Weltmarktspitze in Sachen Trampolin – Daniel Mall über globalen Wettbewerb, familiäre Atmosphäre und olympischen Spirit

Shownotes

Warum braucht es mehr Trampoline? Wie hat es ein schwäbisches Unternehmen zum OIympia-Ausrüster gebracht? Wie lebt man ein richtiges Miteinander in einem Unternehmen? Und warum ist man glücklicher, wenn man springt? Daniel Mall ist einer der drei Geschäftsführer von Eurotramp und erzählt im TeckTalk, was ihn am Unternehmertum begeistert, wie der Familienbetrieb sich immer wieder neu erfindet – und was ein Sprunggerät mit Vertrauen zu tun hat. Für große Sprünge im Gespräch sorgen wieder die Podcast-Hosts Daniela Braun und Moritz Keller – und einige „Dinge, die ihr nie googeln würdet – aber unbedingt wissen wollt“.

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00:00:00: Sollen wir uns da noch schnell einlesen?

00:00:01: Nee,

00:00:02: gar nicht.

00:00:02: Ich frag dann ab.

00:00:03: Das läuft,

00:00:04: ich bin sehr schön, dass

00:00:08: wir durscht sind.

00:00:18: Dann herzlich willkommen zu Tech Talk, dem Pass zu mir.

00:00:20: Podcast aus Weilheim für alle Weilheimerinnen und Weilheimer, sowie für alle Weilheimen interessiert und Weilheimen neugierigen, Weilheimen begeisterten, Weilheimen Fans und alle, die es vielleicht noch werden wollen.

00:00:34: Mit mir hier am Mikrofon ist Daniela Braun.

00:00:37: Die Leiterin des Hauptamts in Weilheim und damit die Person, die hier in der Stadt eigentlich in allen großen Fragen Bescheid weiß.

00:00:46: Danke Moritz.

00:00:46: Nehmen wir Moritz Keller von unserer Lieblingsackentur, die Kavalerie in Tübingen.

00:00:51: Ach, hör auf.

00:00:52: Jetzt fragt man sich, warum.

00:00:53: Ist du Moritz dabei?

00:00:54: Moritz ist zum einen total lustig.

00:00:56: Wir wollten einen lustigen Podcast machen, aber auch schlau.

00:00:59: Also quasi unser Qualitätsbeauftragter von außen.

00:01:01: jedes Abend braucht ja ein Qualitätsbeauftragter.

00:01:04: So haben wir jetzt auch irgendeinen genommen.

00:01:05: Genau.

00:01:06: Und wir brauchen natürlich auch bei allem immer eine Person, der wir die Fragen stellen.

00:01:09: Und deswegen begrüßen wir ganz herzlich Daniel Mal von der Firma Eurotramp.

00:01:15: Vielen Dank für die Einladung zu dem spannenden Format.

00:01:17: Ich freue mich drauf.

00:01:19: Bin gespannt, ist mein erster Podcast so.

00:01:22: Es wird spannend, ja.

00:01:24: Schön,

00:01:24: schön.

00:01:24: Jetzt sind Sie einmal hier hochgeschlappt.

00:01:26: Ich konnte die Tüte kaum aus den Augen lassen, haben hier schon Geschenke verteilt.

00:01:30: Das sage ich nachher.

00:01:31: noch ein bisschen was dazu.

00:01:32: Leider.

00:01:34: Jetzt haben Sie uns aber was mitgebracht, einen Person hingegenstand, um den wir gebeten haben, der sich so ein bisschen charakterisiert und ein bisschen was über Sie erzählt.

00:01:41: Okay.

00:01:43: Ich breche aber gleich mal die Regeln.

00:01:44: Ich habe zwei Gegenstände mitgebracht.

00:01:48: Das Leben und die Firma Eurotram ist komplex.

00:01:50: Also ich habe zum einen mal eine Reisetasche mitgebracht, die mich immer begleitet, wenn ich unterwegs bin und beruflich bedingt, reißen wir eine Menge.

00:01:57: Komm wir nachher drauf, wo wir überall tätig sind.

00:02:00: Das wäre es eine.

00:02:00: Und zum anderen habe ich eine gute Tasse Kaffee mitgebracht.

00:02:04: Zum einen weil ich denke, dass wir absolut bei Eurotram der beste Kaffee in Weylheim haben.

00:02:10: Und einen guten Kaffee her zum Stellen ist ein bisschen wie ein gutes Trampolin her zum Stellen.

00:02:15: Also es kommt zum einen mal auf die Qualität von den Rohstoffen an.

00:02:18: Man braucht ganz viel Geduld und Erfahrung.

00:02:21: Und es kommt auf jeden Prozessschritt drauf an.

00:02:24: Und es ist nicht die Kunst, einmal einen guten Kaffee oder ein gutes Trampolin zu machen, sondern es geht darum, jeden Tag aufs Neue die gleiche Qualität zu haben.

00:02:32: Also der Qualitätsmanager hier in der Runde wird mich verstehen.

00:02:37: Ich fühle es.

00:02:38: Genau, das sind meine zwei Gegenstände, die ich vor heute mitgebracht habe.

00:02:43: Sie haben es ja auch schon sehr gut eingeordnet.

00:02:48: Ich würde noch gerne was zu der Reisetasche erfahren.

00:02:49: Die sieht so ungebraucht neu und sauber aus.

00:02:51: Reisen zu überhaupt irgendwo

00:02:53: hin.

00:02:53: Ja, das ist jetzt glaube ich nach... Die habe ich mir Mastepitzk bei uns aus dem Marketing Lager.

00:02:59: Tatsächlich, also wir haben das auch als Fanartikel, wenn man es so will.

00:03:02: Wir haben sehr viele Sportler und Trainer und Offizielle von irgendwelchen Verbände, wo wir auch ab und zu Geschenke mitbringen.

00:03:08: Und alle sind von denen, die reisen sehr viel.

00:03:11: Die sind sehr viel unterwegs und so ist immer ein Stück Eurotramp mit dabei.

00:03:16: Ja, deshalb sieht es so ungebraucht aus.

00:03:18: Also, meine hätte ich besser nicht mitgebracht.

00:03:24: Verstanden.

00:03:25: Hamal, jetzt sind Sie seit Jahrzehnten gut recherchiert beim Unternehmen Eurotramp.

00:03:30: Das ist ja eine ganz lange Zeit.

00:03:32: Wie kommen Sie dazu?

00:03:34: Was haben Sie gemacht?

00:03:35: Ich habe Klasse Diplom, Bankbetriebswirt und Trampolin springen.

00:03:39: Das müssen Sie uns jetzt erst mal erklären.

00:03:40: Okay,

00:03:41: klingt weit auseinander, ist es gar nicht.

00:03:45: Ja, wo fangen wir an?

00:03:46: Also ich habe ursprünglich mal eine ganz seriöse Ausbildung als Bankhauffmann gemacht.

00:03:51: Das war so der Beginn.

00:03:53: Hatte einen sehr guten Arbeitgeber, muss man sagen, die Volksbank jetzt mittlere Neckar heißt mittlerweile.

00:03:59: Bin dort sehr gut gefordert worden, hatte das Glück auch sehr früh, sage ich mal, Erfahrungen im Bereich Führung, Vertrieb, Beratung zu machen.

00:04:08: Und genau, nebenher habe ich noch Betriebswirtschaftslehre studiert.

00:04:12: Schwerpunkt Management an der Frankfurt-Schooler Finance & Management.

00:04:17: Und dann ist es so, ich habe familiäre Verbindungen zu Euro Trump.

00:04:20: Dennis Huck ist mein Schwager, also im Prinzip der Enkel des Gründers, wenn man so will.

00:04:25: Und in den Jahren, wo ich reinkommen bin, war Euro Trump auch schon richtig im Umbruch.

00:04:30: Es war eine spannende Zeit bei Euro Trump.

00:04:34: Man muss sagen, es war eine Zeit, wo wir das erste Mal nicht der Ausstatt oder der olympischen Spiele worden sind.

00:04:40: Wir waren noch sehr fokussiert auf das Thema Leistungssport und Schulsport.

00:04:45: Und das war wirklich so eine Zeit, wo man sich auch wieder neu geordnet hat.

00:04:49: Wir hatten sehr starken Konkurrenten, der uns einmal aus China gehabt hat.

00:04:53: Der hat einen starken Partner aus Frankreich gehabt und hat quasi gegeneinem Weltmarkt sich positioniert.

00:05:01: Und das war neu.

00:05:02: Und außerhalb von dem Wettkampfbereich hat man nicht viel Alternativen gehabt.

00:05:07: Schul-Sport natürlich immer traditionell.

00:05:09: Und damals ging es darum eigentlich, Euro-Drembreider aufzustellen.

00:05:12: Das war so mal das Ziel.

00:05:14: Dennis Huck, mein Schwager, den hat es immer auch sehr umgetrieben, war damals schon in der Geschäftsführung drin, zusammen mit Johannes Meier.

00:05:21: Und er hat dann immer wieder auch gefragt so... Nach meiner Erfahrung, meine Einschätzungen, man hat auch im Wohnen sehr viel darüber gesprochen.

00:05:28: Ich habe dann irgendwann mal angefangen auch ihm eine Drahtschläge zu geben, aber einfach mal Reflexion zum geben und sagen, was könnte das nächste Schritt sein, gute Schritte sein, wie könnte man da weiter vorenkommen.

00:05:40: Und irgendwann habe ich dann mal gefragt, ob ich nicht mitmachen will, einsteigen will und die ganzen Sachen, wo mir das im Kopf rumschwirren auch dann umsetze.

00:05:50: Und das war so der Beginn.

00:05:53: Man muss dazu sagen, Familienbetrieb, die Herausforderung.

00:05:57: Das ist nicht vermischt.

00:05:58: Ja, man braucht ein professionelles Business, der professionelle Fokus.

00:06:01: Es darf nicht auf die Beziehungsebene sich irgendwie negativ auswirken.

00:06:05: Da war für uns beide von vornherein klar.

00:06:08: Wenn es nicht funktionieren sollte oder wenn wir miteinander im geschäftlichen Kontext nicht miteinander könnten, weiß man nicht von Anfang an, dann wäre es ein Anruf und ich wäre auch wieder gut unterkommen.

00:06:17: Ja, also alles gut.

00:06:19: Aber seit dem, dass es dann bei Euro Trump erste Tätigkeiten waren, vom Fokus her auf Vertrieb und Marketing gerichtet, dort die Sache wieder neu auszurichten, aufzustellen und gemeinsam mit dem Team quasi dann neue Strategien umzusetzen.

00:06:39: Dann war es dann so, die ersten Jahre, die waren dann auch recht erfolgreich, wir haben ein tolles Produkt gehabt im Bereich Spielplatz.

00:06:46: Das war so neben dem Wettkampfbereich, dann so das erste Diversifizierungsprojekt, wo man Stolke rein wollte.

00:06:52: Produkt war da, aber noch nicht die Partner so richtig.

00:06:56: Das lief dann ganz gut.

00:06:57: Da haben wir sehr schön Fuß gefasst in den ersten Jahren.

00:07:00: War dann auch ein Wachstum da, muss man sagen.

00:07:02: Es hat richtig Spaß gemacht, weil es rollte an.

00:07:05: Es war gut.

00:07:07: Man hat auch, by the way, auch wieder in dem Wettkampfbereich deutlich einen Boden gewonnen.

00:07:12: Man konnte sich zu wehrsetzen gegen auch Mitbewerber und ging eigentlich gestärkt daraus aus der Situation wieder vor.

00:07:21: Das hat uns sehr viel weiterbracht, die Zeit.

00:07:24: Und seit der Zeit bin ich dann progerischt worden, reingenommen worden auch in die Geschäftsleitung damit.

00:07:32: Und ja, im Jahr den Jahr den Jahr den Jahr den Jahr den Jahr den Jahr den Jahr.

00:07:37: Da bin ich noch Geschäftsführer von der Tochterfirma, wo wir angefangen haben, Trampolin Park zu bauen.

00:07:43: Auch ein neuer Bereich gewesen bei Eurodramp.

00:07:46: Da hat man dann ausgelagert in der Tochterfirma.

00:07:49: Und seit zwei Jahren in der Geschäftsführung zusammen mit dem Dennis Hack, mit dem Johannes Meyer,

00:07:54: ein

00:07:55: tolles Team.

00:07:57: Hier könnten auch drei Personen sitzen und darüber berichten, dass wäre eigentlich fair, wenn man es richtig abbilden wollte.

00:08:05: An der Stelle würde ich ganz gerne mal eine Dinge, die ihr in die Google würdet reinschmeißen.

00:08:09: Okay.

00:08:10: Dinge, die ihr in die Google würdet, kurz zur Erklärung, ist eine kleine Rubrik, wo ... Ich immer Dinge, die mir beim Google zum Thema irgendwie begegnen und die keinen Anspruch auf hundertprozentigen Wahrheitsgehalt haben, würde ich einfach mal reinschmeißen.

00:08:24: Und zwar habe ich gefunden, Trampoline machen glücklich.

00:08:27: Das ständige Wechsel zwischen Anspannung und Schwerelosigkeit stimuliert das Lymphsystem und setzt endorphinefrei quasi ein Glücksbooster.

00:08:36: Also könnte ich jetzt persönlich so bestätigen bei mir.

00:08:39: Es gibt ja diverse Studien drüber und in der Tat es ist schwierig auf dem Trampolin zu hüpfen und nicht zu lachen.

00:08:46: Also man geht drauf und die Mundwinkel gehen nach oben.

00:08:49: Trotz Schwerkraft.

00:08:50: Also es ist tatsächlich so, es macht was mit einem und ich weiß nicht ob sie Kinder haben.

00:08:55: Nein,

00:08:57: ich war mal eins.

00:08:58: Ja, das ist schon mal gut.

00:08:59: Aber wenn Sie mal beobachten, auf dem Spielplatz und da ist jemand auf dem Trampolin oder in der Sporthalle, wenn da jemand zum Hüpfen anfängt, der fängt immer an zu lachen.

00:09:07: Und in dem Fall, glaube ich, hat Google sogar recht.

00:09:12: Würde ich bleiben für dich.

00:09:13: Macht glücklich.

00:09:13: Sehr schön, dass wir das geklärt haben.

00:09:16: Genau, meine Frau Abrischer hat so ein bisschen ergeben, dass Trampoline eigentlich ursprünglich Mitte der dreißiger Jahre in den USA erfunden worden sind.

00:09:25: Ich weiß, Sie waren nicht persönlich dabei, aber können Sie uns mal vielleicht trotzdem irgendwie erläutern, wie ein schwäbisches Unternehmen dazu kam, in diese Branche wieder reinzugehen.

00:09:37: Ja, das ist spannend.

00:09:38: Also tatsächlich USA, das ist meistens der Name, wo damit verbunden wird, George Nissen, als Erfinder des traditionellen Trampolins, wie man es jetzt kennt, aus der Turnhalle oder bei den Olympischen Spielen.

00:09:50: Aber die Geschichte ging eigentlich los in Göppingen beim Maientag.

00:09:57: Da war eine Sportgruppe und die hatte ein kleines Trampolin dabei, ein Mini-Tramp.

00:10:01: So wie man es heute kennt, also Turnhalle, wo vor der Käften steht oder so, wo man drüber hüpft.

00:10:06: Und die hatten da so eine Vorführung an den Maientag.

00:10:09: Und es war damals so, es war sehr teuer, einen Trampolin zu kaufen.

00:10:13: Also man konnte es eigentlich nur aus der USA kaufen, richtig, die Recherche.

00:10:17: Und man musste es über die Schweiz kaufen.

00:10:19: Ja, also es war nach dem Krieg und die Zeit danach war es gar nicht so leicht, Direktgeschäfte auch zu machen.

00:10:24: Es gab keine Importeure so richtig, wo dann die Ware da herholten.

00:10:28: Also das war so die Grundsituation.

00:10:33: Der Herr Hack, der Kurt Hack, war da, den Maientag hat die Gruppe beobachtet und war begeistert, hat auch mal gefragt, was es da ist, was sie da haben.

00:10:43: Und dann wurde von der Gruppe erklärt, da ist ein Trampolin, haben sie gekauft in der USA, aber schon ziemlich teuer.

00:10:48: Und eigentlich sollten sie ein zweites haben.

00:10:52: Und dann war so die Frage in der Kürze, er ist schon tüftlich gewesen, er war bekannt dafür, dass er technisch sehr begabt war und auch lösungsorientiert.

00:11:01: Und dann war so die Frage, ja kannst du das bauen, so was ähnliches.

00:11:05: Und dann hat er sich es angeschaut und dann gesagt, ja.

00:11:08: So die Überlieferung, ja.

00:11:11: Kann er machen, können Sie sich vorstellen.

00:11:12: Aber Halle geht schon, passen Sachen, die würde besser machen.

00:11:16: Ganz

00:11:17: so schwabe.

00:11:17: Ja, also es

00:11:18: kommt drin, schön von vornherein war der Fokus drauf, können wir machen.

00:11:21: Aber man versucht schon, es richtig solide, schwäbisch gut zu machen und auch Gedanken gut mit reinzubringen.

00:11:27: Das war so die Initialzündung.

00:11:29: Damals war es dann so, dass er dann tatsächlich versucht, eins zu bauen, hat eins gebaut, auch dem Verein zur Verfügung gestellt.

00:11:35: Und es würde für gut befunden.

00:11:38: Dann ging es dann weiter.

00:11:40: Die hatten verschiedene Auftritte, die Vereine sprechen untereinander und dann hat es so Mund-zu-Mund-Propaganda.

00:11:45: Es gaben zwei Vereine, es kamen dritte Vereine, die wollten Trampoline.

00:11:50: Und er hat dann halt laufend eine Trampoline gebaut, hat die dann auch mal ausgeliefert, mal auch eine größere Menge und so war der Beginn in der Garage eigentlich in Gebingen.

00:12:00: Cool.

00:12:00: Und woher kommt dann der Name Eurotramp?

00:12:05: Das war damals, so wie ich die Überlieferung kenne, so dass du kurz sich Gedanken gemacht hattest.

00:12:11: Einmal ist der Name vom Produkt, also das Trampolin.

00:12:16: Und das Zweite war dann einfach, für ihn war der Fokus eigentlich schon übergepingen und die Region hinaus.

00:12:21: Also er wollte Europa quasi damit versorgen.

00:12:24: Das war der hohe Plan und deshalb ... Schon fast

00:12:26: schon anfangen an, dann quasi.

00:12:27: Genau,

00:12:27: richtig.

00:12:27: Also so, das war so der Beginn.

00:12:30: Ja.

00:12:31: Findet ihr auch Trompolin-Springen?

00:12:32: Also so richtig.

00:12:33: Jetzt haben Sie gesagt, Trompolin-Springen macht Freude.

00:12:35: Jetzt habe ich schon fast damit gerechnet, dass Sie mir Mini-Trompolin hier anreisen.

00:12:41: Können wir nächstes

00:12:41: Mal machen.

00:12:44: Nee, also ich selber bin kein Trampolin-Springer.

00:12:46: Ich bin zwar sehr sportbegeistert und sportaufwien, komme aber aus dem Triathlon-Bereich, also ganz lange her schon, aber das ist so.

00:12:53: meine Herkunft sportlicher Natur und Trampolin springt tatsächlich bei mir.

00:12:57: berufliche Geschichte plus den Einfall des Interesse für den Sport, für den Sportler, aber selber springen nein.

00:13:05: Also nicht auf sportlicher Niveau, im Gartenjahr.

00:13:09: Haben Sie irgendwie einen schönsten oder einen kuriosischen Moment beim Trampolin springen oder in Ihrer Arbeit bei Euro-Tramp?

00:13:18: Es passiert jeden Tag sehr viel.

00:13:20: Es wird nicht langweilig generell.

00:13:23: Sie haben ja im Vorgespräch auch erzählt, dass Sie gerade mit Ihrer Reiserei, kann man das sagen, schon ganz viel ... Dann muss man in der ganzen Welt.

00:13:30: Ja.

00:13:31: umhertingelt sind und dass der Spirit bei den olympischen Spielen zum Beispiel ja Eindruck bei ihnen gemacht hat.

00:13:37: Also das interessiert natürlich schon, da können wir jetzt auch einfach so mal

00:13:40: hier wohnen.

00:13:42: Ich habe übrigens jetzt doch einen interessanten Moment gefunden.

00:13:45: und dann können wir auf die olympischen Spiele.

00:13:50: Also spannend fand ich, wir waren bei The World Games in Kali, also in Kolumbien.

00:13:55: Die World Games sind ja die olympischen Spiele der nicht olympischen Sportarten.

00:14:01: Ganz spannende Veranstaltung.

00:14:03: Damals zu einer Zeit, wo in Kolumbien noch Bürgerkrieg Zustand war.

00:14:07: Und die Veranstaltung war sehr gut bewacht.

00:14:09: Also wir waren dort immer gut ein Hotel internationaler Standard, aber die haben schon Sorge getragen, dass alle internationalen Gäste da gut bewacht sind.

00:14:16: Und wir wollten abends noch was essen gehen und wollten dahin, wo auch die Einheimischen so hingehen.

00:14:22: Und ich bin raus aus dem Hotel zusammen mit dem Rüdigo Mosel, unser Vertriebsleiter.

00:14:28: Und dann stand da ein Polizist, Stahlhelm, Sicherheitswäste und eine automatische Waffe.

00:14:35: Und ich hab dann gefragt, ja, wo kann man hier sehr gut essen gehen?

00:14:37: Wo kann man hier was erleben, wo die Einheimischen hingehen?

00:14:41: Und dann hat er gesagt, ja, da gehst dann hundert Mädel die Straße runter, dann links.

00:14:45: Und dann nach fünfzig Mädel, da kommt was Tolles auf der rechten Seite.

00:14:48: Super.

00:14:49: Dann laufen wir jetzt dahin.

00:14:50: Da hat er gesagt, nee, nee, ich hol dir ein Taxi.

00:14:52: Dann steh ich ins Taxi ein und dann fährst du dort hin und dann lächst dich da raus.

00:14:57: Dann habe ich gesagt, ja gut, das sind doch nur hundertfünfzig Meter.

00:15:00: Und dann war so der Kommentar, ja, auf hundertfünfzig Meter kann hier viel passieren.

00:15:04: Und das erzählt ja jemand mit einer automatischen Waffe und einem Stahlhelm.

00:15:07: Also, das war so ein kurioser Moment, ja.

00:15:11: Ordentlich spannend auch.

00:15:13: Ja, total.

00:15:13: Aber neben hat sich sehr sicher gefühlt.

00:15:15: Also, muss man dazusagen, es war eine tolle Veranstaltung.

00:15:17: Also, die waren tolle Gastgeber, die Kolumbianer.

00:15:20: Ganz

00:15:20: entspannte Taxifahrt dann auch im Anschluss.

00:15:22: Total.

00:15:22: Also, ja, das war die Zeit vor der Kinder.

00:15:26: Also, da hat man vielleicht noch eine andere Risiko.

00:15:29: Ja, absolut.

00:15:29: Aber das war so was,

00:15:33: wo ich

00:15:33: gerade spannend fand.

00:15:35: Olympische Spiele war die Frage noch.

00:15:37: Ja, also Olympische Spiele ist also für jeden Sportler mit das Größte eigentlich, was man erreichen kann.

00:15:45: Von dem her, als Sportler hat mich das immer schon fasziniert, Olympia.

00:15:49: Und auch als Hersteller ist das so die höchste Bühne, wo man überhaupt stehen kann.

00:15:52: Also absolut das Top-Level.

00:15:54: Von dem her ist es schon was, wo uns selber als Firma eigentlich antreibt, wie jeden Sportler.

00:15:59: Also man arbeitet vier Jahre wieder ganz gezielt darauf hin, auf dieser Bühne zu performen.

00:16:04: Und das steckt mir sehr viel Herzblut rein, auch in Behrung.

00:16:08: Und deshalb ist es sowas Besonderes.

00:16:13: Jetzt gerade Paris war auch ganz spannend für uns eine tolle Veranstaltung, schöne Veranstaltung.

00:16:21: in die Bilder nicht sieht.

00:16:22: Also, wo ich jetzt sagen kann, was tut sich hinter die Kulissen?

00:16:26: Für uns selber als Hersteller ist Olympia sehr arbeitsreich.

00:16:29: Also, dann, wenn die Lichter ausgehen und der Halle fängt bei uns die Arbeit an.

00:16:33: Also, wir mussten in Paris alleine viermal auf- und abbauen, wenn derzeit.

00:16:38: Das heißt, da bringt man mehrere Tonnen an Ware rein und wieder raus.

00:16:43: Weil nach jedem Aufwarn-Training kommt danach eine andere Disziplin.

00:16:46: Man muss alle Trampoline wieder zurück ins Lager und abends dann wieder aufbauen nach dem die Finals von den Geräteturnern zum Beispiel rum sind.

00:16:53: Und es heißt für uns als Geschäftsführer alle, man packt mit an, man schwitzt und man locht für die gute Sache.

00:17:02: Also der große Glanz von Olympia ist mit sehr viel Schweiß verbunden hinter den Kulissen.

00:17:10: Und ist alles so ein Weihlein?

00:17:11: Wie kommen die Sader hin über Flieger?

00:17:13: Sie haben gesagt, die Nähe zu Autobahnen, zum Flughafen.

00:17:17: Trampoline sind ja nicht die Kleinen, sondern das ist ja logistischer Herausforderungen.

00:17:22: Lkw oder wie?

00:17:22: Wie kommen ihre Dinge an jeden Ort?

00:17:24: Der Erde?

00:17:25: Ja, sehr unterschiedlich.

00:17:26: Aber sie sagen schon richtig, das ist eine Herausforderung.

00:17:28: Wir brauchen auch gute Partner für die Logistik, definitiv.

00:17:31: Die haben wir hier, Gott sei Dank, auch in Weylheim haben wir Logistikpartner mit.

00:17:35: Das

00:17:35: wollen wir gleich, ja.

00:17:36: Die Spedition Rainer Fischer macht tatsächlich viel in der Event-Logistik alles, was man hier so machen kann.

00:17:44: Aber auch die Firma Gebrüder Weiß ist mittlerweile ein großer Partner von uns und die bieten aber dann wirklich von See über Schiene über Luftfracht alles an.

00:17:51: Also wir brauchen je nach Zielort.

00:17:53: Ich sage jetzt mal so ziemlich jede Art des Transportmittels.

00:17:57: Und auch verlässliche Partner.

00:17:58: Also es gibt halt, die Olympischen Spiele sind halt exakt an diesem Tag.

00:18:02: Nicht eine Stunde später oder eine Stunde früher, die sind da.

00:18:06: Und vor uns ist es immer ein Termingeschäft.

00:18:09: Und deshalb sind wir da immer zur Präzision verpflichtet, was die Planung angeht, aber auch was die Logistikpartner angeht.

00:18:18: Heißt es, dass Sie dann auch dann quasi wirklich just in time?

00:18:26: Wir müssen auch mit deutlicher Puffer rechnen.

00:18:30: Die Logistik funktioniert nicht überall reibungslos auf der Welt.

00:18:34: Es ist mit Sicherheit anspruchsvoller.

00:18:36: eine Olympiade von hier in Rio zu planen, wie jetzt von hier mit Paris.

00:18:42: Also es ist einfach die räumliche Nähe, kulturelles Verständnis, sprachliches Verständnis.

00:18:47: Auch die Logistik innerhalb von den Ländern ist sehr unterschiedlich und da muss man sich jedes Mal wieder neu darauf einstellen und wir arbeiten da immer großen Team zusammen.

00:18:56: Also geht es ja auch um Zollpapiere, um die richtigen Dokumente.

00:19:01: Also höchstkomplexe Sache und in der Regel läuft es so, dass man doch auch Puffer von teilweise vier Wochen dann mit einen kalkuliert, damit man drüben das mal zwischenlagert, bevor man es dann an der Zielart bringt.

00:19:14: Weltmarktführer in Weilheim.

00:19:17: Sie haben auch schon ein bisschen vorgeplaudert und gesagt, Sie haben immer noch ganz neue Pläne.

00:19:22: Sie orientieren sich immer an den Besten.

00:19:24: Die Konkurrenz schläft nicht.

00:19:26: Was sind Ihre aktuelle Pläne?

00:19:27: Was ist Ihre Produktpalette?

00:19:29: Trampolin haben Sie schon gesagt?

00:19:30: Spielplätze?

00:19:32: Haben Sie so eine Vision?

00:19:33: Was passiert aktuell?

00:19:34: Beziehungsweise tut sich ja doch einiges, glaube ich, bei Ihnen.

00:19:37: Ja, das stimmt.

00:19:38: Es gibt so zwei, drei Sachen, wo wir im Fokus haben.

00:19:43: Zum einen mal das Kerngeschäft.

00:19:45: Wir möchten weiterhin die besten Trampoline der Welt bauen für Sport und für Spielplätze.

00:19:49: Das ist unser Anspruch.

00:19:52: Dafür arbeiten wir jeden Tag mit ca.

00:19:55: achtzig Leute sehr hart dafür.

00:19:57: Das andere ist aber ein übergeordnetes Ziel.

00:20:00: Wir möchten Leute in Bewegung bringen.

00:20:02: in Sport und Bewegung.

00:20:03: Und das ist völlig altersübergreifend und völlig leistungsübergreifend.

00:20:08: Und wir sehen auch, Bewegung und Sport ist mehr ein Grundrecht.

00:20:12: Also für uns ist es wirklich, es gibt ein Grundrecht auf Bewegung, wo wir sehen.

00:20:16: Und da müssen wir auch gucken gemeinsam mit Gemeinden, Kommunen, mit öffentlichen Trägern, dass man das auch anbietet und wirklich auch Leute.

00:20:23: So wie, sage ich mal, bildungsfremde Haushalte gibt es auch, bewegungsfremde Haushalte.

00:20:29: Und da muss man auch jedem die Möglichkeit geben, dass auch die Kinder die Möglichkeit haben, Sport und Bewegung zu leben.

00:20:35: Das ist ein ganz hohes Gut.

00:20:38: Im Zuge dessen, Menschen in Bewegung zu bringen, stellen wir uns auch immer breiter auf.

00:20:42: Also wir haben jetzt auch mal eine neue Tochterfirma gegründet, zusammen mit ein paar andere Partner, wo hier in Weylheim angesiedelt ist, die Firma Sportadrium.

00:20:51: Da machen wir Fitnessbewegungsflächen, Trimmdichtpfade, Paddlecords sind wir gerade ganz stark mit dran.

00:20:56: Oder auch Weylheim jetzt gerade auf Schulhofplanungen, wo wir durchaus mit anbieten können und da die Expertise mit einbringen.

00:21:03: Da geht es teilweise, es sind Trampoline in den Konzepten mit dabei, teilweise aber auch nicht.

00:21:08: Also da gehen wir schon mehr in die Breite.

00:21:11: Wir haben eine weitere Firma und Marke gekauft und auch mitgegründet mit Springbox.

00:21:17: Das ist eine Firma, die konzentriert sich auf Parkour-Equipment.

00:21:22: Also so ein moderner Hindernislauf, wenn man so will.

00:21:25: Auch ein Trendthema gehört zu den X Games mit dazu.

00:21:27: Also eine junge Sportart, wo auch anstrebt, olympisch zu werden.

00:21:31: Und das war auch nochmal bei uns so eine Komplettierung.

00:21:34: dem Gedanke in Richtung Olympia eine weitere Sportart damit aufzubauen.

00:21:39: Das sind alles so Themenbereiche, wo wir daran arbeiten, jenseits vom klassischen Geschäft oder auch unsere Trampolinhallen, wo wir regelmäßig bauen.

00:21:49: Wenn

00:21:50: man jetzt angenommen, dann wäre eine Weile nicht mehr trampolinen gesprungen.

00:21:52: Gibt es da irgendwas, was man beachten muss?

00:21:54: Also wenn man nur mal angenommen hätte, jetzt Lust, mal wieder zu springen weiß, aber das ist schon ein paar Jahre her.

00:22:00: Ja, also ganz spannend.

00:22:02: Die meisten Unfälle in Trampolin-Parex, übrigens, also in der Regel sind es meistens Anwendungsfehler.

00:22:07: Es sind selten die Kinder, die sich verletzen.

00:22:09: Es sind meistens die, sag ich mal, Papas, Anfang Mitte vierzig, also genauso meine Zielgruppe.

00:22:16: Die waren irgendwann mal sportlich.

00:22:18: Man will dann noch wie sportlich man immer noch ist.

00:22:21: Und dann geht es... Man überschätzt sich ein bisschen.

00:22:24: Man fällt auch anders im Alter.

00:22:25: Also tatsächlich.

00:22:27: Die Knochen sind immer ganz so elastisch.

00:22:29: Also ich glaube, man muss wissen, was man kann und was man nicht kann.

00:22:32: Das ist mal das Erste.

00:22:33: Und man muss sich langsam rantaschen an das Trampolin.

00:22:35: Also wenn man mal wo drauf geht, man weiß nicht genau, wie dynamisch oder undynamisch das Ganze mal im Wippen anfangen und dann mal langsam in den Springen kommen und dann mal gucken, wie man sich rantascht.

00:22:45: Also ich glaube, das ist so der beste Ratschlag.

00:22:48: wo man da geben kann, wenn man anfängt.

00:22:51: Also wenn ich darf, würde ich jetzt vielleicht an der Stelle nochmal Dinge, die er nie googeln würde, dreinschmeißen.

00:22:57: Und zwar Dinge, die er nie googeln würde.

00:22:59: Astronautentraining auf dem Trampolin.

00:23:01: Die NASA nutzt Trampoline, um Astronauten auf den Umgang mit der Schwerelosigkeit vorzubereiten, weil die Bewegungsdynamik dort im All ähnlich ist.

00:23:10: Ist das so?

00:23:12: Es gab da mal eine NASA-Studie dazu.

00:23:15: Die wird auch immer wieder herzitiert.

00:23:17: Oftmals geht es darum, dass ... Da wird immer verglichen, der Wert vom Trampolin springen, wie viel mehr Belastung das ist im Vergleich zum Laufen, also zum Joggen.

00:23:27: Wenn man sagt, eine Studie Joggen ist gleich wie eine Viertelstunde auf dem Trampolin.

00:23:31: Da ging es sehr viel ums Training der Astronauten.

00:23:34: Also diese Zusammenhänge kenn ich.

00:23:37: Ansonsten, klar, wir hatten ein bisschen eine Art Schwerelosigkeit, logisch.

00:23:41: Die endet aber auch nach einer Sekunde, je nach Sprunghöhe.

00:23:46: Ja.

00:23:47: Also, da geht's, glaub ich, schon auch um die Wahrnehmung in der Luft, im englischen Air Awareness, das Verhalten in der Luft.

00:23:55: Und machen übrigens auch viele Snowboarder oder Trickski-Fahrer.

00:23:58: Da geht's auch immer um das Bewegungserlebnis und Gefühle in der Luft, die Air Awareness.

00:24:03: Also viele von denen trainieren auch auf Trampolin, um die Sprünge für den Winter vorzubereiten.

00:24:08: Krass, die kann man ja echt alles fragen.

00:24:13: Zum Thema

00:24:13: Trampoliten.

00:24:14: Ich glaube, hier haben sie alle drei von uns aus der Geschäftsleitung.

00:24:17: Dann

00:24:18: wird man rückenlose.

00:24:19: In

00:24:19: Hülle und Fülle werden sie da bedient, ja, mit Sicherheit.

00:24:23: Aber ich gebe meinem Bestes.

00:24:25: Das ist wie beim Zeitpodcast, der geht ja quasi zehn Stunden zwölf.

00:24:29: Wenn sie nächstes Mal mit allen drei hinkommen, dann müssen wir sich noch eine Nachtschicht tragen.

00:24:32: Ja genau, können wir machen.

00:24:34: Schießen wir hier schon gegen die Konkurrenz, Grüße gehen raus.

00:24:40: Sie sind ja nicht nur international unterwegs, sondern ihr Team ist ja auch international.

00:24:46: Elf, vierzehn Nationen sind bei Ihnen tatsächlich nicht untergekommen, arbeiten dort.

00:24:51: Integration ist bei Ihnen ein großes Thema.

00:24:53: Wie gelingt Ihnen das?

00:24:56: Ja, also ich glaube, es gelingt ganz gut, wenn alle mitmachen.

00:25:00: Also ich glaube, das ist schon mal ein ganz wichtiger Punkt.

00:25:03: Wir haben Gott sei Dank das Glück, dass man tolle Mitarbeiter haben, auch viele mit dem Hintergrund, dass sie aus dem anderen Land herkommen sind und auch wissen, wie es ist, hier neu zu starten und was vielleicht auch mal im Anfang Probleme sind.

00:25:17: Man hat manchmal auch sprachliche Barrieren, das ist ganz klar.

00:25:20: und umso wichtiger ist aber, dass jeder, wo reinkommt, sofort das Gefühl kriegt, wie es hier läuft.

00:25:26: Da ist Eurodrams schon auch eine Art Betriebsfamilie, man achtet aufeinander, man guckt auch, dass die Woher kommen gut integriert Warten?

00:25:34: Und man muss da auch realistisch sein, wieviel kann ich neu mit dazu nehmen und die aufs richtige Gleis setzen und quasi Teil des Ganzen zu machen.

00:25:44: Ich glaube, da wissen wir ganz genau, was unsere Möglichkeiten sind.

00:25:48: Da bin ich aber ganz happy darüber, dass das so eine große Offenheit auch bei allen Mitarbeiter da ist.

00:25:53: Und wir sehen es tatsächlich als Bereicherung.

00:25:55: Also egal, ob das im Officebereich ist, wo man dann die neue Sprache noch mit dazu kriegt oder auch bei Betriebsfeste, wo auf einmal andere Gerichte einfach serviert werden und kocht werden.

00:26:04: Also das finden wir sehr spannend.

00:26:06: Und wir haben Gott sei Dank auf jeder Position tolle Menschen mit Begabung und auch mit Herzblut, die wissen, worum sie jeden Tag kommen.

00:26:15: Und das ist toll zu sehen.

00:26:16: Cool, da hätte ich direkt eine Anschlussfrage, weil ich habe jetzt in der Vorbereitung auch das irgendwo gelesen, dass sie relativ wenig Fluktuation haben und oft auch von ihren Mitarbeitern weiter empfohlen werden.

00:26:26: Also, was tun Sie denn alle für Ihre Mitarbeitenden und warum ist Ihnen das Thema wichtig?

00:26:32: Ja, also erst mal, ja, ist so.

00:26:34: Tatsächlich haben wir viele Mitarbeiter, die sehr lange bei uns sind, auch fünf, zwanzig, dreißig Jahre und länger.

00:26:42: Das ist erstmal sehr schön, weil man hat damit auch die Erfahrung konserviert und das ist erstmal was ganz Tolles und man profitiert von der Erfahrung.

00:26:53: Das andere, das weitere Empfehlen ist tatsächlich so, dass viele auch dann ihren Kusser, ihren Schwager oder auch andere sagen jetzt mal dann nach und nach in den Betrieb mit aufnehmen, auch in die Abteilungen.

00:27:03: Und das ist ja auch ein schönes Signal, weil es scheinbar muss es nicht so schlecht sein bei uns.

00:27:10: ein gutes Setup, was wir da anbieten.

00:27:13: Und was ich auch immer spür, sobald jemand reingeholt wird von einem Verwandten, er fühlt sich dafür verantwortlich.

00:27:18: Also er fühlt sich dafür verantwortlich, dass du jemand Gutes reinbringst, dass der sich ordentlich einbringt und ja, man achtet aufeinander.

00:27:26: Das finde ich immer sehr schön, weil da wie so ein Party quasi automatisch mit dabei und man kennt so ein bisschen der Background davon.

00:27:35: Ansonsten, was tun wir dafür?

00:27:37: Das war ja auch noch eine Frage.

00:27:39: Und wenn ich bei André Inderius zuhör, dann kommen jetzt immer die kostenlose ... Obstkorbe.

00:27:44: Obstkorbe, ja, genau.

00:27:47: Ich wollte trotzdem nennen.

00:27:48: Obstkorb, Wasser und Kaffee, das ist für uns auch.

00:27:51: Wichtig, ja.

00:27:51: Den besten Kaffee, wie ich gehört.

00:27:53: Absolut.

00:27:53: Ja, absolut.

00:27:54: Übrigens auch.

00:27:55: Einer von unserem Marketing, unseren Creative Director, ist einer der besten Barista in Deutschland.

00:28:01: Und mit ihm kam eine gute Kaffeemaschine, die Siebplägemaschine.

00:28:03: Und damit kam auch im Prinzip die Begeisterung der ganzen Firma für guten Kaffee.

00:28:10: Das vielleicht noch vom Background, aber wir waren gerade bei Getränke, Obstkurve, etc.

00:28:17: Also ich glaube, mit einer Weile braucht es mehr.

00:28:20: Und ich glaube auch, dass bei allen Dingen, was es bei uns auch gibt, also man erzählt, gerade die Kaffeeversorgung ist Wasser wieder zu, ganz klar.

00:28:28: Ich glaube, es ist nicht erkannt, warum Leute sich von der Firma entscheiden.

00:28:32: Im Kern, glaube ich, ist es sehr wertepassiert.

00:28:35: Und wenn ich mal so gucke, bei uns sind so Werte wie Verlässlichkeit, Vertrauen oder Wertschätzung.

00:28:42: Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt, dass ein Arbeitgeber auch zuhören kann, dass er auch bereit ist zu lernen.

00:28:50: und auch bereit ist, neue Wege zu gehen.

00:28:53: Ich glaube, ein großer Punkt bei uns ist auch das Thema familienfreundliche Personalpolitik.

00:28:57: Also man versucht wirklich, auch mit den Leuten mitzuwachsen.

00:29:02: Wenn Nachwuchs da ist, sind die Bedürfnisse ein Stück weit anders.

00:29:05: Man versucht auch Flexibilisierung teilweise in der Arbeitszeit ganz klar.

00:29:12: Und je nachdem auch, wo es geht, also man muss auch fairerweise sagen, nicht jeder, der als Schweißer arbeitet, der kann das nicht vom Homeoffice aus machen.

00:29:20: Das geht halt nicht.

00:29:21: Es geht halt nur bei uns.

00:29:22: Das geht vielleicht immer im Marketing oder im Vertriebsbereich leichter oder in der Buchhaltung.

00:29:28: Und da engagieren wir uns sehr.

00:29:30: Aber es gibt da so Sachen wie, dass wir Kindergartenbeiträge unterstützen.

00:29:34: Das gehört einfach in dem großen Dunstkreis mit dazu.

00:29:39: Sind Sie denn konkurrenzlos?

00:29:40: Also man hört sich an olympische Spiele, kann da irgendwie jemand Ihnen das Wasser reichen?

00:29:45: Jeder kennt ja die Eurotrampoline.

00:29:48: Gibt es da irgendjemand, Sie investieren ständig, Sie entwickeln sich weiter.

00:29:52: Ist das das Geheimnis?

00:29:54: Es gibt eigentlich nur die Flucht nach vorne.

00:29:57: Wenn man im Weltmarkt wirklich beständig bleiben will, sagen wir mal, und nach vorne mitmischen will, das geht made in Germany.

00:30:06: Was wir tun, da geht es eigentlich nur über Forschung und Entwicklung.

00:30:09: Wir müssen, wir werden nie die billigsten sein.

00:30:12: Wir können nur die besseren oder sagen wir die technisch innovativeren sein oder die flexibleren, das sind unsere Stärken.

00:30:18: Und ja, also natürlich gibt es Konkurrenz.

00:30:23: Die ist auch nicht zu unterschätzen, also ich komme jetzt gerade aktuell mehr aus China.

00:30:27: Und klar, die sind teilweise vielleicht auch einfach anders finanziert.

00:30:33: Die haben eine andere Finanzkraft, wo sie da vielleicht reinwarfen können.

00:30:37: Auch die lernen und auch die sind ehrgeizig.

00:30:40: Manchmal schützt uns die Nische.

00:30:44: Spitzensport im Trampolin-Bereich ist wirklich eine schmalere Nische.

00:30:48: Wenn man jetzt überlegt, der Bereich Gartentrampolin ist viel größer.

00:30:53: Das ist wirklich ein Riesengeschäft für jeden Chineses.

00:30:58: Die sind ja auch clever, die sagen, warum soll ich jetzt mit jemand anlegen, wo achtzig Mitarbeiter jeden Tag sich nur darauf fokussieren, Trampoline zu bauen von einem schmaleren Marktbereich.

00:31:09: Die tun sich leichter, wenn sie sagen, jetzt mal auf den Markt gehen, wo einfach größer ist, wo mehr Umsatz da ist und wo auch vielleicht auch die Player nicht ganz so stark sind.

00:31:17: Ja, aber es gibt das schon, klären Sie klar, einen dauerhaften Wettbewerb untereinander, der aber gut tut.

00:31:23: Also er sperrt uns an jeden Tag, das sperrt auch unsere Konkurrenten an.

00:31:28: und unterm Strich profitiert der Markt davon.

00:31:31: Uns ist da nicht angst, aber wir sind sehr zuversichtlich und deshalb gehen wir auch so ganz überzeugt in den Bereich Forschung und Entwicklung rein, wo mittlerweile fast zehn Prozent unserer Mitarbeiter auch drin arbeiten.

00:31:45: Wir tragen eine schöne Sorge, dass nicht nur gut gebaut wird, sondern auch gut entwickelt.

00:31:52: Es klingt auch sehr, also man merkt ihnen die Leidenschaft so richtig an.

00:31:56: Ich finde auch, dass dadurch insgesamt so eine Folge daraus wird, wo man sich richtig fallen lassen kann.

00:32:01: Und weiß man, kommt trotzdem wieder aus.

00:32:04: Und wollte ich irgendwo noch mal.

00:32:06: Ich

00:32:08: hätte doch eine etwas lockerere Frage, so jetzt gegen Ende raus.

00:32:13: Was würden Sie denn sagen, warum braucht die Weltmeer Trampolin?

00:32:16: Das ist Ihre Vision für die Stadt von morgen.

00:32:19: Also ich glaube, die Stadt von morgen braucht auf jeden Fall mehr Bewegung.

00:32:23: Ob das hüpfend ist, ob das hangend ist oder ob das schaukeln ist, ganz egal.

00:32:28: Also ich glaube, es braucht mehr Bewegung.

00:32:31: Und das tolle ja bei unserem Produkt.

00:32:34: Man kann nie genug Trampoline auch unter die Leute bringen oder in den Markt reinbringen.

00:32:38: Wir produzieren keine schlimmen Sachen wie Waffen oder sonst irgendwas.

00:32:42: Wir tun der Welt mit jedem Produkt, wo wir rausgeben, was bedingungslos gut ist.

00:32:47: Und das ist was sehr Schönes.

00:32:48: Und wie ich vorher schon gesagt habe, wir bringen auch Kinder zum Lachen.

00:32:53: Und das täglich und das weltweit in über hundert Ländern.

00:32:57: Ich

00:32:59: müsste zum Abschluss noch eingefallen.

00:33:00: Hast du gerade, warum die Welt mehr Trampolin braucht?

00:33:03: Haben Sie denn schon eine Qualitätsbeauftragte für Trampolin?

00:33:06: Ach ja, das sind wir, glaube ich, wieder bei unserer Rubrik.

00:33:07: Oder kann es sein, Danielas Herzenswunsch?

00:33:10: Das

00:33:10: klingt nach einer Befahrung, ne?

00:33:11: Ja,

00:33:13: ich bin ja vorbeamtert und mit dem Geschenk, das ist so eine Sache, habe ja auch gerade das ganz selbstlos die Geschenke schon abgegeben.

00:33:23: Aber so einen Nebenjob als Qualitätsbeauftragter für Trampolin springen im eigenen Garten.

00:33:28: Ich hätte da noch plötzlich so klein was im Garten.

00:33:30: Ja, okay, als Tester oder

00:33:31: so.

00:33:32: Ja, genau.

00:33:32: Können wir darüber reden.

00:33:34: Vielleicht

00:33:34: im Nachgang dann mal, genau, ohne Mikrofone.

00:33:37: Und aus

00:33:37: rechtlichen Gründen müssen wir wieder darauf hinweisen, dass bis zu welchen Wert darfst du Geschenke annehmen.

00:33:41: Ach so, Moritz, klar, unser Beauftragter hat zehn Euro Beamte, aber ich denke, da finden wir eine Lösung.

00:33:49: Da haben wir ganz tolle Federn, wo wir da zu verfügen stellen können.

00:33:53: Ne, bekommen wir was hin, ja.

00:33:55: Ach

00:33:57: so,

00:33:57: ja, dann würde ich unsere Abschlussfrage stellen, glaube ich, oder?

00:34:01: Vervollständigen Sie den Satz, Weilheim passt zu mir, weil?

00:34:04: Zu mir persönlich oder zu mir als Euro-Trump?

00:34:07: Das dürfen Sie entscheiden.

00:34:08: Sie dürfen gern beides beantworten.

00:34:10: Ich glaube, was Weilheim Euro-Trump und auch mich vereint, es ist sehr bodenständig.

00:34:16: Es hat sehr viel Qualität, es hat sehr viel Lebenswertes.

00:34:20: Mich mit Weihlheimverein.

00:34:21: zum einen war meine Frau.

00:34:23: Die kommt aus Weihlheim, ein Großteil meiner Familie lebt hier.

00:34:27: Mein Sohn geht hier in der Vereine, also ich finde, da ist schon sehr viel Lebenswertes.

00:34:31: Und das merkt man auch bei unseren Mitarbeitern.

00:34:34: Wir haben sehr viele aus Weihlheim und das ist wirklich ein toller Ort, wo man sie niederlassen kann, sowohl als Firma als auch als Familie.

00:34:43: Deshalb finde ich eine ganz tolle Sache.

00:34:45: Und gleichzeitig wiederum, wie wir bei Eurotrom, wie ich selber, so ist auch Weilheim, man denkt nach vorne, man denkt modern, man geht neue Wege, ob das jetzt ein Podcast ist oder ob es irgendwelche B-Active-Aktionen sind, wo man gemeinsam macht und auch mal neue Dinge ausprobiert.

00:35:01: Da sehe ich sehr viel Offenheit, sowohl bei Weilheim als auch bei mir persönlich als Mensch als auch bei der Firma Eurotrom.

00:35:08: Offen Verneues würde ich mal sagen, das vereint da.

00:35:12: Ja, dem ist echt nichts mehr hinzuzufügen, Moritz, oder?

00:35:15: Kann man die Folge schließen?

00:35:16: War das jetzt zur Sozialromantik?

00:35:17: Das war fantastisch.

00:35:18: Das war genau die richtige Menge Sozialromantik.

00:35:20: Jetzt müssen wir nur gucken, dass wir nach der Trampolin-Folge den Absprung schaffen.

00:35:28: Du bist in der letzten Folge vermasselt hast, übernehme ich das jetzt.

00:35:31: Wir danken dem Herrn Mahl.

00:35:32: Das war wirklich ganz großartig.

00:35:34: Es hat jetzt länger dauert, als wir es avisiert hatten, aber es war ... wirklich total interessant.

00:35:39: Man hat ja auch selten die Möglichkeit, so ein wirklich tolles Unternehmen zu interviewen, also ein paar Insider.

00:35:45: Tatsächlich haben sie echt geplaudert.

00:35:47: Das war total spannend.

00:35:48: Und trotzdem muss ich abschließend sagen, also ich bin nur ein Mensch unter vielen bei Eurotramp und das ist mir wichtig zu benennen.

00:35:56: Wir haben so viele tolle Mitarbeiter, die jeden Tag Vollgas geben und ohne die wäre sowohl ein Dennis Hack, ein Johannes Meier und ich nie da, wo wir so schweren und wir dürfen auch international immer das Lob einfangen und bei irgendwie Veranstaltungen stehen wir dann vorne, aber dahinter stehen.

00:36:14: Ganz viele, wo jeden Tag ihr wisst, das geben.

00:36:16: Und da auch noch mal Dankeschön.

00:36:19: In dem Podcast sind alle Mitarbeiter von uns.

00:36:21: Bewerbungen nehmen Sie entgegen, haben Sie gesagt?

00:36:23: Ja, genau.

00:36:28: Also für alle, die zuhören und Interesse haben.

00:36:31: Auf jeden Fall, glaube ich, können wir sagen, vielen Dank an alle, die zugehört haben.

00:36:36: An bitte nächstes Mal wieder einschalten.

00:36:39: Gerne, wenn es euch gefallen hat, eine Bewertung da lassen.

00:36:42: Genau, du dürftest euch die nächsten Folgen freuen.

00:36:44: Das

00:36:45: muss schon verraten, wer da zu Gast

00:36:47: ist.

00:36:48: Wir haben uns vorhin drüber unterhalten, wie wir das benennen.

00:36:51: Eine Auszubildende aus einem Whaleheimer Betrieb, der sich Keche nennt.

00:36:56: Dann haben wir noch mal ein bisschen Input zum Gewerbegebiet Rosenloh.

00:36:59: Da geht es um den Naturschutz und die Biodiversität auch ein spannendes Thema.

00:37:04: Man kann gespannt sein.

00:37:06: In diesem Sinne bedanken wir uns bei unserem Gast Daniel Mal.

00:37:08: Vielen Dank.

00:37:09: Vielen Dank, Moritz.

00:37:13: Bis zum nächsten Mal.

00:37:14: Tschüss.

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