Kinderspiel Medienkonsum? – Julian Schacher über Betreuung, Medien und Selbstwirksamkeit

Shownotes

Julian Schacher, pädagogischer Gesamtleiter der Stadt Weilheim, spricht über Kinderbetreuung als kommunale Aufgabe, KiTa-Alltag und aktuelle Herausforderungen bei Sprache, Konzentration und Frustrationstoleranz. Außerdem geht es um kritischen Medienkonsum, die Verantwortung von Erwachsenen und die Frage, warum Kinder in der realen Welt echte Erfolgserlebnisse brauchen. Annähernd, bzw.: so gut wie, oder besser: fast komplett handyfrei dabei sind die Hosts Daniela Braun und Moritz Keller – sowie einige „Dinge, die ihr nie googeln würdet – aber unbedingt wissen wollt“.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo!

00:00:12: Hallo, das sind wir wieder.

00:00:13: Der Tech Talk,

00:00:14: der

00:00:15: passt zu mir Podcast aus Weilheim für alle, deren Herz an der Stadt Weilhelm hängt.

00:00:20: und wenn ich sage wie ihr dann meine ich dass neben mir natürlich wie immer die Daniela

00:00:23: Braun sitzt,

00:00:24: die Leiterin des Hauptamts der Stadt Weilheim und die hier mit der nötigen Fachkompetenz rund um die Stadt natürlich mir zur Seite sitzt.

00:00:34: Und ich?

00:00:36: Ich bin Moritz aus Tübingen Von der Cavalry.

00:00:44: Und fahr hier immer mal wieder her, um hier mitzumoderieren und dass wir jemanden im Podcast haben, der die Außenperspektive hat und vielleicht auch mal die Fragen stellt, die vielleicht auch hier zugezogene haben oder Leute, die eben neuer in der Gegend sind und nicht schon alles von klein auf kennen.

00:01:04: Wir machen ja immer mal was Neues, also heute machen wir grundsätzlich etwas Neues.

00:01:07: Heute habe ich uns beide vorgestellt, das ist schön!

00:01:10: Irgendwann musst du mal an uns beide dann vorstellen?

00:01:13: Nein, heute machen wir tatsächlich ein bisschen was anderes.

00:01:19: Wir haben nämlich heute zum einen mal wieder einen städtischen Mitarbeitenden da, worüber wir uns sehr freuen und wir haben neben dem, was wir üblicherweise so machen dass wir den beruflichen Werdegang so ein bisschen vorstellen oder was er so denn macht in der Stadt auch noch grundsätzlich ein Thema das vielleicht ein bisschen kontroverser ist und dass wir uns mal vertieft angucken wollen.

00:01:43: Und dafür gibt es ja den Podcast!

00:01:46: Warum ja jetzt die städtische Mitarbeiter?

00:01:47: Wir haben uns in den letzten Folgen über die Innenstadt unterhalten, Moritz.

00:01:50: Über die Unternehmen.

00:01:51: was geht ab in Weihlheim und jetzt haben wir uns dafür entschieden um den ein oder anderen Mitarbeiter bzw.

00:01:57: den einen oder anderen Bereich vorzustellen.

00:01:59: das ist ja aktuell nicht ganz so einfach.

00:02:01: überall ließ mehr die Kommunen kein Geld mehr.

00:02:04: sie müssen sich um ganz viele Aufgaben kümmern.

00:02:06: und ich dachte ich sage mal zwei Sätze dazu weiß ich denn die Kommunen alles kümmern müssen.

00:02:10: da haben wir heute jemand hier der kümmert sich um eine Pflichtaufgabe der Kommune.

00:02:13: es gibt ja freiwillige Aufgaben aufgaben.

00:02:16: Und es ist ganz wichtig, dass man versteht das die Kommunia quasi zur Daseinsvorsorge da

00:02:21: ist.

00:02:25: Was bedeutet das?

00:02:26: Das ist so ein unbestimmter Rechtsbegriff und es bedeutet die Stadt ist dafür verantwortlich ihre Bürger mit existenziellen Dienstleistungen zu versorgen.

00:02:35: was gehört dazu?

00:02:36: Feuerwehr Kindergarten Moritz Schule Trinkwasser, Straßen aber auch und jetzt kommen zum Herrn Schacher Kinderbetreuung.

00:02:44: Das ist nämlich eine Pflichtaufgabe Und deshalb stellen wir nach und nach die Büherei Die Frau Keller-Bitzer war ja unser erster städtischer Mitarbeiter Gast Stellen wir nach oder nach also ein bisschen Lebensbereiche vor um die sich die Kommune eigentlich kümmert.

00:02:57: Deshalb freuen uns heute ganz besonders weil es auch so einen Steckenpferd der Stadt Weilheim ist sich um die Kinder betreuen zu kümmern.

00:03:04: Genau du hast schon gesagt heute hier Julian Schacher.

00:03:08: Herr Schacher, sagen Sie doch mal was machen sie denn genau für die Stadt Weylheim?

00:03:13: Was ist so Ihr Aufgabengebiet.

00:03:16: Ja hallo auch von meiner Seite!

00:03:18: Vielen Dank für die Einladung und für die einleitung.

00:03:22: ich bin es normalerweise gewohnt im beruflichen Kontext dass Ich die Einleitungen mache und immer ganz viel Sprache jetzt nicht bei Moritz.

00:03:28: Es

00:03:29: darf sich heute mal zuhören das war auch ganz schön.

00:03:32: Mein Name ist Julian Schacher.

00:03:33: ich bin vierunddreißig Jahre und seit zweieinhalb Jahren bei der Stadt Weyheim beschäftigt auf der Stelle der pädagogischen Gesamtleitung mit der Zuständigkeit für unsere sieben Kitas und zwei Schulkindbetreuungen.

00:03:45: Zusätzlich habe ich noch den Bereich Hauswirtschaft bei mir, war davor viele Jahre in der Jugendhilfe tätig, bin gelandert zier und ja hab dadurch schon relativ umfangreichen Einblick in den großen großen Bereich der Kinder- und Schulkindbetreuung.

00:04:04: Und wir machen natürlich nicht alles anders als sonst immer, was wir gleichmachen wie sonst auch.

00:04:08: Wir fragen ja immer bitten jeden Gast darum einen persönlichen Gegenstand mitzubringen über den man ein bisschen etwas über ihn oder sie lernen kann.

00:04:16: Herr Schacher Sie haben uns auch was mitgebracht.

00:04:18: würden Sie einmal kurz beschreiben für die dies zu Hause nur hören?

00:04:21: Was sie uns da mitgebracht haben und was das über sich aussagt.

00:04:25: Ja ich habe Zeit mitge gebracht in Form einer Sanduhr.

00:04:31: Die habe ich ehrlicherweise heute morgen noch in einer unserer Kitas abgeholt.

00:04:41: Zeit steht für mich einfach für vieles, man kann eine total gute Zeit haben und auch eine schlechte Zeit haben.

00:04:47: Zeit kann wahnsinnig schnell vergehen sich aber auch ganz alt langsam anfühlen und einfach Zeit haben sich bewusst vor Dinge Zeit nehmen Lebenszeit Was beinhaltet das?

00:04:59: Das ist eine Frage, die ich mir ganz oft stelle.

00:05:01: Weil ich überhaupt kein Fan von Begrifflichkeiten wie Work-Live Balance bin sondern Arbeitszeit ist auch Lebenszeit und ich möchte mich an meinem Arbeitsplatz wohlfühlen und möchte da was bewegen.

00:05:12: und deswegen Zeit kann man glaube ich in vielerlei Hinsicht in Verbindung setzen oder als Maßstab nehmen und deswegen dachte ich es passt ganz gut zum Thema heute und ich bringe einfach Zeit mit.

00:05:25: Dann springen wir doch direkt mal rein, oder?

00:05:27: Wir beginnen mal mit dem was wir denn an Kinderbetreuungsmöglichkeiten haben.

00:05:31: Also so und grundsätzlich mal ein Gerüst wer arbeitet mit uns und für uns?

00:05:36: Was sind so bisschen unsere Leitlinien?

00:05:38: wie steht es um die Kinder betreuen der Stadt Weilheim?

00:05:41: Einrichtungen?

00:05:41: haben wir?

00:05:43: So ein bisschen Basics?

00:05:44: Ja

00:05:45: ja da erzähle ich gerne etwas drüber.

00:05:46: also wir haben sieben Kitas.

00:05:48: das ist auch so der Der Löwenanteil unserer Betreuungslandschaft, das reicht von der Naturkita bis zur fünfgruppigen Einrichtung.

00:05:57: Wir betreuen Kinder im Alter von einem Jahr bis sechs Jahre oder bis zum Schuleintritt in den Kitas und entsprechend eben dann die Krippen- und Ütreigruppen, die unterscheiden sich bei uns auch noch mal in den Öffnungszeiten so dass auch für das jeweilige Familienmodell oder Lebensentwurf einer Familie die passende Betreuingszeit Dabei ist.

00:06:18: das reicht von sogenannten VÖ-Gruppen mit verlängerten Öffnungszeiten, beispielsweise von sieben oder dreißig bis dreizehn oder dreizehnt Uhr.

00:06:27: Bis hin zu Ganztagesgruppen, wo wir so im Spitzenbetreuungssatz fünfzig Stunden Betreuung in der Woche anbieten.

00:06:36: Genau dann haben wir zwei Standorte der Schulkindbetreuungen einmal in unserer großen Limbo Grundschule und auch am Bildungszentrum Wüle für die unteren Klassen der weiterführenden Schule.

00:06:47: In nahezu allen Einrichtungen haben wir auch Hauswirtschaftskräfte beschäftigt, die unsere Kinder da eben auch mit einer warmen Mahlzeit versorgen.

00:06:56: Das ist mittlerweile auch ein relativ großer Teil mit vielen Mitarbeitenden und das sind wir aber auch ganz stolz drauf.

00:07:04: Das isch für uns schon auch ein Luxus und ein Standard den wir da fahren, der uns aber sehr wichtig iß.

00:07:13: haben wir in dem Bereich ca.

00:07:14: hundertzwanzig Mitarbeitende beschäftigt, also ist ein sehr großer Teil der Mitarbeiterschaft der Stadt Weilheimen in der Betreuungslandschaft tätig und das reicht von unseren Erzieherinnen- und Erziehrer pädagogischen Fachkräften über Zusatzkräfte, Integrationskräfte Sprachförderkräfte Bis hin zum Bereich Reinigung, auch der Bereich Haustechnik spielt da viel mit rein.

00:07:36: Zum Teil des Stadtbauabend natürlich bei uns das Sachgebiet Kitas und Schulen.

00:07:41: also es ist ein ganz ganz großer Bereich wo auch mit anderen Bereichen Hand in Hand gehen muss.

00:07:48: Das ist alles notwendig weil wir in Summe ja circa sixhundert siebzig Familien betreuen.

00:07:56: Und wenn man jetzt mal Das ist jetzt natürlich die städtische Sicht da drauf.

00:08:01: Und wenn wir jetzt mal so inhaltlich reingehen, letztendlich geht es ja um die Kinder und die Kinder eben abzuholen von da wo sie sind uns ein bisschen fit zu machen für das was danach im Leben auf sie wartet.

00:08:11: Was sind denn also die Themen inhaltliche?

00:08:14: Ja, unsere Betreuung soll eigentlich immer eine Mischung sein.

00:08:18: Mir persönlich ist es ganz arg wichtig dass sich die Kinder bei uns wohl und geborgen fühlen.

00:08:22: das ist immer so.

00:08:22: die Basis und vermittelt glaube ich auch den älternen gutes Gefühl ihr Kind morgens an der Schwelle der Kita abzugeben.

00:08:31: Das heißt viel Beziehungsarbeit.

00:08:33: das ist natürlich nur in einem gewissen Maß möglich einfach aufgrund des der Kinderzahl im Verhältnis zum zum Personal.

00:08:41: Ist es nicht immer ganz einfach, das einzelne Kind auch so gut im Blick zu haben wie das Kind es vielleicht bräuchte?

00:08:48: und dann sind's natürlich schon auch inhaltliche Themen also beispielsweise eine Vorschule die in unseren Kitas stattfindet altersspezifische Angebote in unseren Alterskreisen wo dann wirklich auch spezielle Angebote für die kleinsten gemacht werden Und wir schon versuchen auch konzeptionell natürlich jede Altersgruppe in der Betreuung entsprechend abzudecken.

00:09:14: Das sind zum Teil ganz individuelle Angebote, zum Teil Gruppenangebote.

00:09:18: Natürlich haben ja auch in jeder unserer Kitas beispielsweise immer eine Frischluftphase dabei wo die Kinder dann im Garten sind Naturtage oder Naturwochen genau um da nur einige Beispiele zu nennen.

00:09:36: Gibt es denn das noch?

00:09:37: Ich erinnere mich, als ich mal im Kindergarten war gab's den Morgenkreis noch.

00:09:40: Den gibt's glaubt immer noch wenn wir dann kommen und festsparen darf.

00:09:43: Ja genau den Morgen Kreis gibts in der Tat noch!

00:09:45: Und der Morgenkreist ist für mich auch immer so ein Sinnbild wie eine Gruppe funktioniert.

00:09:50: also da erleben wir alles.

00:09:53: Kinder die da total aktiv sind und sich beteiligen beispielsweise auch bei Erzählkreisen oder bei Liedern Fingerspielen Kreisspielen was da eben alles gemacht wird Und aber auch vermehrt immer mehr Kinder, die sich gerade in diesen Situationen wahnsinnig schwer tun.

00:10:12: So ein Morgenkreis kann man ja durchaus schon als Vorschulelement laufen lassen, weil je nach Dauer des Morgenkreises ein Kind da schon zwischen ... zwischen zehn und dreißig Minuten doch vielleicht auch konzentriert dabei sein sollte.

00:10:28: Natürlich ist man da bei den kleinsten, nachsichtigeren Gestaltetes inhaltlich auch entsprechend.

00:10:33: aber es wird zunehmend einfach auch auffälliger dass sich Kinder durch alle Altersgruppen hinweg einfach wahnsinnig schwer tun in gerade solchen Situationen.

00:10:44: Sie haben jetzt schon angeteasert so ein bisschen das es eine oder andere Schwierigkeit gibt.

00:10:50: welche Herausforderungen gibt es denn aktuell so im Kita-Alltag?

00:10:55: Also woran liegt das, dass manche Sachen den manchen Kindern schwerer fallen als anderen.

00:11:01: Gibt's da mehrere Dinge oder lässt sich das relativ fokussieren auf eine Ursache?

00:11:07: Ja ist ein sehr vielschichtiges Problem.

00:11:09: wir sind auch ständig mit unseren pädagogischen Fachkräften im Austausch und unterhalten uns darüber über Gruppenkonstellationen aber auch über einzelne Kinder wo eben entsprechende Auffälligkeiten sind und wo wir natürlich schon nach Lösungen auch suchen.

00:11:26: Aber eine Lösung beginnt ja auch immer beim Erkennen der Problematik, da war man uns jetzt einfach auch einig, deswegen freue ich mich auch wirklich heut hier zu sitzen dass mir das einfach mal relativ ungefiltert ansprechen wollen und zum Nachdenken anregen wollen.

00:11:42: die Probleme äußern sich ganz massiv im Spracherwerb unabhängig der Herkunft des Kindes.

00:11:51: Dass wir einfach schon beobachten, dass zum einen Wortschatz fehlt dem Alter entsprechend und Sprache-Kommunikation das ist einfach der Schlüssel für ganz viele Dinge und da fängt es bereits an.

00:12:05: eine gewisse Konzentrationsfähigkeit lässt sich vermissen bis hin auch zu einer gewissen Resilienz, ja überwinden von Widerständen.

00:12:20: Vielleicht auch mal durch eine Situation durchzumüssen die einem jetzt vielleicht nicht so in den Kram passt und Rücksicht auf andere zu nehmen, Aufmerksames zuhören sich an Regeln halten das sind schon so die gängigen Auffälligkeiten die sich natürlich dann auch in unterschiedlicher Qualität zeigen.

00:12:46: ganz konkrete Beispiele, also Sprache können wir uns glaube vorstellen.

00:12:49: Wenn der Wirtschaftsfeld oder da gibt es ja dann auch Möglichkeiten aber uns im Haus oder extern sich da Hilfe zu holen.

00:12:57: Es gibt noch mal so was manche berichten auch dass die ein bisschen den Wippe in dem Morgenkreis.

00:13:00: das war außer nettes Beispiel.

00:13:02: wie muss man sich das vorstellen wenn man nicht jeden Tag in der Kita ist?

00:13:05: Gibt's das so einen Profil mit drei Jahren muss des Kindes können und da macht meine Strichliste das kannst du nicht Und da müssen wir nachschulen.

00:13:13: oder was sind das ganz konkret für Auffälligkeiten?

00:13:15: Und also wie wird dort geholfen, aber wir sind jetzt bei der Problembeschreibung.

00:13:23: Woher kommt es?

00:13:24: Wir haben natürlich in unseren Kitas auch als inhaltlicher Standard gewisse Entwicklungs- und Beobachtungsinstrumente wo es natürlich schon Skalen gibt an denen man dann alles entsprechend ablesen kann, ob Fähigkeiten vorhanden sind oder Kompetenzen beim Kind oder nicht.

00:13:41: Das sind für mich aber immer nur Richtwerte.

00:13:43: also es ist schon wichtig das einzelne Kind mit seinem gesamten Lebensumfeld und seiner ganz individuellen Entwicklung auch im Blick zu behalten.

00:13:52: Der Swippen ist ein gutes Beispiel und das zeigt sich bei uns tatsächlich vom Kindergarten über die Grundschule dass wir immer wieder auch Kinder beobachten, die es gerade in einem Erzählkreis nach den Ferien, nach dem Wochenende zum Beispiel ganz stark mit dem Oberkörper wippend aufm Stuhlsitzen und ist einfach eine körperliche Aufwelligkeit.

00:14:14: Früher hat man vielleicht gesagt das ist ein unruhiges Kind und tut sich einfach schwer ruhig zu sitzen.

00:14:18: Das kann auch nach wie vor der Fall sein aber es können auch Symptome für was anderes sein in dem Bereich, wo wir sagen okay, wo kommt es denn her?

00:14:30: Ohne dass wir jetzt in eine Diagnostik gehen.

00:14:32: das wollen wir nicht.

00:14:34: Das tun wir auch nicht.

00:14:35: Es steht uns auch nicht zu da sind wir auch die passende Institution dafür aber durchaus Beobachtungen zu machen und natürlich schon Fragen in den Raum zu stellen was sind denn Auswirkungen?

00:14:49: oder doch was entstehen diese Auswirkung?

00:14:52: und da kommen wir auch immer relativ schnell auf die Nutzung von Medien.

00:14:56: Und wenn sich jetzt natürlich ein Kind entsprechend körperlich auffällig zeigt durch starkes Wippen, ganz arg unruhiges Sitzen.

00:15:04: Dann darf man sich ja schon die Frage stellen warum verhält sich denn dieser junge Körper so?

00:15:12: Wir nehmen immer gerne das Beispiel und es ist auch ziemlich hart gegriffen aber ich nehme es einfach.

00:15:16: trotzdem Wenn man sich eine Selbsthilfegruppe von Sucht erkrankten Erwachsenen vorstellt Und da sitzt ein erwachsener stark wippend auf dem Stuhl.

00:15:26: Da wird ja jeder sofort sagen, klar, dem fehlt entweder Alkohol oder sonstiges an Suchtstoffen und das sind Entzugserscheinungen.

00:15:36: Jetzt kann man dadurch auch schon mal die Brücke schlagen.

00:15:38: bei einem Kind ist vielleicht eine über die maßen hohe Mediennutzung genießt sage ich mal.

00:15:45: Und natürlich im Kita-Alltag da keinen Zugang dazu hat dass der Körper darauf reagiert.

00:15:51: Das ist eine Hypothese, das ist keine Diagnose.

00:15:54: Aber die Frage darf man sich glaube ich berechtigterweise schon stellen und es sind viele Beispiele in diesem Bereich wo man sagt okay da reagieren Kinder einfach sehr stark.

00:16:06: Da habe ich jetzt an der Stelle passt glaube ich ganz gut.

00:16:10: Ich bringe immer diese Dinge die er in die Google würde aber unbedingt wissen wollt, die ich finde meistens... Es sind immer mehr zu historischen Fun Facts geworden ganz interessant, also für mich super interessant sind und ich bin natürlich immer gespannt was ihr dazu sagt.

00:16:25: Also und zwar habe ich... hat es bei mir auch ein bisschen geklingelt mit Medienkonsum und so.

00:16:32: Und Medienkonzum ist ja historisch immer mal wieder so ein Thema gewesen.

00:16:35: und auch dass man immer sagt die neue Generation ist ja... Die Jungen sind immer ganz falsch weil früher war alles besser und so.

00:16:43: und deswegen es gab historische Medienpaniken.

00:16:46: Im achtzehnten Jahrhundert war ausgerechnet das Lesen von Romanen selbst ein Skandalthema.

00:16:51: Der Begriff Lese-Sucht, auch lese Wut genannt, war jedoch neu.

00:16:54: Einen sehr frühen Beleg dieses Wortes von einem Rudolf Wilhelm Zobels brief über die Erziehung der Frauenzimmer im Jahre seventeenhundertseventeig.

00:17:03: Da wurde unter anderem Wurde das beschrieben in der Joachim Heinrich Kampke, ein wichtiger Vertreter der Aufklärungsbewegung führte inschließlich im Jahre eighthundertneun in sein Wörterbuch ein.

00:17:12: Lesesucht, d. h., die unmäßige Ungeregelte auf Kosten anderer nötiger Beschäftigungen befriedigte Begierde zu lesen sich durch Bücherlesen zu vergnügen.

00:17:23: Also viele Menschen, viele Kritiker haben damals geglaubt Romane zu lesern könnte Jugendliche komplett verderben und die Gesellschaft sozusagen in den Ruinen führen.

00:17:32: D. h. da gibt es eine gewisse Parallele.

00:17:35: Es gibt aber auch schon noch natürlich viele andere Sachen.

00:17:37: Also ich glaube, dass Medienkonsum ist ja eben nicht gleich Medienkonzum, das sind wir da völlig anderen konfrontiert als damals.

00:17:44: Nicht was wo man sich stundenlang in Ruhe hinsetzt und einen längeren Gedankengang sozusagen folgt sondern eigentlich geht es ja um ganz schnelle Dopaminkicks, um Reels die innerhalb von zehn Sekunden fertig sind und dann zweit mal zum nächsten weiter.

00:17:57: Ganz ganz kleine Kicks Games, wo man irgendwie Mikrobelohnungen ständig also wo's Belohnungszentrum in Gehirn ständig ausschüttelt.

00:18:05: Können Sie das bestätigen, hat sich der Medienkonsum so geändert oder was ist da Ihre Position dazu?

00:18:12: Also ich glaube generell ist schon die Länge der Bildschirmzeit auch mitentscheidend.

00:18:20: Wodurch einfach und da werden wir wieder beim Thema Zeit für andere Dinge verloren gehen.

00:18:24: Und dann ist natürlich aber noch schon eine inhaltliche Frage, was von Medien werdenden genutzt.

00:18:29: und wenn man jetzt beispielsweise mal bei einem Handyspiel oder Game bleibt sehe ich dann eine sehr hohe Gefahr, denn die Spiele sind alle verhältnismäßig gleich aufgebaut.

00:18:42: Das Kind wird erstmal doch wahnsinnig viele Reize gelockt oder gecatched oder wie auch immer und findet da sehr schnell gefallen daran und dann sind die Spielen in der Regel so dass man sehr sehr schnell Erfolg damit hat.

00:18:56: das heißt es tritt eine Selbstwirksamkeit beim kind ein als er hat Erfolg ist es schafft was es erreicht was Schellt neue Levels frei wie auch immer und fühlt sich dadurch natürlich gut, da ist man dann beim Glückshormon.

00:19:12: Und das geht eine Zeit lang gut.

00:19:15: Und dann sind die Spieleentwickler nicht blöd und bauen sie natürlich Hürden ein... die eigentlich für ein Kind in einem entsprechenden Alter unüberwindbar sind.

00:19:29: Ich glaube, es kennt jeder der schon mal irgendwie ein Handyspiel bedient hat dann werden unzählige Werbepausen geschalten über die man drüber muss.

00:19:38: das führt zu Frustration oder man muss irgendwelche... Münzen oder sonst irgendwas freischalten und es sind dann eigentlich unerreichbare Zahlen.

00:19:47: also als Erwachsener realistisch eingeschätzt müsste man dieses Spiel über Wochen spielen.

00:19:53: Und auch mit vielen, vielen Werbepausen um das nächste Level zu erreichen.

00:19:58: Man

00:19:59: kann auch Münzen kaufen?

00:20:00: Genau!

00:20:00: Darauf will ich hinaus gibt es natürlich das Hintertürchen, dass man sich beispielsweise dann Münzen kaufen kann und das Kind erfährt Frustration weil's nicht weiterkommt.

00:20:12: Und geht dann vielleicht relativ schnell zu Mama oder Papa und ja dann kauft man halt mal die die Münzen für einst neuneinzig über PayPal.

00:20:20: Das ist dann in dem Moment erscheint einem das vielleicht als als smarter Weg wenn wir gerade irgendwie am Haushalt machen am Telefon hängt oder wie auch immer, aber das ist eigentlich dann schon die erste Falle in die man tappt.

00:20:34: Und das Kind wird ja mit dem Next Level nicht zufrieden sein sondern es wird unter Garantie wieder ein Level kommen dass es nicht so einfach erreicht und ein Kind lernt dadurch natürlich auch Widerstände nicht zu überwinden sondern ganz geschickt Umwege zu suchen Wahrscheinlich dann auch in manchen Fällen gepaart mit entsprennendem Verhalten.

00:20:57: Wenn ich den Widerstand nicht überwinde oder wenn die Mama dann die einst neunundneinzig vielleicht doch mal nicht locker macht, dann frustriert mich das und ich werde vielleicht auch aggressiv verbal körperlich oder ziemlich zurück wird.

00:21:11: sehr traurig Und da ist schon Kindern eigentlich schon in der Welt wo es nicht mehr gesund ist Und das ist eine Mediennutzung, wo man eigentlich dann schon erkennen kann.

00:21:20: Also sagt okay da läuft einfach was schief.

00:21:23: Das heißt Begrenzung dieser Zeit und ich bin immer ein Freund davon.

00:21:28: diese Selbstwirksamkeit die den Kind in einem Handyspiel erfahren kann.

00:21:32: Kann das Kind auch draußen erfahren auf dem Spielplatz wenn es erst einmal schafft allein in Klettergericht hoch zu rutschen.

00:21:38: oder im Verein Mannschaftssport ist statt prädestiniert.

00:21:41: Man gewinnt zusammen, verliert zusammen, erschafft etwas ist vielleicht auch gemeinsam stark, auch da findet Selbstwirksamkeit statt in der Musik.

00:21:51: Ich erlerne ein Instrument ich kann die ersten Töne spielen Dinge auf die man stolz sein kann aber auch im ganz einfachen Zuhause im Alltag beim Bascheln, beim Malen auch praktische Dinge, ich schaff es zum ersten Mal mein Zimmer alleine aufzuräumen oder vielleicht nur Teile davon.

00:22:13: Ich schaffs mich allein anzuziehen wenn man vom Alter her noch früher anfängt.

00:22:18: Ich Schaffs alleine Zähne zu putzen.

00:22:19: also es gibt unfassbar viele Situationen im Alltag von einem Kind, wo es Selbstwirksamkeit erfahren kann.

00:22:25: Und der Job, der Erwachsene ist eigentlich das Sprachlicht zu begleiten.

00:22:30: Da sind wir dann auch wieder bei der Brücke des Wortschatzes und des Spracherwerbs.

00:22:34: Also es sind für mich immer viele kleine Brücken die da irgendwie von Thema zu Thema schlagen, wo aber einfach ganz viel ineinander greift.

00:22:42: Ich bin der Überzeugung dass Kinder in anderen Lebensbereichen sei es im Verein im Leben mit der Familie, auf dem Spielplatz.

00:22:51: Mit Freunden ganz viel Selbstwirksamkeit erfährt und dadurch auch vielleicht eine Resilienz entwickelt mal Widerstände zu überwinden, auch schwierige Dinge zu schaffen, auch mal Dinge auszuhalten.

00:23:04: das was nicht so läuft wie man das möchte glaube ich wenn das dann doch Mediennutzung ergänzt wird fällt es gar nicht so ins Gewicht.

00:23:13: aber Kinder die einfach den Großteil ihrer Freizeit verbringen, die entwickeln andere Kompetenzen einfach nur sehr spärlich.

00:23:22: Und Sie haben es ja auch schon gesagt.

00:23:23: also ich finde das ist auch ein ganz relevant Punkt ne?

00:23:26: Ich meine wenn man als erwachsener Mensch auch mal so einen Spiel gespielt hat oder selber merkt man hat ab und zu einmal Schwierigkeiten sein, die wegzulegen wieso solltest dem Kind leichter fallen?

00:23:40: oder wie solltestes Kind hinbekommen wenn man selber schon merkt dass es schwierig ist.

00:23:45: Genau so schön in dem Moment ihr auch nicht der Job des Kindes.

00:23:48: Ein Kind kann sich da auch nur in gewisse Maß regulieren, also ich kann mir ganz schwer ein Kind in der ersten oder zweiten Klasse oder vielleicht auch am Ende des Kindergartens vorstellen und sagen so Mama oder Papa.

00:24:00: Ich habe jetzt eine halbe Stunde Hände gedattelt, mir reicht es.

00:24:03: aber hier bitte schön das Gerät bis morgen.

00:24:05: Das wird in der Realität halt einfach nicht stattfinden sondern dafür hat das Kind auch Eltern- oder Sorgeberechtigte die deren Job ist zu regulieren.

00:24:17: Und das kann auch eine Kita nicht auffangen.

00:24:19: Das kann eine Schule nicht aufangen, sondern es muss im Elternhaus passieren.

00:24:22: und da sagen wir auch immer gern, dass Wort Sorge berechtigt ist ja doch schon oft in Gebrauch.

00:24:31: aber ein Sorgerecht geht auch mit einer Sorgepflicht einher.

00:24:34: Und Eltern haben schon die Verpflichtung dafür Sorge zu tragen, dass das Kind auch entsprechende Rahmenbedingungen vorfindet um eben gesund aufzuwachsen in jeglicher Hinsicht und da ist es schon auch ein Bestandteil.

00:24:50: Und das ist natürlich manchmal nicht einfach, weil das auch sehr konfliktbehaftet ist vor allem wenn die Mediennutzung schon in einem gewissen Stadium ist dass man vielleicht tatsächlich einfach schon von dem Suchtverhalten sprechen kann.

00:25:02: und mit sucht verhalten gehen dann auch immer Entzugserscheinungen einher.

00:25:07: Das sind dann die Streits mit den Kindern oder dass das Kind einfach ganz schnell wegesucht.

00:25:12: wie komme ich denn wieder an den Medium?

00:25:14: Vielleicht darf der Nachbarsjunge, vielleicht hat er mehr Medienzeit als ich und wenn die Mama dann quasi den Schalter umlegt.

00:25:20: Dann verabrede ich mich einfach mit dem Nachbars Junge und gehe dann rüber und sitzt bei dem anderen Konsole und es geht weiter.

00:25:27: also man bedient ja auch selber so ein bisschen dieses Suchtverhalten aus Sicht des Kindes.

00:25:35: Das birgt natürlich ganz arg viel Konfliktpotenzial, wo man abwägen muss als Familie.

00:25:41: Wann kann ich Konflikte eingehen und wann nicht?

00:25:43: Weil es dreht sich auch im Familienalltag nicht alles um das Mediennutzungsverhalten des Nachwuchses.

00:25:52: aber man muss einfach schon einen Auge drauf haben und man darf dieses Thema nicht beiseite schieben so viel Vorteile das auch bringen mag in jeglicher Hinsicht, dass die Kinder sich irgendwie selber beschäftigen wenn man mal andere Sachen zu tun hat.

00:26:08: Das Totschlag argumentische auch immer die Kinder müssen damit aufwachsen weil die Welt funktioniert heute so.

00:26:12: aber wenn wir wirklich ein dreijähriges Kind im Kindergarten beobachtet und Das vielleicht anfängt, Mama, Papa oder sich selber zu malen.

00:26:24: Dann beobachten wir immer wieder das Kinder auch versuchen auf dem Blatt mit den Fingern zu swipen.

00:26:31: Oder beispielsweise das Gemalte großzuziehen und kleinzuziehen.

00:26:35: Also die Kinder wachsen damit auf und können es bedienen.

00:26:39: also ich glaube die Sorge kann man wirklich bei Seite legen dass wenn wir den Kindern nicht ausreichend Zugang zum Medien gibt dass sie dann irgendwie in der Gesellschaft nicht klarkommen.

00:26:50: Jetzt hören ja vielleicht auch einige älteren zu und fragen sich, die würden das gerne richtig machen?

00:26:55: Es gibt ja viele Quellenforen, wo auch immer man sich informieren kann.

00:27:00: Die Marschruten-Untertreihe geht gar nicht.

00:27:03: Gibt es da irgendwelche Tipps oder Anhaltspunkte zu sagen?

00:27:06: Was ist besonders gefährlich?

00:27:07: Spiele haben wir schon gesagt.

00:27:08: Wie ist das mit Fernseher, Tablet, irgendein Film, Comicfilm ... Da stehen die Altersfreigaben immer drunter.

00:27:14: Wenn man was gucken kann, können wir eine Hilfestellung leisten, was ein kritisch und grenzwertiger ist.

00:27:20: Zur Bildschirmzeit kann man sich einem Netz informieren.

00:27:24: Minuten pro, keine Ahnung nach Alter.

00:27:28: Aber ich glaube die Spiele sind so ein bisschen in unserem Fokus und mal Fernseher gucken eine kleine Serie angucken Löwenzahn oder sonst irgendwas mit Peter Lustig oder das muss ja schon auch drin sein oder?

00:27:41: Absolut da kann man glaub ich wahrscheinlich sagen was ist was ein gute Inhalt und was nicht.

00:27:47: es darf auch jeder für sich selber so ein bißchen entscheiden.

00:27:50: Ich persönlich würde da einfach so das Augenmerk auf die Sprache legen.

00:27:53: Welche Sprache wird in der jeweiligen Serie oder im Kurzfilm verwendet?

00:28:00: Da kann man ja als Beispiel nehmen, das kennt glaube ich jeder noch – die Teletabis.

00:28:05: Das war also mit den Anfängen dessen, wo ja eine ganz ungewohnte Sprache damals verwendete wurde, was sich viele auch drüber lustig gemacht haben und viele auch zu Recht drüber aufgeregt haben.

00:28:19: Wie gesagt, das waren so die Anfänge.

00:28:20: Und da würde ich schon das Augenwerk drauflegen.

00:28:24: Altersentsprechend natürlich von den Inhalten auch was ein Kindergehirn im Entwicklungsstadium an Bild-Inhalten und auch an Bildraten verarbeiten kann.

00:28:35: also Das Gehirn ist ja je nach Entwicklung stand schon so dass es einfach bildraten also wie viel Bilder pro Sekunde in so einem Film abfolgen das gerne auch verarbeiten können.

00:28:49: Das ist zum Beispiel ein Kriterium für Altersfreigaben, das jetzt einen Actionfilm ab sechzehn.

00:28:53: Der hat unfassbar schnelle Bildraten wo ich weiß nicht wieviel tausend Bilder pro Sekunde letztendlich abgespielt werden.

00:29:00: Das kann jetzt ein drei Jahre altes Gehirn gar nicht verarbeiten.

00:29:04: beispielsweise

00:29:06: Ich glaube, es geht um die... Also nur so eine Mini-Frage oder Anmerkung.

00:29:11: Und ich glaube, das geht um diese Schnitte oder nicht um die Bilder pro Sekunde unbedingt sondern um also wie schnell wird vom einen zum anderen hin

00:29:18: und her?

00:29:19: Genau!

00:29:19: Das

00:29:19: ist glaube ich das wo man ja jedes mal auch sich an was Neues... Was gehören ja jedes Mal sich an etwas Neues einstellen muss.

00:29:28: Ja

00:29:29: genau deswegen ist der Sandmann beispielsweise, dass läuft er sehr langsam ab.

00:29:35: Einfach all das entsprechend von der Bilderfolie.

00:29:42: Da würde ich einfach meinen Fokus drauflegen und auf welcher Sprachgebrauch verwendet wird.

00:29:50: Wir müssen alle allgemein mehr sprechen.

00:29:52: mit den Kindern, vor allem in der Grundschule kommt es ganz arg zum Tragen.

00:29:58: Ich war jetzt letztens Rundschulrektorin im Austausch und einer ganz lieben Kollegin von dort, die in der Kindergarten- und Kooperation sehr aktiv ist.

00:30:09: Und sie hat mir etwas ganz, ganz erschreckendes gesagt was wir schon auch noch mal irgendwie so richtig zum Nachdenken mit auf den Weg gegeben haben.

00:30:18: Sie hat vor vielen Jahren ich meine vor über zwanzig Jahren an einer Brennpunktschule die Grundschulförderklasse oder früher die Sonderschule unterrichtet sprich heute die Nullklasse, also einfach diese Vorschule für Kinder, die einfach noch nicht die Schulreife erlangt haben.

00:30:37: Sie hat so einen inhaltlichen Vergleich gezogen, als ich gesagt habe vor zwanzig Jahren hab' ich in der Sonderschule im Brennpunkt Grundschulförderklasse dieselben Inhalte unterrichtet wie heut Ende Schuljahr zwei.

00:30:52: und das darf ein glaube schon mal nachdenken lassen und auch überlegen, okay was läuft denn da eigentlich schief.

00:31:02: Das ist auch kein Pauschalurteil für alle Kinder.

00:31:05: es gibt nach wie vor ganz aufgeweckte tolle Kinder aber eben auch die andere Seite und ich glaube die Schere geht einfach weiter auseinander und dann müssen wir alle miteinander einfach schon schauen Wo kann da welches Rätchen ineinandergreifen?

00:31:19: Welche Institutionen kann welchen Beitrag leisten, um dem einfach auch entgegenzuwirken.

00:31:24: und es steht und fällt mit dem Spracherwerb, mit dem Wortschatz.

00:31:29: Wir sagen immer wir haben in Deutschland kein Öl, kein Gas.

00:31:31: Wir haben nichts was wir irgendwie für viel Geld in die Welt verkaufen können außer Know-how Und das kommt von den Menschen und es ist einfach unser Job Auch die Kinder irgendwann adäquat auf den Arbeitsmarkt zu bekommen und damit sie einfach auch eine Chance haben, das beginnt bereits in der Elementar-Bedagogik im Kindergarten.

00:31:54: Das heißt jetzt nicht höher schneller weiter und nur Leistungsdruck ganz im Gegenteil sondern dass wir einfach wieder schauen, dass die Kinder hier ein vernünftiges Umfeld und ganz tolle Rahmenbedingungen vorfinden um in einem angemessenen Maß groß werden zu dürfen.

00:32:13: Damit wir einfach auch resiliente Menschen in der Gesellschaft haben, die widerstandsfähig sind, die ganz viele Kompetenzen mitbringen, die es auch fürs Erwachsensein später

00:32:25: braucht.".

00:32:27: Und ich finde wie Sie es gesagt haben ja auch das Tragische daran ist, dass da nicht die Kinder unfähig wären sondern dass sie hinter dem Möglichkeiten zurückbleiben, die sie eigentlich hätten weil viel mehr drauf hätten.

00:32:42: Genau und da sind wir dann auch ganz schnell bei einem Punkt Chancengleichheit, das ist ein toller Begriff der aber in der Praxis zumindest in den Institutionen Kita Schule auch oft schwer umsetzbar ist weil natürlich die Beziehungs- oder Erziehungspartnerschaft mit dem Elternhaus funktionieren muss.

00:33:00: Das muss ineinandergreifen und eine Kita oder pädagogische Fachkräfte, sonstige Betreuungsinstitutionen bis hin zu den Lehrkräften in der Schule die können sich noch so strecken und anstrengen und sich ganz tolle Konzepte überlegen das hilft alles und sind alle Bausteine aber der Löwenanteil liegt einfach im Elternhaus und deswegen ist uns das wichtig da auch auch immer wieder auf gewisse Themen hinzuweisen und ja, nicht nur die Sonne aufs Papier zu malen sondern es gibt auch Regenwolken.

00:33:34: Und diese Themen sind einfach Regen Wolken und da müssen wir immer wieder darauf hinweisen und wir müssen die Themen einfach benennen um dann eine Chance zu haben Erwachsene zum Nachdenken anzuregen und sich vielleicht zu hinterfragen, wie gehe ich denn mit meinen Kindern um?

00:33:56: Wie handhaben wir den Mediennutzung zu Hause.

00:33:59: Sind wir da auf einem guten Weg, den wir auch wirklich wunderbar vertreten können?

00:34:04: oder sehen wir einfach Anzeichen und sagen okay dann müssen wir entgegenwirken.

00:34:10: Da wäre jetzt auch bei der Beantwortung die Frage von vorher Frau Braun was kann man machen?

00:34:15: also in Form von Tipps?

00:34:19: Tipps sind's glaube ich nicht wirklich, aber es ist einfach wichtig einem Kind auch einen vielschichtigen Lebensraum zu bieten.

00:34:26: Es gibt eine ganz ganz tolle Vereinslandschaft in Weilheim.

00:34:29: Ich bin hier selber im Verein groß geworden und kann da aus eigener Erfahrung sprechen.

00:34:35: man nimmt da auch unheimlich viel mit Und das trägt einfach zur Persönlichkeitsentwicklung.

00:34:45: Ich glaube wir entwickeln uns immer mehr zu so einem Fitnessstudio, Lebensentwurf sage ich immer.

00:34:50: Ich bezahle für was?

00:34:51: Komm nutze das und zwar wann ich möchte und wie ich möchte.

00:34:55: Und lassen mir da auch von keinem reinsprechen.

00:34:57: Ich muss auf niemanden Rücksicht nehmen und wenn es mir nicht mehr passt dann gehe ich einfach wieder und ziehe weiter zum nächsten.

00:35:05: Das hat auch seine Berechtigung und manchmal braucht's das auch in Lebensbereichen und man sagt okay jetzt bin einfach mal ich dran aber beispielsweise in Vereinen oder auch in einer Nachbarschaft, im Wohngebiet.

00:35:17: Es gibt ganz viele Lebensbereiche, wo man einfach in einem sozialen Gefühl lebt, wo er sich an Regeln halten muss und Rücksicht nehmen muss.

00:35:24: Und das eigene Bedürfnis endet immer da, wo das Bedürfen des anderen anfängt.

00:35:32: Das ist was, was man lernen muss – kein Mensch kommt so auf die Welt!

00:35:37: Manchen liegt es sicherlich mehr, manchen weniger.

00:35:39: Aber das darf jeder Mensch auch lernen und da sind Vereine beispielsweise ganz tolle Lebensräume wo man sowas erlernen kann.

00:35:48: Ich habe vorher mal Mannschaftssport angesprochen.

00:35:50: Wir gewinnt zusammen, wir verliert zusammen.

00:35:55: Man erschafft was, man entwickelt sich weiter.

00:35:58: Man steigert seinen Leistungsniveau kann darauf stolz sein.

00:36:02: ebenso in der Musik sei es im Einzelinstrument Musik schafft er auch noch mal andere Zugänge auch zu sich selber aber gerade auch beispielsweise wenn man im Orchester spielt wo man gemeinsam etwas erschafft.

00:36:16: Es gibt wahnsinnig viel Freizeitaktivitäten wo man eben solche Dinge erfahren kann und dann entsprechend als Kind auch Kompetenzen entwickelt und wo man vielleicht einfach auch was fürs Leben hat bis ins hohe Alter.

00:36:28: Was ein Begleitet abgesehen von schulischer, laufbaren, beruflicher, lauffahren familiärer Entwicklungen, wo man einfach für sich so einen Ort hat an dem es einem auch gut gehen kann, wo's manchmal auch schwierig ist, wo es auch zwischenmenschliche Differenzen gibt aber auch da vielleicht Umfeld hat und durch Vereinskameradinnen und Kameraden begleitet wird dort Widerstände überwindet und das ist für mich beispielsweise ein ganz wichtiger Faktor, ohne jetzt damit zu sagen wer nicht in den Verein geht wird nichts.

00:36:59: Ganz plump gesagt es ist Einbaustein aber rausgehen mit anderen Kindern spielen auch Bewegungsfördernde Dinge.

00:37:08: also es ist erschreckend wie wenig Kinder mittlerweile rückwärts laufen können Um nur ein Beispiel zu nennen, das sind Dinge die hat man so jetzt nicht auf dem Schirm.

00:37:18: aber es ist dann doch immer wieder überraschend wenn man sieht wie wenig das vorhanden ist.

00:37:24: Wenn wir auch an die eigene Kindheit zurückdenken auf einen Bein balancieren, auf einem Stamm im Wald balanciern beispielsweise ganz alltägliche Dinge mal zu nenne einfach mit anderen Augen vielleicht durch die Welt gehen und einfach ganz viel Zeit mit den Kindern haben sich auch dafür nehmen.

00:37:46: Viel sprechen, gemeinsame Mahlzeiten wo man sich über den Tag austauscht Rituale beim ins Bett bringen, wo die Eltern sich einfach Zeit nehmen Auch morgens.

00:37:57: wir sehen zum Teil Eltern die laufen telefonierend mit ihren Kindern in die Kitas Und das Kind tut sich vielleicht schwer, beim Abschied morgens oder in den Gruppenraum einzufinden wenn vielleicht schon fünfzehn Kinder da sind und es schon entsprechend alles im Gange ist.

00:38:15: Und dann hängen die Eltern zum Teil am Handy telefonieren tippend wie auch immer und sind gar nicht beim kind und da fing's eigentlich schon an und das isch auch vorgelebte Mediennutzungen.

00:38:24: die Mama oder der Papa morgens schon das Handy in der Hand hat Dann vollkommen okay und es ist gesellschaftsfähig.

00:38:32: Und man sieht ganz oft auch junge Eltern mit dem Kinderwagen laufen, die haben das Handy in der Hand.

00:38:41: Die sind nicht bei ihrem Kind und da fing's eigentlich im Ganz Kleinen schon an.

00:38:44: wenn wir da so ein bisschen aufmerksam mit sich selber ist und sich da so n Stück weit reguliert und sagt ok jetzt bleibt das Handy einfach mal eine Stunde in der Tasche und ich bin jetzt beim einem kind dann ist es schon ne ganz wertvolle Stunde und auch eine ganz wertvolle Zeit, da sind wir wieder bei der Sandrohr.

00:39:03: Da bricht sich der Kreis.

00:39:06: Ich finde es vor allem auch wichtig dass da diese Erlebnisse drin sind ob die jetzt im Verein sind oder über einfach andere Aktivitäten wo man rausgeht und Dinge macht, wo ein Kind ja auch einfach die Erfahrung machen darf ich kann was richtig gut oder ich kann lernen etwas zu machen.

00:39:22: Ich, mir macht was vielleicht mehr Spaß als andere Sachen.

00:39:26: Ich hab da eine Leidenschaft.

00:39:27: also das sind ja Dinge die muss man auch entdecken können.

00:39:29: und ich kann mal nicht entdeck'n wenn wir quasi nur Münzen...

00:39:35: Genau, das sind so die positiven Aspekte.

00:39:37: Aber auch dass ein Kind lernt okay ist hat was nicht funktioniert oder wir haben einen Spiel verloren.

00:39:41: Wenn man jetzt irgendwie beim Fußball Handball mal richtig auf die Mitze kriegt ja dann waren die anderen halb besser und damit muss man auch umgehen können.

00:39:49: und da werden wir wieder beim Fitnessstudio Prinzip wenn es nicht so läuft oder mir nicht passt dann ziehe ich einfach weiter.

00:39:54: Und das ist schon etwas glaube ich gerade in den Mannschaftsgefüge wo ein Mensch da schon lernt, dass man auch Verantwortung übernimmt.

00:40:03: Auch vielleicht mal für Misserfolg innerhalb eines Teams wenn man ja einen Elfmeter verschießt oder aktuell bei der Fußball-Weltmeisterschaft.

00:40:12: Ja auch Selbstwirkksamkeit.

00:40:14: und ich habe im Interview gelesen oder eine Stellungnahme vom Oliver Kahn, der hat gesagt vor Ihnen war bei der WM Punkt, der eigentlich für diesen Misserfolg dieser Nationalmannschaft sinnbildlich war.

00:40:29: Das vor dem letzten elf Meter der Kapitän Kimmich Händeringet nach einem Schützen gesucht hat hoch bezahlte Fußballprofis die voll umfänglich betreut werden in psychischer und physischer Hinsicht Und keiner das Rückgrat hat oder diese Resilienz besitzt zu sagen okay ich nehme hier den Ball Ich übernehme die Verantwortung ich gehe voran Wir sind trotzdem ein Team.

00:40:54: Wir gewinnen zusammen oder wir scheitern zusammen, das war schon ein Sinnbild und es hat mich tatsächlich auch beeindruckt diese Sehne nicht in positiven.

00:41:06: Und ich glaube aus solchen Sachen kann man auch ganz viel rausziehen für sich selber und sagt okay wo übernehme ich denn im Leben Verantwortung?

00:41:12: Auch für andere von der Gruppe Wo treffe ich Entscheidungen?

00:41:15: Wo stehe ich auch zu diesen Entscheidungen auch wenn sie sich im Nachgang vielleicht als falsch erweisen?

00:41:22: Das fängt im Kindesalter an, Entscheidungen zu treffen und auch zu lernen.

00:41:28: Der Klassiker ist das Kind wird gefragt was möchtest du heute anziehen?

00:41:33: Und die Mama oder der Papa hat schon ein Outfit im Kopf, Witterungsentsprechend.

00:41:38: Es ist dem Kind mit drei Jahren beispielsweise aber egal es möchte halt vielleicht dann heute doch ein schönes Sommerkleid anziehen oder das kurze Fußballhösle.

00:41:51: im Winter.

00:41:52: und das Kind wird gefragt, eine offene Frage.

00:41:57: Was möchtest du anziehen?

00:41:58: Und das Kind sagt ich möchte halt meine Fußballhose anziehen.

00:42:02: trifft damit ne Entscheidung?

00:42:04: was passiert von Mama oder Papa?

00:42:06: Ah nee das kannst nicht anziehen.

00:42:07: schau mal es ist viel zu kalt.

00:42:09: schön dass es noch erklärt wird aber was wird dem den dem Kind in dem Moment suggeriert?

00:42:14: Es trifft eine Entscheidung die ist offensichtlich falsch.

00:42:17: So, und da darf man sich als Erwachsener im Vorfeld schon die Frage stellen.

00:42:22: Was lasse ich denn mein Kind entscheiden?

00:42:23: Oder welche Fragen stelle ich meinem Kind zur Entscheidungsfindung?

00:42:29: Und das muss immer so sein dass ich auch mit allen Antwortoptionen oder Entscheidungsoptionen des Kindes leben kann.

00:42:35: Das heißt ich kann anhand dieses Beispiels, kann ich meinen Kind fragen möchtest du diese lange Hose anziehen?

00:42:41: oder diese lange hose Mir schwichtig ist hat eine lange Hosenanwässe ist kalt draußen.

00:42:46: ob jetzt Ob das jetzt eine braune Korthose ist oder eine blaue Schiene, das ist mir dann in dem Moment vielleicht egal.

00:42:52: Und das Kind trifft auch eine Entscheidung und fühlt sich aber gut dabei, weil die Entscheidung, die bewirkt was es darf, die Hose anziehen für dass dieses Kind entschieden hat im Moment.

00:43:05: Da sind wir wieder bei der Selbstwirksamkeit und das schafft Selbstbewusstsein bei einem Kind und das ist einfach förderlich für die Entwicklung.

00:43:14: Das war jetzt ein guter Tipp, ein gutes Schlussstatement.

00:43:18: Wenn wir so mit Blick auf die Uhr... Wir haben uns bewusst dafür entschieden keinen Appell nach draußen zu geben sondern einfach so eine Folge auch mal zum Nachdenken anregt.

00:43:28: Ein bisschen was mitnehmen.

00:43:29: Moritz hat dem Licht jetzt schon wieder etwas auf mich?

00:43:32: Ja ich hätte trotzdem noch zwei Fragen.

00:43:35: Ich hätte mich angesichts dessen das wird so viel rausgegeben haben zum Nachdanken dass mir jetzt nicht So komplett da und rausgehen, hätte ich noch die Frage an Sie.

00:43:48: Herr Schacher, wo rausziehen Sie eigentlich Energie oder woher nehmen Sie Optimismus?

00:43:56: Ich nehme den Optimismus im beruflichen Kontext einfach doch ganz tolle Mitarbeitende, die wir haben, die jeden Tag dafür einstehen und dafür kämpfen dass die Kinder hier wirklich tolle Entwicklungsmöglichkeiten vorfinden und die da echt richtig richtig Gas geben tolle Dinge überlegen und damit Herzblut dabei sind.

00:44:18: Das finde ich schön zu sehen, das motiviert einen auch selber.

00:44:23: Für mich selbst als Mensch sind meine zwei Hunde die mir ganz arg viel Kraft geben mit denen ich gerne draußen bin, mit dem ich viel Zeit verbringen und dann eben tatsächlich auch mein eigenes Dasein im Vereinsleben.

00:44:39: Das ist für mich schon ein ganz elementarer Lebensbereich wo man ganz arg viel rausziehen kann.

00:44:45: Und das ist für mich ein schöner Ausgleich auch zur Arbeit und zu anderen Lebensbereichen.

00:44:52: Ich glaube, wenn man vor sich selber so einen Gleichgewicht findet, dass ich die Dinge ergänze dann brauchen wir nicht wie ich eingangs gesagt habe keine World-Live Balance.

00:45:00: Ich bin genauso gern bei der Arbeit wie abends im Training oder in der Musikprobe weil es für mich einfach alles schöne Plätze sind, das heißt nicht dass es an denen immer einfach ist.

00:45:14: Auch bei mir gibt's genügend Morgende an denen ich lieber im Bett liegen bleiben würde oder vielleicht auch unschöne Aufgaben bei der Arbeit habe.

00:45:21: aber trotz alledem ist ein Ort an dem ich wahnsinnig gern bin und ich glaube Das macht es schon auch für einen selber aus, dass man das was man tut einfach auch gerne macht.

00:45:32: Jetzt ist bei mir natürlich noch so, dass ich halt auch Weilheimer bin und als Weilheimer natürlich die Chance zu haben, bei der Kommune in einer Position zu arbeiten, in der man auch etwas bewegen kann für den eigenen Lebensraum, ist es natürlich umso schöner!

00:45:47: Ich wusste ja, dass dir ein Not kommt...

00:45:49: Ja, ich finde es, da kann man fast schon die Frage sparen warum Weilheim eigentlich passt.

00:45:56: Wir können...stellt

00:45:58: ihr doch trotzdem mal.

00:45:59: Sagen Sie trotzdem mal Fragen?

00:46:00: Das schlussfrage, die mir immer stellen, allen gestern ist ja immer Warum passt Weilheim zu Ihnen?

00:46:05: Weilheim passt zu mir weil Wie würden sie das vervollständigen?

00:46:09: Ich glaube, Weilheim isch ne Kommune Die ganz fasettenreich iš und für mich auch von der Kommunengröße her eigentlich der ideale Lebensraum.

00:46:18: Es isch nicht so klein Dorfmäßig, schon in Teilen und das ist auch schön.

00:46:25: Das hat ja auch Schaum aber trotzdem groß genug um auch in einer gewissen Anonymität teilweise zu sein.

00:46:33: Hat eine wahnsinns Infrastruktur.

00:46:35: wir haben hier echt alles und trotzdem auch die Natur und natürlich schon die Menschen in Weilheim sich ein Städtelsfest anguckt, wie viel Vereine da aktiv sind.

00:46:47: Ich bin wieder bei den Vereinen... Es zieht sich durch und es ist einfach schön zu sehen was in so einem Ort passiert und wie vielschichtig das ist und dass wir trotzdem aber auch hier als Kommune ja mit ganz vielen Problemen der Bevölkerung konfrontiert werden.

00:47:08: Ja, es passt einfach dahingehend zu mir.

00:47:10: Weil's mein eigener Lebensraum ist und das ist für mich nicht nur ein Job, zudem ich fahre und abends wieder gehe und denke ja, es ist schon egal was in Weylheim passiert sondern mich betrifft sehr unmittelbar auch selber.

00:47:19: Und ich glaube das ist schon das wo ich sage deswegen passt es zu mir weil ich diesen Job hier einfach mit Herzblut mache als Weylheimer.

00:47:34: Weißt du jetzt alles Mot?

00:47:35: Ich weiß jetzt alles.

00:47:36: Jetzt haben wir wirklich alles gefragt.

00:47:39: In diesem Sinne können wir für heute einen Punkt machen, würde ich sagen.

00:47:42: Dann bedanke mich an der Stelle ganz herzlich allen draußen fürs Zuhören!

00:47:48: Wie immer kann man solche Podcasts natürlich auch in... unterschiedlichen Formen bewerten oder kommentieren.

00:47:52: Das kann man wirklich gerne einfach mal machen, maximale Punktzahl, Sternenzahl oder wie auch immer das findet ihr sicher alles selber raus.

00:48:01: Einfach mal gucken, wie wir das schon macht.

00:48:04: und genau falls es irgendwie Fragen gibt oder nach der Folge heute besonders euphorische Gedanken die man teilen möchte, kann man immer gerne mail schreiben an podcast at weihlheim-tech.de.

00:48:15: Fragen, Kommentare, Lobkritik gerne an diese Adresse und in diesem Sinne, sag Motschüssi für heute.

00:48:25: Und bis zum nächsten Mal!

00:48:26: Danke Herr Schacher fürs Kommen.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.