist Parteienwerbung.

00:25:01: Da gibt es ja manche Parteien, die mit sehr provokanten Thesen oder mit sehr provokanten Texten um die Ecke kommen.

00:25:08: Da kann man als Zeitung entscheiden, nee, das bringen wir nicht.

00:25:12: Das ist eben das Gute, wenn man privat unternehmen ist.

00:25:15: Dann kann er natürlich vorgeworfen werden, ihr seid aber hier einseitig und er unterdrückt die andere Meinung.

00:25:20: Aber... Das kann man, also da hat man sozusagen, das ist wie Hausrecht.

00:25:26: Ich muss jetzt nicht alles und jedes abdrucken, nur weil einer dafür bezahlt.

00:25:30: Ich kann das ablehnen.

00:25:31: Passiert das oft, dass eine Anzeige abgelehnt wird?

00:25:36: Es gab es schon mal, soweit ich weiß, ich bin jetzt nicht in der Anzeigenverteilung, aber ich weiß, dass es mal Diskussionen gab über eine bestimmte Partei, die da bestimmte Sachen wohnte.

00:25:49: Aber wie gesagt, hat jetzt nichts damit zu tun, dass man hier die Demokratie unterdrückt oder sonstige, sondern das ist einfach bestimmte Inhalte.

00:25:59: Man muss nicht alles abdrucken.

00:26:00: Also diese Verpflichtung gibt es einfach nicht.

00:26:03: Und jetzt kommen Sie ja mit Ihrem Presseausweis um die ECC.

00:26:06: Jetzt nicht, weil man kennt Sie.

00:26:08: Was hat der Ausweis beziehungsweise, was ist die Funktion von Ihnen?

00:26:12: Das ist ja genau das, Sie schreiben nicht das, was man manchmal wünscht, sondern Ihre Aufgabe als Pressemanfrau ist welche.

00:26:20: Ja, wir versuchen natürlich, Das zu berichten, was wir sehen, was da ist und so ein Presse ausweist, ich muss gestehen, er wird sehr, sehr selten mittlerweile verlangt.

00:26:31: Da kann ich jetzt auch irgendwo gebrannt hat oder da die Polizei ist oder dann sage ich halt hier, ich komme vom Techboot in der Regel, sagt keiner, das kann ja jeder sagen, sondern dann könnte ich ja beim Zweifeln meinen Presseausweis zücken und sage ich hätte jetzt gerne Informationen, weil was ist denn hier passiert.

00:26:47: Ob ich dann da reingehen darf.

00:26:48: ... sei noch mal dahingestellt, weil das natürlich auch um Sicherheitsfragen geht, ... ... wenn da noch irgendwas einstürzen könnte oder sonstiges ... ... oder Bewohner befragen, ... ... so dass es wäre so eine klassische Situation.

00:27:01: Und wenn jetzt jetzt sagen wir mal, ... ... wenn ein bekannter Politiker kommt, ... ... wo es ja auch um Sicherheitsfragen geht, ... ... wie nah darf man dem kommen, ... ... dann muss man sich vorher auch akkreditieren.

00:27:10: Also die Akkreditierung ist ja sozusagen wie eine Anmeldung, ... ... das und das Medium stieg den und den Mitarbeiter, ... ... dann stelle ich halt zum ... ... verantwortlich in der Veranstaltung sage ich bin jetzt auch da, ... ... ich würde jetzt gerne in den Saal reinkommen.

00:27:23: Und das hat auch eine Berechtigung, ... ... also Sie haben vorhin Herrn Özdemir erwähnt, ... ... der jetzt im Interview auch kürzlich war, ... ... wenn der ...

00:27:30: Also vor dem Gespräch meinen Sie, ... ... bevor wir die Aufnahme gestartet haben.

00:27:33: Ach so, stimmt, das ist ... ... Entschuldigung, da habe ich jetzt nicht mitgedacht, ... ... natürlich ist es nicht während des Podcasts erwähnt worden.

00:27:38: Wir hatten kurz vorher den Herrn Özdemir erwähnt, ... ... das wäre so jemand ... Der auch immer mit Polizeischutz kommt zur Veranstaltung und da muss man sich vorher auf jeden Fall auch anmelden.

00:27:48: Das hat natürlich andere Gründe.

00:27:50: wegen Bedrohungslage und so weiter ist halt leider in manchen Fällen so.

00:27:53: und dann ist aber auch so, dass wir dann als.

00:27:57: Im Vorfeld und schon anmelden kommen wir nicht spontan und sagen hier ich bin auch von der Presse.

00:28:01: Ich glaube dafür sind auch mittlerweile zu viele Ausweise im Umlauf und zu viele Medien im Umlauf.

00:28:06: Es war ja mal also als ich angefangen habe war das wirklich was besonderes und ausweis zu haben.

00:28:10: Da konnte man stichwort Mallorca Berlin hat man wahnsinnige für günstigungen bekommen.

00:28:15: Bis er Berlin mal irgendwann gemerkt hat dass es doch erstaunlich viele Journalisten gibt.

00:28:22: Dann wurden die für günstigungen irgendwann immer kleiner und ja.

00:28:27: Also das Ding ist ziemlich wertvoll, muss man sagen.

00:28:35: Genau, das ist so viel zum Ausweis.

00:28:37: Also der hat nicht mehr diese, diese Power, diese Bedeutung, die er mal hatte.

00:28:44: Ja, weil sie gerade sich verschiedene Medien angesprochen haben, würde ich mal kurz eine persönliche Frage dazwischenwerfen.

00:28:48: Lieber Lokaljournalist oder lieber Bild?

00:28:52: Ja, gut, Bild ist ja auch teilweise lokal unterwegs.

00:28:54: Also wenn ich mal die ein oder anderen Kollegen treffe, dann, wenn ich vor Lokaljournalist zu sein, man muss sich Also, ich hab ja vorhin von Kai Dietmann erzählt, da hatte ich schon mal überlegt, naja, das kennst du den halt, ne?

00:29:06: Und ich kenn noch mehrere Familienmitglieder.

00:29:09: Hätte man mal so einhaken können.

00:29:12: Aber irgendwas hat mich davon immer abgehalten.

00:29:14: Und deswegen, ich hab's einmal gemerkt, war ein Praktikum bei der Tageszeitung in München.

00:29:23: Das ist ja auch ein Boulevardblatt.

00:29:25: Und wie dort gearbeitet wird, war nicht so meins.

00:29:29: Das haben wir auch... ... beider relativ schnell gemerkt, dass wir nicht so zusammen passen.

00:29:33: Man muss da schon so ein bisschen ... ... wie sagt man jetzt, ohne den ... ... zu nahe treten zu wollen.

00:29:40: Aus anderem Holz geschnitten sein.

00:29:42: Aus

00:29:42: anderem Holz.

00:29:44: Aus

00:29:44: underem Holz.

00:29:45: Oder so ein bisschen immer ... ... diesen Drecksack, ein bisschen rauskehren und ... ...

00:29:51: draus, drauf

00:29:52: auf.

00:29:53: Ja, wir sind doch ein bisschen nahe getreten.

00:29:57: Ja, zumal also die, ich finde auch die Tonart dort in den letzten Jahren schärfer geworden ist.

00:30:03: Das gefällt mir immer weniger.

00:30:05: Ich fand die früher auch Boulevard teilweise sehr witzig.

00:30:08: Die konnten der legendäre Schlagzeilen wie wir sind Papst oder das war natürlich einfach lustige auch Geschichten zum Schmunzeln.

00:30:17: Diese Leichtigkeit finde ich ist in Boulevard komplett abhandengekommen.

00:30:20: Heute wird geprügt.

00:30:21: Das hat sicherlich auch mit Internet und den Konkurrenzmedien zu tun.

00:30:25: ... da bin ich froh, ... ... Lokaljournalist zu sein ... ... und auch denjenigen, ... ... über die ich was geschrieben habe, ... ... noch hinterher ... ... zufällig mal begegnen zu können, ... ... weil ... ... das ist tatsächlich so, ... ... das ist ... ... bei den ... ... Boulevardjournalisten, ... ... die ich da auch kennengelernt habe, ... ... weil wir so eine Auszeilen hören, ... ... du hättest mir Schläge angedruckt, ... ... alle, allaha, toll, ... ... ja super, das ist nach dir, ... ... also das ist ja wirklich eine tolle, ... ... tolle Leistung, also

00:30:48: ... Also ihre Philosophie ist eher ... ... schon kritisch nachzufragen, aber auf ... Also auf Augenhöhe oder so, dass man es nicht unter die Gürtelline ist.

00:30:56: Auf Augenhöhe genau.

00:30:58: Und in erster Linie informieren.

00:31:00: Und wenn mir jemand was nicht sagen möchte, dann respektiere ich das.

00:31:04: Dann kann ich das natürlich schreiben.

00:31:05: Darauf wollte er nicht sagen.

00:31:06: Aber dann kann sich jeder selber sein Teil denken.

00:31:08: Aber jetzt irgendwas deswegen, da zu erfinden oder das zuzuspitzen.

00:31:12: Das ist ja auch oft.

00:31:14: Der Bulle war der, lügt krass eigentlich relativ wenig.

00:31:18: Aber er spitzt diese Dinge manchmal derart zu.

00:31:21: dass sie zwar nicht komplett falsch sind, aber irgendwie falsch sind oder etwas ins falsche Licht rücken.

00:31:28: Dazu habe ich eigentlich keine Lust, also so will ich auch nicht arbeiten.

00:31:33: Das werden wir tatsächlich zu wieder haben.

00:31:36: Das sind ja dann, das ist so lustig, ich muss jetzt mal nach da hinten gucken.

00:31:40: Die Frau Kuhn-Schmidt-Geilsen-Klaner-Einschündung, wie sie die Pressestelle in Reutlingen auch geleitet und man nennt es ja die journalistischen Stilmittel, die man dann, wenn du es so nennt, der sogenannte Konjunktiv.

00:31:49: Jetzt erlebt man das bei ihnen ja selten, sie arbeiten ja sehr faktenbasiert.

00:31:53: Das ist vielleicht auch für die Leser ganz interessant.

00:31:55: Also sie stellen dann verschiedene Meinungen dar, haben aber im Vorgespräch auch gesagt, Pöbeln allein trugen sie nicht ab.

00:32:01: Also sie bilden sich dann ihre eigene Meinung, das ist auch ihre Aufgabe, an Fakten einfach zu hinterfragen oder rauszufinden, wie sich die Situation Darstellt und dann zu informieren und eben nicht zu spekulieren und investigativ zu berichten.

00:32:15: Ich glaube, das können doch den lokalen Andersen ein bisschen unterscheiden.

00:32:19: Ja, also wir brauchen sozusagen stellvertretend, wenn man eine Meinung haben will, brauchen wir jemanden, der diese Meinung äußert.

00:32:28: Der bestenfalls natürlich aus dem lokalen kommt.

00:32:31: Also jetzt auch nicht irgendjemanden aus Berlin oder sonst vorher.

00:32:35: Sondern der muss einen lokalen Bezug haben und der kann dann stellvertretend eine Meinung äußern.

00:32:39: Die aber, wie Sie schon richtig sagen, jetzt auch nicht daran bestehen kann, rum zu pöbeln.

00:32:44: Also das ist dann auch pöbeln ist keine Meinung.

00:32:48: Und wenn wir selber eine Meinung einfließen lassen oder äußern müssen, gibt es dafür die Form des Kommentars.

00:32:55: Der Spiegel hat allerdings, muss man sagen, die Kollegen haben so eine Form kultiviert des kommentierenden Schreibens, was sagen wir mal zwischen den Zeilen Dinge insinuiert, wie man so schön sagt, also zwischen den Zeilen andreutet.

00:33:07: Es könnte so und so sein, auch leicht ironie.

00:33:09: Das sind eigentlich eigentlich Stilmittel, die in einem journalistischen Text nichts verloren haben, aber unterhaltsam sind.

00:33:16: und tatsächlich passieren manchmal selber auch solche kleinen.

00:33:19: Geht's Pferdle mit einem durch.

00:33:22: Da haben wir nochmal einen.

00:33:23: Liest sich einfach toll und dann schreibt man's halt.

00:33:27: Aber eigentlich muss man da schon sauber sein und sagen, okay, also wenn das jetzt einfach ist, ist das eigentlich eine Meinung, dann müsste ich das in einem Kommentar äußern.

00:33:35: Aber man ist auch im Lokalen davor nicht gefeiert, mal sowas, das haben sowas passiert.

00:33:40: Aber wie gesagt, der Spiegel hat das kultiviert und das war mal so eine Modeerscheinung.

00:33:47: Ist es vielleicht immer noch, da muss man aber so ein bisschen.

00:33:48: ... wachsam sein.

00:33:50: Und wir versuchen natürlich schon, ... ... dann sagen, okay, das kann ich jetzt ... ... als ich nicht schreiben oder als Techboote, ... ... sondern dann brauche ich jetzt jemanden, ... ... wenn ich den nicht finde, ... ... dann hat man unter Umständen mal Pech gehabt ... ... und eine Geschichte kommt nicht zustande, ... ... den man sich vielleicht so schön ausgedacht hat.

00:34:06: Das wäre doch jetzt mal ein Thema ... ... und am Ende stellt man fest, ... ... für die, die ich kenne und die ich befragt habe, ... ... ist es kein Thema und dann stirbt sowas auch.

00:34:16: gehört auch dazu, also man kann nicht aufbiegen und brechen, dann ja was konstruieren.

00:34:21: Was würden Sie eigentlich einem jungen Menschen raten, der jetzt Lust hätte in Journalismus zu gehen?

00:34:28: Also ich meine, es hat sich ja einiges geändert, Sie haben auch gemerkt, also ja miterlebt, wie sich insgesamt so die Kultur insgesamt ein bisschen geändert hat, die Medienlandschaft geändert hat.

00:34:38: Was wäre da Ihre Empfehlung?

00:34:41: Also meine erste Empfehlung wäre sich kein... ... Social Media Account zuzulegen ... ... oder sich als solcher zu erkennen geben, ... ... zu ergeben, ich bin jetzt der und der, der das unterschreibt, ... ... weil ... ... man, glaube ich, dafür einfach ... ... diese ganze Kultur ... ... und Kultur in den sozialen Medien, ... ... die dann dazu führt, dass man sich am Ende nur noch ... ... für irgendwas rechtfertigen muss.

00:35:06: Das hält einfach in der Arbeit ab ... ... und dass man sich auf das konzentriert, ... ... auf sein Medium konzentriert.

00:35:15: würde ich sagen.

00:35:16: Also, ich finde, solche Media ist so der natürliche Feind des Journalismus.

00:35:21: Es ist zwar manchmal eine ganz gute Informationsquelle, aber ich finde es auch eine Unsitte geworden, dass quasi die Kommentare dann zitiert werden.

00:35:29: Also, als hätte man mit den Leuten gesprochen und dann heißt es dann in Artikeln wieder, ja, das Netz regt sich jetzt auf und da werden da so zwei Pöbler zitiert, die überhaupt nicht stellvertretend sein müssen.

00:35:41: Also, ich würde jungen Kollegen auf jeden Fall empfehlen, Vorsicht.

00:35:44: selber dort aktiv zu sein und Vorsicht vor den sozialen Medien als Quelle, weil die absolut trügerisch sind und teilweise Tendenzen suggerieren, die es so gar nicht gibt.

00:35:53: Man muss sich ja überlegen, wer ist denn da aktiv, wie viel Sinten das überhaupt?

00:35:58: Und, tendenziell welche Gesinnungen haben die, die da unterwegs sind.

00:36:02: Also Facebook, wenn man sich da mal ein bisschen umhört oder umschaut, dann sieht man das schon, dass viele auch nur da sind, um zu pöbeln und.

00:36:10: Das würde ich auf jeden Fall den Kollegen empfehlen.

00:36:13: und Vorsicht vor K.I.

00:36:14: Hätten wir das nächste große Big Thing.

00:36:17: Also künstliche Intelligenz ist natürlich verführerisch, weil sie einem Sachverhalte relativ schnell, ganz griffig darstellt, noch besser als früher.

00:36:25: die, früher sagt man jetzt schon, die Google Suche, die ja gar nicht so immer noch, auch damals.

00:36:31: Ja, ja, genau.

00:36:33: Nur die KI, die ist auch tückisch, weil die sich ja auf das beruft oder die nimmt ja das quasi als Information, was am häufigsten vorkommt.

00:36:43: Die schafft natürlich Datenmengen, die ein normaler Mensch gar nicht schafft.

00:36:46: Aber ich glaube, dass sie, wenn man das dauerhaft betreibt, dass sich dadurch auch Dinge verschieben können.

00:36:53: Da gibt es auch schon Untersuchungen, dass jetzt so Geschichtsbilder sich verändern, weil, was weiß ich, historische Fakten.

00:37:01: entsprechend getuned werden und dann irgendwo so stark werden, dass die quasi das, was Quellen mäßig belegt ist, gar nicht mehr so durchkommt.

00:37:12: Also sogar was Themen wie den Holocaust betrifft.

00:37:15: Und das finde ich sehr, sehr, sehr schwierig.

00:37:17: Und ich glaube, da bedarf es auch gerade so in Schulen und so weiter eine wichtigen Sensibilisierung, dass jetzt gerade die Kids ... die jetzt mit dem Computer in Berührung kommen, ... ... im Alter von zehn, elf, zwölf Jahren, ... ... nicht einfach völlig unkritisch, ... ... ah hier, ich frag mal die KI, ... ... das ist ja mittlerweile schon ... ... so ein gängiger Begriff, ... ... ja frag doch mal die KI, die weiß das doch.

00:37:38: Der sage kann ich nur sagen, ... ... Vorsicht, wenn man nicht will, dass ... ... Dinge, also das sage ich auch als ... ... Geschichts- ... ... ehemaliger Geschichtsstudent, ... ... dass Dinge, die früher ... ... die historisch ... ... belegt sind, dann plötzlich ... ... verändert werden.

00:37:53: Ja, der Barheitsgehalt.

00:37:55: Das ist oft zu wünschen.

00:37:56: Es ist ja nie ganz falsch.

00:37:57: Das ist ja das türkische.

00:37:58: Es ist ja nie so, dass man jetzt eindeutig was erkennt.

00:38:00: Ah ja, das kann ja nicht sein.

00:38:01: Es ist ja totaler Quatsch.

00:38:03: Aber auf eine Fehlernahme wird man auch nicht hingewiesen.

00:38:05: nochmal.

00:38:05: Wird

00:38:05: man nicht drauf hingewiesen?

00:38:06: Das

00:38:07: ist eine sehr interessante Frage, die du wieder stellst.

00:38:09: Ganz toll.

00:38:10: Da habe ich drei Punkte für dich.

00:38:11: Warum genau das?

00:38:14: Genau.

00:38:15: Und die KI sagt ja auch nicht, da weiß ich nie so ganz genau, sondern die behauptet erst mal was.

00:38:22: Ihre Zweifel, das kennt ihr ja nicht.

00:38:25: Das muss man sich im Grunde immer mitdenken, aber woher kann sie jetzt diese Information haben, kann die wirklich so richtig sein.

00:38:30: Da nagt man natürlich zur Bequemlichkeit und das kann ich dem, egal in welchem Medium die unterwegs sind, ob sie jetzt print Fernsehen und dann ist vertraut nicht blind der KI.

00:38:42: Das ist eigentlich mein wichtigster Appell.

00:38:45: das blind nicht, aber ich denke gerade an die vielen Vereinsvorständen.

00:38:49: Jetzt hat ja nicht jeder einen Moritz oder einen Herrn Zapp, die da schön was runtertexten.

00:38:53: Also manchmal ist es ja auch ganz einfach, wenn man dann irgendwie da rein eingibt und prompted bei ChatGBT Einladung, weil ich nach zwei Jahren Kegelverein möchte meine Kegelbrüder oder Schwestern einladen und dann ist die Einladung ruckzuckfertig.

00:39:07: Das ist doch auch eine Hilfe für sie, oder?

00:39:09: Weil sie müssen das ganze Ding dann immer redigieren.

00:39:11: und ich glaube für viele, die jetzt schreiben nicht im Blutlicht, die sagen, okay, gut, kann ich es ja eigentlich gut nutzen.

00:39:16: Also in dem Bereich ist es, glaube ich, für alles ein bisschen erleichternd.

00:39:20: Da muss man sich nicht alles immer allein ausdenken.

00:39:22: Und wie gesagt, ist ja auch nicht jedermann, sei es die Schreiberei.

00:39:25: Super.

00:39:25: Also bin ich komplett bei Ihnen.

00:39:27: Also ich denke, dass wir doch bei uns verstärkte Einzug halten, dass man so kleinere Meldungen, sei es Polizei-Meldungen, sei es Sportmeldungen, die so aus gewissen Standardwörtern besteht, dass die geschrieben werden und auch auf Zeile.

00:39:38: Das ist super.

00:39:39: Eine Riesenerleichterung und auch eben, wie Sie sagen, für Vereinsvorstände.

00:39:42: Ja.

00:39:42: Top.

00:39:42: Wenn die Rahmen Wenn die Informationen, die eingegeben werden, also die Rahmenbedingungen, wenn die stimmen.

00:39:47: Wenn man diesen Rahmen setzt, dann ist die KI ein super Hilfsmittel.

00:39:55: Das würde ich genauso sehen.

00:39:57: Ich finde es an der Stelle gefährlich, wenn man sagt, KI erklären wir mal so ein bisschen der Welt.

00:40:00: Also wenn ich jetzt die Fragestellung zu breit setze oder zu groß und dann wird es, dann wird es kritisch.

00:40:06: Aber bin ich komplett bei Ihnen.

00:40:08: Also wenn man jetzt sagt.

00:40:09: Die und die Sätze und die Infos packen wir die mal zusammen.

00:40:13: Und ich habe eine ellenlange Veranstaltungsliste, machen wir da mein Text raus.

00:40:18: Ich habe

00:40:20: jetzt gemerkt, wie stelle ich die Frage benutzen Sie?

00:40:23: Also selten tatsächlich, aber gerade wenn man jetzt so eine Riesen Excel Tabelle hat und muss jetzt alles abschreiben, ich habe auch keinen Bock drauf.

00:40:34: Dann mach ich da mit Markieren, rüber kopieren, dann ChatGPT machen wir da einen Text raus.

00:40:39: Da muss man hängst du mal gucken, sind jetzt irgendwelche Tage für Schoben oder so.

00:40:43: Nicht, dass die meint, der Samstag bezieht sich auf Weilheim, aber da ist eigentlich was in Kirchheim, das ist mir natürlich dann blöd.

00:40:49: Da muss man trotzdem noch mal drüber gucken, das entbindet eigentlich davon.

00:40:52: Aber zumindest hat man schon mal diese Kernerarbeit, wie man so schön sagt, diese Dumbiarbeit, die ist man dann schon mal los geworden.

00:41:00: Und sehen Sie das auch als Konkurrenz, also Sie haben an vielen, wir haben auch an vielen Fronten zu kämpfen, die Leute informieren sich über Social Media, wer liest schon noch irgendwie einen langen Artikel, die meisten lesen nur noch Headline, da braucht man ganz kreative, die dann super dupper schreiben, wir haben ja nicht nur Journalisten angestellt, da muss man die irgendwie mal teuer einkaufen, das ist ja quasi ein Fass ohne Boden mit der Erschreiberei, weil es einfach viele, viele Quellen gibt und man eigentlich als Stadt oder als Zeitung irgendwie ja schon dann noch richtig.

00:41:29: korrekt informieren will.

00:41:31: Und sie ja auch jetzt will ja nicht, aber wir müssen uns ja auch finanzieren.

00:41:34: Aber sie haben ja gesagt, sie sind ein Wirtschaftsunternehmen und da kämpft man auch ums Überleben.

00:41:39: Also die, wie gesagt mit Social Media, da zahlt ihr dann auch.

00:41:42: keiner weiß, die Informationen sind ja frei verfügbar.

00:41:45: Macht sie sich das Sorge um ihren Beruf oder um die Sparte oder um, kann man ja oder ändert sich das und sie machen jetzt dann auch zukünftig nur noch Podcast.

00:41:55: Also sagen wir mal so, ich schreibe seit So habe ich angefangen und da war ja speziell der Printjournalismus im Aufstieg bis.

00:42:07: Zwei tausend kann man sagen weil das ein groß eine große Partie.

00:42:10: Es wird immer mehr es gab immer mehr Veröffentlichung es wird immer mehr Geld verdient.

00:42:14: Und dann kam dieses komische Ding namens Internet.

00:42:18: Zieht das ist ich auch mal den Kitekmann mit einem schrecklichen Geburtsfehler.

00:42:22: das war nämlich alles gratis und das diesen Geburtsfehler hat man.

00:42:26: bis heute nicht richtig wieder rückgängig machen können.

00:42:29: Und dann haben seitdem ich eigentlich mich wirklich hauptberuflich damit beschäftige, mit dem Journalismus geht es eigentlich nur noch bergab.

00:42:36: Also, das jetzt seit fünfundzwanzig Jahren, da hat sich mittlerweile, wir soll ich sagen, eine gewisse Gleichgültigkeit eingestellt.

00:42:45: Nein, also nur um zu sagen, dass ich jetzt Panik schiebe, das nicht, sondern es müssen sich einfach wieder neue Wege finden.

00:42:52: Also wenn wir jetzt... Wir können ja auch nicht sagen, als Steckboote, also wir schreiben, wir machen nur Print, wir machen Internet, machen gar nicht, dass es ja geht, da geht es, sondern natürlich sind wir im Internet präsent.

00:43:01: Natürlich haben wir eine Präsenz auf Facebook, in Instagram.

00:43:06: Wir machen Videos, Reels.

00:43:08: Die Kollegin ist auch da, die ist jetzt nicht im Bild, aber die schaut uns ja zu.

00:43:13: Und das ist... Natürlich stellt man es erst mal, gerade zur Verfügung, aber da gibt es ja dann Anknüpfungspunkte, also neue Geschäftsmodelle, zum Beispiel, die dem Unternehmen sagt, ich find euer real total cool und das passiert tatsächlich, also auch gerade unser Instagram-Auftritt wird es sehr gelobt.

00:43:30: Da möchte ich auch präsent sein, ich hätte gerne ein Video von mir als Firma, also quasi ein Imagevideo und dafür kann man dann auch Geld nehmen.

00:43:37: Das ist halt kostenpflichtig, dass man erstmal quasi den Rahmen zur Verfügung stellt und dann anschließend auch was generiert.

00:43:44: Das ist ja Machen ja alle großen amerikanischen Medienkonzern haben das ja so gemacht, die ja in dem Bereich dann groß geworden sind.

00:43:50: Erstmal was anbieten und dann wenn die Leute das gut finden, dann kann man irgendwann Geld nehmen und das dauert natürlich.

00:43:56: Also diese Transformation ist ja noch lange nicht abgeschlossen.

00:43:59: Aber es tun sich neue Geschäftsfelder auf und ich glaube, man muss einfach nur offen sein und auch reagieren.

00:44:08: Man sieht ja dann bei uns diese ersten zarten Pflänzchen, die sich jetzt auch dann entwickeln.

00:44:13: Deswegen bin ich immer grundsätzlich optimistisch.

00:44:15: Das sollte jetzt eben nicht abfällig klingen.

00:44:17: Nach dem Motto ist mir alles wurscht, sondern man ist es einfach gewohnt, dass es heißt, es wird aber alles ganz schwierig.

00:44:23: Und eigentlich sollte ich schon seit zehn Jahren arbeitslos sein, weil keiner mehr was geschrieben haben möchte.

00:44:28: Aber irgendwie gibt es immer noch Menschen, die das wollen und die auch lokal ist interessiert.

00:44:33: Und ich glaube dieser Bedarf wird auch da bleiben.

00:44:37: In welcher Form auch immer, weil es gibt zu viel Informationen, die sich auch im Nachhinein als falsch rausstellen.

00:44:47: Deswegen ist es vielleicht wirklich lokale, was man auch selber überprüfen kann.

00:44:53: Hat das immer noch seinen Wert.

00:44:55: Ich glaube mit Blick auf die Uhr sollte man so langsam in die Zieg-Rade einbiegen.

00:44:59: Hast du noch das Thema Herzenswunsch gesagt?

00:45:02: Hast du einen?

00:45:03: So,

00:45:04: da habe ich vergessen, aber es ist die Mallorca-Runde schon rum.

00:45:06: Also, jetzt haben sie ja schon ein bisschen geplaudert, was sie da gemacht haben.

00:45:09: Und wo waren sie?

00:45:10: Beim Boris Becker an der Villa?

00:45:12: Wen gibt es noch so schönes?

00:45:13: Ach, die wollen das in Promi, ja?

00:45:15: Wir sind gossip.

00:45:17: An sich ja nicht.

00:45:18: Aber in diesem Fall vielleicht dann doch auf Mallorca soll es ja sehr schön sein.

00:45:23: Ich habe mir überlegt, als Carla Columna kennt ja auch leder, so die rasende Reporterin zu sein und wird sie einfach bunten.

00:45:30: Sie können ja noch spanisch, das wissen wir, ob sie in den spanischen... Aufruf an die majorlinische Presse starten können, damit ich da mal ein Praktikum an kann, vier Wochen.

00:45:41: Das heißt,

00:45:42: das heißt, die Idee wäre, dass, dass sie das einfach jetzt kurz hier sagen oder auf Spanisch und die, es wird in Spanien, wird unser Podcast sehr hoch und runter gehört auf Mallorca.

00:45:49: Das heißt, da wäre es.

00:45:51: Also Sie wissen ja, dass bei der Mallorca Zeit und Mallorca Magazin spricht man ja Deutsch.

00:45:55: Also die, die Kollegen können beides in der Anzeigenabteilung oder die Grafiker vielleicht nicht.

00:46:01: Das sind der Mallorca.

00:46:02: Also ich soll jetzt spontan was auf Spanisch sagen.

00:46:04: Ganz kurz, dass ich einfach komm demnächst und dann einfach das Praktikum dort mache oder vielleicht eine Einladung und spanische Freunde kennenlernen oder Freundinnen oder whatever.

00:46:14: Jetzt werde ich doch ein bisschen nervös.

00:46:16: Jetzt wurde vorher mal gefragt, ob ich aufgeregt bin, aber jetzt was auf Spanisch zu sagen, da kann man sich auch schnell blamieren.

00:46:24: Okay, also jetzt für meine Kollegen auf der Insel.

00:46:30: A la señora Daniela Brown, que tiene muchas ganas de trabajar en la isla, y se va a presentar dentro de poco para trabajar, y espero que tengáis un bienvenido, con mucha corazón.

00:46:48: Y bueno, aquí la tenéis y os recomiendo que la recibís con los brazos abiertos.

00:46:59: Adiós.

00:47:00: Gracias.

00:47:01: Ich warte jetzt irgendwie Baywatch-Frau.

00:47:03: Nein, ich habe nur gesagt, dass ihr mit offenen Armen fangen soll.

00:47:07: Okay.

00:47:07: Wahrheit kommt ja eine oder andere Fehler darin, aber das weiß Spontan.

00:47:10: Ich bin ein bisschen eingerostet.

00:47:12: Oh, das war toll.

00:47:14: Vielen Dank, Zapp.

00:47:15: Ich dachte,

00:47:16: ich sollte noch ein paar Promis fallen lassen, die wollen sie nicht

00:47:19: haben.

00:47:19: Mallorca reicht mir eigentlich vollkommen.

00:47:21: Die erinnern sich ja auch immer.

00:47:23: Paragena, wiederhaken, ein paar andere kommen wieder und...

00:47:25: Nee, da wäre ich ganz viel wohnen.

00:47:27: Mallorca wird mir eigentlich reichen auf eine Ladung der Mallorquenischen Zeitung oder Radio oder whatever.

00:47:32: Da habe ich noch Kontakte.

00:47:35: Cool.

00:47:36: Ja, also jetzt schauen wir mal, was passiert und vielleicht nehme ich sie ja den Namen mit.

00:47:41: Also ich hätte zum Anschluss noch ein zwei kleine persönliche Fragen, die dürfen sie auch gern kurz beantworten, aber würde mich einfach noch interessieren.

00:47:48: Gibt es schon anlistische Klischees, über die sie selber lachen können?

00:47:52: Oder irgendeinen Berufswitz, ein Running Gag?

00:48:00: Sie dürfen auch nein sagen, wenn sie gerade da

00:48:02: sind.

00:48:02: Spontan fällt mir tatsächlich wenig ein.

00:48:04: Also der rasende Reporter wird ja mal so hergehalten.

00:48:08: Also ich habe selten...

00:48:10: Aber es ist nicht drüber lachen zu können.

00:48:13: Ich habe auch selten Kollegen Grasen sehen, ehrlich gesagt.

00:48:17: Das einzige Mal, wo es wirklich, wo Leute anfangen zu rasen, meistens die Fotografen, wenn irgendwelche Events die Promis auftauchen.

00:48:25: Ja, die müssen dann schnell.

00:48:26: Also

00:48:26: Paris Hilton war ich mal auf einem Event, wo die dann aufgetaucht ist und die ja so gar nichts, die ist ja im wahrsten Sinne des Wortes komplett nichts sagt.

00:48:35: Ja, wirklich.

00:48:38: Die hat wirklich keinen Ton gesagt, aber die Leute sind alle völlig ausgeflippt.

00:48:41: Dann wird sich auch da richtig geprügelt und dann wird da rumgelaufen.

00:48:45: Da kommt richtig Bewegung auf bei solchen Geschichten.

00:48:48: Aber jetzt, dass irgendwer hinter einer Meldung hinterherläuft oder durch die Stadt hetzt und sich abhetzt, das habe ich tatsächlich auch nicht erlebt.

00:48:56: Was war in Ihrer Karri bis jetzt so Ihr größter Scoop oder Ihre Lieblingsgeschichte, die Sie bisher geschrieben haben?

00:49:04: Also tatsächlich war die Geschichte über die Boris Becker-Finka ohne Boris Becker, muss man dazu sagen.

00:49:09: Das war insofern auch was Besonderes, als es eine der letzten Geschichten, die ich auf der Insel gemacht habe, wo mich mein damaliger Chefredakteur hingeschickt hat.

00:49:20: Und das war so ein bisschen ins Blaue.

00:49:21: Mal sehen, ob er die Finka überhaupt findet.

00:49:24: Und dann war er besetzt von so einem Hippie-Pärchen, der sich selber Jesus Bauch hinannte.

00:49:32: Und dann kommt man dahin.

00:49:33: Da sind schon irgendwelche anderen Typen mit da aufgetaucht, die das auch gefunden haben.

00:49:37: Und dann hängt man mit den Leuten darum.

00:49:39: Das sind so diese skurrilen Geschichten, die ich da aufgetan habe.

00:49:44: Weil ich habe eine Frau in einer Höhle gefunden, die da in so einer ... Ja, es gibt im Meer, gibt es so illegale ... Also die Menschen, die da in Höhlenhausen in so Fällen sich da eingerichtet haben.

00:49:56: Also ... teilweise sehr traurige geschicht aber das sind wo man wirklich nah dran kommt an so schicksale die so den anderen verborgen sind.

00:50:03: das war für mich so die.

00:50:06: Ja nachhaltigsten geschichten und deswegen sind wir auch in der erinnerung geblieben diese diese finker geschichte war.

00:50:13: also das lustige ist das irgendwie.

00:50:16: ... diese Bilder von mir tauchen immer wieder auf.

00:50:18: Wenn jetzt Kollegen was darüber schreiben ... ... sehe ich immer wieder mit meinen ... ... meine Fotos da auftauchen.

00:50:24: Insofern war das ... ... es gibt sicherlich auch andere, ... ... die mir, wenn ich jetzt länger nachdenke, ... ... oder schöne Interviews mit ... ... mit Prominenten.

00:50:31: Also der hält meiner Kindheit ... ... Otto Walkes, den durfte ich mal interviewen ... ... und dann dachte ich am Ende, ... ... komm, jetzt ist es egal, jetzt ... ... jegliche journalistische Distanz, ... ... ich sage, Otto, lass nochmal bitte ein Bild machen.

00:50:43: Das muss ich jetzt haben.

00:50:45: Und dann habe ich ihn während des Fotos gefragt.

00:50:47: Übersortlich, habe alle deine Platten.

00:50:49: Ach, du hast die!

00:50:51: Und das war einer der Witze, der kam wie aus der Pistole geschossen.

00:50:56: Ich wollte natürlich, dass er das lacht.

00:50:57: Er hat mich auch nicht enttäuscht.

00:50:58: Das war eine hervorragende

00:50:59: Parodie, war richtig gut.

00:51:02: Das war einer meiner lustigsten Erlebnisse.

00:51:06: Ja, toll.

00:51:09: Ich hätte eigentlich nur noch eine letzte Frage.

00:51:12: Und zwar fragen wir alle unsere Gäste zum Schluss.

00:51:15: oder bitten Sie den Satz zu vollständigen, weil heim passt zu mir, weil das würde ich Sie natürlich auch bitten.

00:51:23: Weil ich hier immer lustige Leute treffe, mit denen ich mich gerne unterhalte.

00:51:27: Ah, schön, sehr schön.

00:51:30: Ja, vielen Dank.

00:51:31: Vielen Dank für das Gespräch.

00:51:32: Wenn Sie der Folge in den Überschrift geben müssten, welche würden Sie hier geben?

00:51:39: Wir haben viel Mallorca, wir haben eigentlich nicht mehr

00:51:41: Werbesfreude.

00:51:41: Ja, es war natürlich irgendwie prägend.

00:51:44: Dabei habe ich gar nicht erzählt, dass ich auch mal an der Küste gewohnt habe, aber... Da schmeiß ich direkt

00:51:49: das Glas um.

00:51:51: Das hat jetzt keiner gesehen, hoffe ich.

00:51:52: Ach doch, das ist ja aufgenommen worden, ne?

00:51:54: Sorry.

00:51:54: Nee, die Kameras sind von aus.

00:51:56: Das

00:51:56: ist aber nur Wasser, sorry.

00:51:57: Kein Problem.

00:51:58: Ein

00:51:58: Überschrift.

00:52:03: Ein ehemaliger Wahlmajorchina wird zum Wahl ...

00:52:09: Wahlheimer.

00:52:09: Elb, Wahl ... Ich wohne ja nicht in Wahlheimer, das muss man dazu sagen.

00:52:14: Ich wohne auch nicht mal an der Tech oder unter der Tech, ich wohne ja in Esslingen.

00:52:18: Sagen wir mal...

00:52:20: Ist das erlaubt?

00:52:21: Ist es geniegend?

00:52:22: Weil, wahl, schwaben.

00:52:24: Mir wurde übrigens Prof.

00:52:25: Zeit, dass ich mich jetzt hier risch langweilen werde, weil der... Das darf ich noch kurz erzählen.

00:52:29: Der Anzeigenleiter von Mallorca-Magazin ist Spanier, der ist aber in Stuttgart groß geworden.

00:52:36: Thomas, wo gehst du eigentlich hin?

00:52:37: Ich sag ja... Hier ist auch noch Jesus, also Jesus.

00:52:41: So nach Esslingen.

00:52:42: Esslingen!

00:52:43: Was machst du da denn?

00:52:45: Kommst bestimmt wieder, sag da.

00:52:46: Und ich sag, nee, nee, warte mal ab, das wird mir da gefallen.

00:52:50: und so war es auch.

00:52:50: Also ich wohne ja sehr gerne, ich bin ja wirklich zum überzeugten Wahlmajor-Kina, zum überzeugten Wahl.

00:52:55: Schwaben vor Elbler.

00:52:57: Er ist länger geworden.

00:52:59: Ich bleibe ja auch.

00:53:01: Jetzt enden wir auf einem Happy End, oder?

00:53:03: Also es klingt so richtig wie ein Happy.

00:53:04: Ja, ist es so.

00:53:06: Vielen Dank, hat's ab.

00:53:07: Sehr gerne, hat Spaß gemacht.

00:53:08: Vielen Dank.

00:53:10: Dann bedanke ich mich noch bei allen da draußen, die zugehört haben, wenn es euch gefallen hat.

00:53:16: Liken, kommentieren und so weiter.

00:53:19: Wenn ihr Freunde habt, Leute, die ihr mögt, entfernt kennt, empfehle den doch mal hier reinzuhören.

00:53:25: Und falls ihr Fragen, Anmerkungen habt, ein bestimmtes Thema oder einen bestimmten Gast hier hören wollt, oder falls ihr wollt, das Herzhab Video kommt, dann schreibt doch gerne mal eine Mail an podcastatweilheim-tech.de.

00:53:36: Schöne Adventszeit, freue Weihnachten und einen guten Rutsch.

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