Aus gutem Grund – Bernd Sigel über Boden, Brot und Bio

Shownotes

Bernd Sigel, Scholderbeck, spricht im TeckTalk über Überzeugungen, die nicht erst seit gestern wichtig sind. Es geht um Bio, Dinkel, handwerkliche Qualität und darum, wie man einen Betrieb, den es seit 1736 gibt, in die Zukunft führt. Ein Gespräch darüber, warum guter Geschmack eben oft mit guten Gründen beginnt. Ganz knusper mit am Start wie immer auch Daniela Braun und Moritz Keller, sowie ein paar „Dinge, die ihr nie googeln würdet – aber unbedingt wissen wollt.“

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00:00:00: Haben Sie sonst noch Fragen in Bezug auf unser Gespräch?

00:00:05: Ich versuche, auf das zu antworten was gefragt wird.

00:00:09: Vorher schon mal die Bälle hin und her gespielt also...

00:00:12: Also wir sind relativ frei,

00:00:14: d.h.,

00:00:14: wenn Sie eine Frage blöd finden können sie auch nicht andere beantworten.

00:00:17: Das ist eigentlich...

00:00:19: Ja ich bin da vielleicht zu wenig Politiker um das zu können!

00:00:23: Ach

00:00:23: was?!

00:00:33: So Moritz Keller

00:00:34: hier von Tech Talk Mit mir am Mikrofon, wie immer Daniela Braun, Leiterin des Hauptamts hier in Weihlheim.

00:00:41: Die sich

00:00:42: natürlich mit allen Fragen im Umweilheim bestens auskennt!

00:00:46: Hallo Daniela, schön wieder mit dir da zu sein.

00:00:48: Hallo Moritz, du hast dich heute selber vorgestellt.

00:00:50: soll ich noch was sagen?

00:00:51: Ja,

00:00:51: sag gerne auch etwas zu mir.

00:00:53: Ne, wir Moritz Keller von unserer Lieblingsagentur der Cavalerie in Tübingen das ist auch so ein bisschen einstiegter.

00:01:00: vollzahlungsvolle Worte an den Moritz der unser Qualitätsbeauftragter ist Und immer guckt, dass wir alles ordentlich machen.

00:01:06: Das nehme ich auch sehr ernst.

00:01:11: Genau!

00:01:11: Wir sind heute wieder mit einer neuen Folge vom Tech Talk am Start dem Pastumier Podcast aus Weilheim der sich richtet natürlich an alle die grundsätzlich für Weilhelm interessieren und dann alle Weilheimerinnen und Weilheimer natürlich auch.

00:01:26: Warum gibt es in Tech Talk?

00:01:27: Weil gesagt haben, auch über so Sachen wie Instagram raus braucht es eine Plattform wo man sich vielleicht auch mal ein bisschen tiefer mit dem Thema beschäftigen kann und wo man wo man vielleicht einmal Dinge von der einen oder anderen Seite erörtern kann.

00:01:40: Dafür nehmen wir uns meistens eine so eine dreiviertel Stunde Zeit und sprechen mit einem Gast über Themen.

00:01:45: in dieser ersten Staffel sind diese Themen immer rund um die Wirtschaft und im ganz besonderen Schwerpunkt haben wir natürlich beim Thema Belebung der Innenstadt für das wir auch vom Land Baden-Württemberg gefördert werden Irgendwas vergessen oder?

00:01:58: Das war total ein toller Einstieg und ich kenne es kaum.

00:02:00: erwartet, wir haben heute einen richtigen Hochkarreter hier Moritz.

00:02:03: Ja sag mal!

00:02:05: Du weißt schon jedes Mal wenn du herkommst trappst du da rein und holst dir quasi was.

00:02:09: Wir haben heute hier von der Bäckerei Scholderbeck himself den Herrn Siegel.

00:02:16: herzlich willkommen Herr Siegel.

00:02:17: ja herzlich willkommen vielen Dank für die Einladung hier.

00:02:21: Dann fangen wir doch gleich mit unserer Standartfrage an oder?

00:02:23: Wir bitten ja immer darum, dass man einen persönlichen Gegenstand mitbringt über den man ein bisschen was über sie erfahren kann.

00:02:29: Was haben Sie uns denn mitgebracht und wollen Sie es uns einfach mal zeigen und vielleicht für die Hörer zu Hause beschreiben?

00:02:38: Ich habe

00:02:40: eine Kiste dabei!

00:02:46: Mit einem Spatenstich Bioland Akko.

00:02:55: Also, wir müssen nur erzählen.

00:02:56: Herr Siegel hat auch Handschuhe mit

00:02:58: Brach... Ja, er hat extra Handschuhen mitgebracht!

00:02:59: Jetzt zieht

00:03:00: er sich beide Handschuwe über und sie erleben das kaum.

00:03:03: Der Moritz ist jetzt sprachlos.

00:03:05: Das kommt sehr selten vor.

00:03:06: Herr Siegel, jetzt haben Sie das.

00:03:08: Also an alle dieses Tauchen zu hören möchte ich auf jeden Fall sagen bitte gucken, dass ihr das Foto dazu seht.

00:03:13: Das posten wir nachher ja auf jeden fall in der Folgenbeschreibung oder auf Instagram.

00:03:16: Das ist auf jedenfall mal was anderes.

00:03:19: Ich hab einen Bio ... Ein Spatenstich Bio-Acadobay, weil das eigentlich die Motivation ist für uns das was wir tun einfach so konsequent zu machen.

00:03:33: Weil alles was wir tun spielt sie im Boden ab und der Boden ist es wertvollste was wir erhalten müssen.

00:03:40: und deswegen habe ich heute den Acidobay.

00:03:44: Und wenn mir jetzt frech nachfragen würden was sagt es denn über Sie persönlich aus?

00:03:48: Der Akkordinti dabei haben der bioaccom Was kann man daran über sie persönlich lernen?

00:03:54: Dass ich vielleicht schon ein bisschen bodenständig bin.

00:03:58: Wow!

00:03:59: Und dass unser ganzes Handeln Spuren hinterlässt und dass diese Spuren entscheidend sind, sagen wir im ganzen Tun jetzt im Leben, dem Umgang mit den Mitmenschen, im führende Firma in der Einkaufspolitik, das hinterläßt alles Spuren im Boden.

00:04:17: Das ist das Entscheidende weil der Boden, wenn er gesund ist hat die Natur und der Mensch eine Zukunft.

00:04:26: Herr Segel, jetzt muss ich doch fragen, wo haben Sie das Stückeleacker aus Bodeltoffenlich als er da unter von der Rasenfleide statt dabei war?

00:04:34: Nein, nein!

00:04:35: Das ist ein Spatenstich aus dem Bio-Acker vom Andreas Grohl, der Richtung Narbern dort drüben ist schon... Ja, da ist ein Getreidet drauf, es ist ein Dinkel Das ist schon Winter getreitet, das sind jetzt schon so zwanzig Zentimeter große.

00:04:54: Gräser sieht man jetzt und man sieht einiges an Beikräuter da ist jetzt einen Ehrenpreis dabei und eine Ackerwicke.

00:05:01: Man sieht hier einfach dass hier noch mehr auf dem Acker passiert wie nur das Getreide

00:05:07: Und des Dinkel landet nachher bei Ihnen im Laden?

00:05:09: Das ist ja gleich die Frage.

00:05:11: genau

00:05:12: dieses Dinkel.

00:05:13: Der Dinkel Landet bei uns im Laden Und wir verarbeiten das Getreide und ermöglichen dem Andreas Kruhe letztendlich dort eine Wirtschaftsweise auf den Ackern durch das, dass wir sein Getreides kaufen.

00:05:27: Dass er vernünftig mit dem Boden umgehen kann.

00:05:29: und der Acker, der biologisch bewirtschaftet wird, der unterscheidet sich halt wesentlich von der Lebensfülle die im Boden drin steckt von einem konventionellen Acker.

00:05:44: also wir in circa hundertfach mehr Bio Boden leben im Bio-Aggen wie im konventionellen Acker drin.

00:05:52: Also in diesem Stück dieser Scholle haben wir, wenn man die Bakterien mal zählen würde ungefähr den tausendfachen Anzahl an Lebewesen, wie es Menschen auf der Erde gibt und im konvenzionellen Boden ist so ungefähr ja ein hundertfach weniger Bodenleben drin.

00:06:20: Und die Kunst in der ökologischen Landwirtschaft ist, den Boden so zu pflegen dass der Boden ein Mikroorganismus Mischung ernähren kann und diese Mikro-Organismen ernährend später dann die Pflanzen.

00:06:38: das heißt der Bio-Landwirt ist eigentlich ein Bodenpfleger und der Boden kann dadurch mehr Grundwasser aufnehmen, mehr speichern hat er viel höhere Biodiversität und das ist die Grundlage für die Erzeugung von gesunden Lebensmitteln.

00:06:56: Das ist das was bei uns so der Kern unserer Motivation von unserem Handeln schon immer war und jetzt immer wichtiger wird in der heutigen Zeit.

00:07:06: Vielleicht würde ich da an der Stelle gleich mal Dinge, die ihr nie googlen würdet einwerfen also Dinge dir nicht googlen würde aber unbedingt wissen wollt.

00:07:14: Da habe ich nämlich genau das gefunden, die Vielfalt der deutschen Brote hängt mit der Landschaft zusammen.

00:07:20: Nämlich die regionalen Unterschiede bei Brot haben viel mit Boden, Klima und landwirtschaftlichen Bedingungen zu tun.

00:07:25: oder anders gesagt man kann nicht in jedem Ort in Deutschland auch das gleiche Brot machen.

00:07:30: Stimmt es?

00:07:32: Es stimmt ja.

00:07:35: so haben sich die Traditionen in der Region entwickelt.

00:07:37: also hier bei uns Auf der schwäbischen Alb oder am Rand der Schwäbische Alb ist ein bisschen raueres Klima, hier wurde bis vor hundert Jahren ziemlich viel Dinkel angebaut.

00:07:52: Der Dinkel ist sehr robustes Getreide das aber mit dem raueren Klima gut klarkommt, dass wenig Düngung braucht und die krachen Böden auf der Alp da war das einfach das ideale Gebreite.

00:08:03: Der Dingle hat allerdings das Problem, dass er sich nicht so gut formen lässt wie jetzt einen Weizen.

00:08:10: Der macht sehr fließende, gläbrige, flachlaufende Teige.

00:08:13: Das gibt kein schönes Brot.

00:08:16: aber wenn der Bäcker dort einen Teig macht, der sehr weich ist und der sehr lange liegt und den man zwei-, dreimal runter schlägt und den wir dann mit nasen Händen oder Schapf in den Ofen bringt, dann entsteht da eingenetztes Brott.

00:08:32: und nur mit diesem Verfahren kann man den Dingel vernünftig verarbeiten.

00:08:35: und deswegen gibt es bei uns in der Region heute noch als Hauptbrotsorte dieses eingenetzte Brot, und das war bis in den Regeln aus Dingel.

00:08:49: Danach wurde es aus Weizen hergestellt weil diese Autarkiebestrebungen von diesem Führer haben dazu geführt dass Dingel verboten wurden anzubauen also weil Weizen einen höheren Ertrag gibt.

00:09:06: deswegen ist hier der Weizen bei uns in der Region dann zurückgekommen.

00:09:10: Der Dinkel hat es nicht mehr geschafft, sag ich mal den Weizen zu verdrängen.

00:09:15: Aber traditionell ist Dinkel hier ein regionales Getreide.

00:09:21: Hat er aber in den letzten Jahren auch so bisschen Revival wieder gehabt?

00:09:24: Ja

00:09:24: ja klar.

00:09:25: Dinkel hatte jetzt einen Revival.

00:09:27: der Dinkel hatten extremen Vorteil für das ökologische Landbau.

00:09:32: Wir können auf mageren Böden hohe Erträge erwirtschaften ohne chemisch-synthetischen Dünger.

00:09:39: Und das führt dazu, dass der Dinkel und die ökologische Landwirtschaft ein ideales Paar sind, das sehr gut zusammenpasst.

00:09:47: Wir verarbeiten seit über dreißig Jahren konsequent viel Dinkel.

00:09:51: Ich

00:09:52: würde noch mal kurz eine hinterherwerfen weil ich habe schon ein paar tolle Sachen gefunden dieses Mal nämlich.

00:09:59: Deutschland hat ja auch eine enorm große Brotkultur Also auch international gesehen.

00:10:03: Und was ich nicht wusste, ist dass Deutschland Brotkultur Teil des immateriellen UNESCO-Kulturerbes ist.

00:10:10: Juhu!

00:10:11: Das wollte ich nur mal kurz

00:10:11: reichen.

00:10:13: Oder der hat sich toll vorbereitet?

00:10:15: Ja, er und Google sind entschlagbar.

00:10:19: Das kann man so sagen ja...

00:10:23: Ja also das ist schon so.

00:10:25: diese Brotvielfalt aus den Regionen die ist schon extra Strem auffallend, wenn man jetzt mal andere Länder besucht.

00:10:33: Da ist es viel langweiliger und hier kriegt man schon vieles.

00:10:39: Das macht den Beruf als solches so faszinierend.

00:10:44: Jetzt haben wir uns ja ganz viel über Landwirtschaft.

00:10:46: Man denkt schon fast, sie werden ländert aber auch über Brotunterhalte.

00:10:50: Wir müssen da natürlich noch mal vorne anfangen.

00:10:52: Ganz, ganz, ganz vorne!

00:10:53: Sie waren ja schon immer Landwirt.

00:10:56: Beckermeister, Konditor, Geschäftsführer.

00:10:58: Wie finden das bei Ihnen?

00:11:00: Wir haben uns prächtig mal schlaugmacht und recherchiert, was mit Bäckerei Scholderbäck war.

00:11:07: Da hab ich gedacht, Google hat sich verschrieben, aber es war jetzt so.

00:11:10: Das müssen Sie schon mal ... Oder die Fische.

00:11:12: Wie fingen die ganze Story an?

00:11:14: Es ist schon so, dass die Vorfahren meiner Familie zum ersten Mal in einem Kirchenbuch erwähnt waren als Bäcker vom Schalter.

00:11:26: Das war schon so, dass da gebacken wurde am Schulterplatz.

00:11:32: Bäckerei, Gastwirtschaft, Wirtschaft zur Tanne und dann noch an Landwirtschaft wurden betrieben.

00:11:37: Mein Großvater war derjenige, der von seinem Onkel, also nicht in direkter Linie sondern von seinem kinderlosen Onkel den Betrieb übernommen hat.

00:11:46: Und er war derjenigen, der die Landwirtschaft aufgehört hat.

00:11:50: Mein Vater war denn derjenig, Gastwirtschaft geschlossen hat in den sechziger Jahren und das war der erste Scholderbeck, der nur vom Backen lebte.

00:12:00: Und ich war der Erste-Scholderbett, der das Ding dann freiwillig übernahm.

00:12:06: Davor war es immer so... Werner du verspeckt!

00:12:09: Das war mein Vater.

00:12:10: Also dann wurde er natürlich... Dann hat er die Ausbildung gemacht und bei mir war's so.

00:12:15: Ich war Schülerin Weilheim und jeder sagte zu mir geh weiter auf die Schule, Lernwasser.

00:12:21: Ich habe gesagt, jetzt mache ich erst mal eine Bäckerlehre und ich war fasziniert vom ersten Moment an von dem Beruf.

00:12:27: Und das hat er verspast gemacht und ich bin dabei geblieben.

00:12:30: Und seid da dann durchgängig auch im eigenen Betrieb gewesen?

00:12:34: Nein nein!

00:12:35: Ich bin nach zwölf Jahren Wanderschaft als Bäckermeister in Betriebs- oder Handwerks- und Kontiteur zum ersten Mal in den älteren Betrieb zur Arbeit gekommen.

00:12:45: Sie haben quasi nur den Impuls gekriegt vom Vater.

00:12:48: Mach was gescheites... Das

00:12:51: war ja so, dass man im Heranwachsen immer dabei war.

00:12:56: Also wir unten wurde gebacken.

00:13:02: Mein Vater hat hinten die Brote gebackene.

00:13:05: Meine Mutter hat vorne wie in jeder anderen Dorfbäckerei die Brot verkauft.

00:13:09: Wir hatten einen Gesellen, einen Lehrling.

00:13:12: Mein Papa und meine Mutter hatten noch zwei oder drei Aushilfen im Laden gehabt Und das war einfach so, daß die Familie einfach unter einem Dach war und man war dabei.

00:13:24: Man wurde auch als Kind schon gebraucht, also man hat die Augen beim Osterhase als Korrektorein gedrückt mit sechs oder sieben und dann hat in während der Schulzeit am Wochenende natürlich Brezeln gemacht und wir waren da einfach Teil und das war ein Teil vom Leben und ich wusste genau was auf mich zukommt.

00:13:47: Also ich kannte den Beruf!

00:13:49: Ich musste nicht so... Betriebsberatung oder Berufsberatungen, wie man das nennt.

00:13:55: Und dann sind Sie aber auf Wanderschaft gegangen?

00:13:59: Also ich habe die Ausbildung in Kirchheim gemacht zum Bäcker danach in Schoenlorfer Konditoreere, dann war ich in der Schweiz und in verschiedensten Gegenden auch in Stuttgart mal gelebt.

00:14:10: also ich bin dann auf ein zwölf verschiedenen Betriebe unterwegs gewesen hab dann die Meisterprüfungen gemacht Betriebssort des Handwerks und bin dann zurückgekommen.

00:14:23: Wo sie senzüchtig erwartet wurde?

00:14:30: Ja, ich habe dann mitgearbeitet und als Meister gearbeitet bei meinem Papa.

00:14:35: Und wir haben dann auch meine Frau ins Unternehmen eingestiegen.

00:14:40: die hat eine Fidiale eröffnet und in der Zeit kam ich zurück.

00:14:46: Und in der Nacht war mir schon der Betrieb übernommen.

00:14:51: Ja, aber wir dachten es ist Zeit und dann haben wir das formuliert.

00:14:55: Und dann wurde der Betrieb auch übergeben.

00:15:00: Und dazu müsste sie jetzt was sagen?

00:15:02: Das haben Sie im Vorgespräch auch gesagt!

00:15:05: Als Sie den Betrieb übernommen haben... Wie groß war dir da?

00:15:08: von was sprechen wir da?

00:15:10: Gibt's irgendwie so

00:15:11: Benchmarks?!

00:15:13: Der Betrieb war so dass am Scholderplatz gebacken wurde.

00:15:18: Der einzige Laden war am Scholderplatz und wie vorher schon beschrieben, mein Papa mit zwei Mitarbeiter in der Produktion.

00:15:26: Und meinem Mutter mit zwei drei Leuten im Verkauf und das war der ganze Betrieb.

00:15:32: also wir waren dann schon überschaubares Team.

00:15:37: Es war sehr familiär, war hand-in-hand arbeitend und es war so.

00:15:44: der Bereich Einstiegen war so der erste Weg, dass man dann die Erste Filiale eröffnet hat.

00:15:54: Da hat mein Vater den Betrieb noch geführt und dann ging es Schritt für Schritt weiter.

00:16:02: Jetzt haben Sie erzählt, sie hatte eine famose Idee bzw.

00:16:05: kamen sie auch durch ihre Frau?

00:16:07: Dass sich ein bisschen experimentierfreudig werden durftet.

00:16:14: Das erste Handicap war im Prinzip die Gesundheit meiner Frau.

00:16:17: Meine Frau hatte in der Zeit massivste Neurodarmitis hatte Lebensmittelunverträglichkeiten, war wochenlang in der Klinik.

00:16:23: Das war eine grausame schwierige Zeit für uns damals und sie kam dann eben mit einer ganzen Liste von Unverträgligkeiten zu mir und sagte also back mal Brot ohne Rocken, Weizen, Dingelhefe Sauerteig und das waren natürlich schon Herausforderungen.

00:16:42: Ich sage du es geht nicht da ist eigentlich nichts drin was irgendwie dann zu Brot werden könnte.

00:16:48: Man sagt's ja, du kannst es.

00:16:50: Liebe geht

00:16:53: durch den Magen!

00:16:55: Wenn man weiß dass das einmal eingeglaubt wird...

00:16:58: Ja genau, mich wurde geglaubt und ich hab' mich dann öffnen weggemacht und das war ein Haar für Kartoffelbrot also das dann wirklich mit Backpulver gelockert.

00:17:07: Also es gab dann wirklich Produkte die man noch machen konnte aber die waren in keinem Lehrbuch.

00:17:14: Und da hat mir natürlich sehr viel geholfen, dass ich in vielen, vielen Betrieben war.

00:17:21: In Deutschland, in der Schweiz und so... Im Handwerk wächst man auf mit so starren Regeln.

00:17:32: also es gibt bestimmte Grundsätze die sind in der baden-württembergischen pretzelbäckerei sind die so witzig waren.

00:17:41: in der schweiz gab's auch solche grundsätze und solche regeln aber die haben diesen schwäbischen zum teil gesprochen.

00:17:48: Von daher habe ich mir gedacht, okay vielleicht kann man dann doch bestimmte Dinge einfach mal probieren die eigentlich so gar nicht als Möglichkeit in der Ausbildung bekannt waren und das war auch möglich.

00:18:03: Also es sind da Dinge entstanden die heute modern werden.

00:18:08: also wir haben damals schon mit Backfermenten experimentiert mit Eigenfermentation vom Getreide mit Rosinenwasser, um wilde Häfen zu züchten und haben für den Eigenbedarf damals sortenreine Brote gebacken ohne Saubertag.

00:18:25: Ohne Hefe nur mit Getreidewassersalz mit Eigenformentationen.

00:18:30: Das sind die Dinge, die meine Frau vertragen hatte damals und die auch dazu geführt haben dass ihr Immunsystem das ja mit so einer Allergie in Aufruhr ist Ja, wieder stabilisieren konnte und aus einer Gesundung einsetzte.

00:18:46: Und die Erfahrungen, die wir damals gemacht haben, das sind schon bis heute noch die Grundlagen vom Unternehmen.

00:18:52: also es geht nicht darum so viel wie möglich Zeugs in eine Rezept zu schreiben und ins Brot zu packen, so ein siebzehn Kornbrot oder so sondern uns geht da drum zu überlegen was kann man alles weglassen?

00:19:07: Und für mich ist ja Rezeptur heute noch erst ideal wenn es keine Zutaten mehr drin gibt, auf die man nicht verzichten kann.

00:19:15: Und so wird versucht bei uns einfach mit einer Klarheit und mit einer klaren Stringenz in der Rezeptur.

00:19:23: und eine Kommunikation zu den Kunden.

00:19:25: Das ist im Prinzip da entstanden durch diese Erfahrung.

00:19:29: Da waren Sie aber ein bisschen Ihrer Zeit voraus oder?

00:19:31: Also für heute klingt das relativ normal, dass wir alle möglichen Allergien auf Unverträglichkeiten Rücksicht nimmt.

00:19:44: Aber das war damals glaube ich nicht ganz so, oder?

00:19:46: Heute ist es fast schon Mainstream also ein Mensch der... Nicht irgendeine Einschränkung hatte ich nicht mehr da.

00:19:57: Ich habe keine!

00:19:58: Ja,

00:19:58: aber

00:20:02: das ist jetzt bisschen überzeichnet.

00:20:04: Es ist schon so dass das damals etwas Besonderes war.

00:20:07: wir haben mit Sag ich, mit den Ideen dann in Kürch haben einen Laden eröffnet.

00:20:17: Da war früher mal ein Naturkostladen, der brandete dann ab.

00:20:20: Micha Holz hat das Haus wieder aufgebaut und wir haben da den Laden eröffnet.

00:20:23: Und da wollten wir hundert Prozent Volkern, hundert Prozent Bio an den Start gehen.

00:20:27: Das sind wir dann auch gegangen.

00:20:30: Und es war dann ein Kristallisationspunkt.

00:20:32: Da sind Menschen gekommen aus der Umgebung die Naturkoschläden betrieben und die haben uns gefragt, hey kann ich das Brot von dir bekommen.

00:20:40: Und so sind sie auf unsere Art zu backen aufmerksam geworden und wir haben dann begonnen bestimmte Läden zu beliefern.

00:20:52: Es gab in der Zeit Wartelisten.

00:20:54: wenn man dann in Nürdingen mal mehr wie vier fünf Leute die Interesse haben am Brot hat man ein Lieferfahrzeug wieder angeschafft und hat eine Tour nach Nürtingen eröffnet.

00:21:06: So ist es Schritt für Schritt gegangen, aber das war so der Kristallisationspunkt.

00:21:10: Dass man eben dort wahrgenommen wurde, dass wir ganz andere Dinge backen und in der Kirchheim, in der Teddinger Straße – das war dann schon eine absolute Besonderheit!

00:21:22: Da traf sich dann der Neuro unter Schuppi oder der Feinschmecker rund den Genießer.

00:21:28: Das war schon eine ganz besondere Zeit, weil da gab's noch nichts in Vollkommen.

00:21:35: Und in der heimischen Familie, die hat auch total begeistert über ihren grünen Splen wie sie gesagt haben.

00:21:40: Das war ja total hip und jeder hat gesagt aus dem wird mal was tolle Klopfer.

00:21:47: Mein Vater hat jetzt gelernt dass es andere Wege gibt und das hat also nie einen großen Widerstand von der familiären Seite erfahren.

00:22:03: aber ich habe viele Jahre später dann mal erfahren, dass er war zu der Zeit noch im Innungsvorstand und hat dort eben zu hören bekommen von den Innungsobemeistern.

00:22:17: Ah Warner dein Junge ist schon Nader Kalle aber mit seiner grünen Idee macht ja mal dein Geschäft.

00:22:21: hey!

00:22:22: Das waren so diese Dinge die mein Vater anhören musste.

00:22:30: Der hat mich aber dann trotzdem machen lassen.

00:22:32: Also wirklich, ich hatte freie Hand.

00:22:34: Ich war siebenundzwanzig als in älterlichen Betrieb übernommen habe und mein Vater und ich haben damals die Arbeitsverträge getauscht.

00:22:42: Er hat bei mir als Meister gearbeitet weiter und das war vom ersten Moment an so dass ich von dem momentan die Verantwortung trage und all die Entscheidungen treffen muss und auch letztendlich wenn es ein Quark war das ausbaden muss.

00:22:55: also wir haben immer drüber gesprochen.

00:22:59: Ich habe ihn um Rat gefragt und dann das gemacht, was ich für richtig

00:23:03: halte.".

00:23:05: Jetzt ging es ja in Raas Sanktenschen Drittenberg auf.

00:23:08: also Sie haben ja auch so ein bisschen erzählt, dass sie eine besondere Philosophie hatten auch ihr Leben und das ihres Unternehmens-Demenschbrennen führen wollten.

00:23:17: und wo sie mir heute gelandet?

00:23:18: Und warum sind wir da?

00:23:19: Warum sind Sie?

00:23:20: Was glaubt Ihr, was war so Bezeichnende an Ihrem Weg?

00:23:22: Sie sind ja sehr konsequent wenn man das auch so etwas verfolgt...

00:23:26: Also ich will auch nicht sagen, dass es mein Weg ist.

00:23:30: Also das ist der Weg von mir und meiner Frau.

00:23:34: Ich bin der Bäcker aber meine Frau ist für mich jetzt so diejenige, die Philosophie noch viel mehr scharft wie ich.

00:23:52: die Sonne hinter den Wolken und meine Frau, die macht mich hin und wieder aber auf die Steine im Weg.

00:23:57: Aufmerksam, dass ich nicht rüber stolper.

00:24:00: Das heißt wir sind ein Team das sich absolut ergänzt und sie sieht Bedürfnisse vom Markt.

00:24:10: Sie kennt es aus ihrer eigenen Geschichte Und Es war ganz klar, dass er bedurft dieses Erleben.

00:24:16: von meiner Frau Ein Grundsatz bei uns ins Unternehmen kam, dass man sich einfach mal in die Schuhe von den Kunden stellen muss und die Fragen der Kunden einfach mal ernst nehmen.

00:24:29: Es ist nicht so, dass jemand, der ein krankes Kind hat das der sich wichtig machen will.

00:24:36: Das heißt man muss es wirklich ernst nehmen oder das war bei uns in der Branche lange Zeit so, daß das niemand interessiert hat.

00:24:42: D.h.,

00:24:43: man hat Zeitzeug gemacht.

00:24:44: wenn jemand gefragt hat was im Käsekuchen drin ist dann war das eine bisschen majestätzbeleidigung.

00:24:47: das geht niemand etwas an.

00:24:49: wir haben eben durch diese eigene Erfahrung gelernt, dass es eigentlich doch berechtigt ist das Interesse und dass wir da mit der Offenheit auch einfach dann Bedürfnisse lernen können die wir vorher nicht kannten als wir.

00:25:07: Ich habe keine Ahnung, ob von Zeliaki bis eben die Leute aus der Zeliakik-Gesellschaft da waren und hat mir aber glutenfrei gebacken.

00:25:13: Das heißt das Zeliakey?

00:25:15: Man hat immer wieder etwas gelernt und war im Dialog mit den Kunden und hat letztendlich sich dadurch auch im Gespräch mit den Kunden weiterentwickelt.

00:25:25: Natürlich hatten wir dann auch Schritt für Schritt immer mal wieder neue Mitarbeiter, Mitarbeiter, die vorher Naturkostläden geführt haben oder in in der Branche von ganz anderen Ecken kamen und da hat sich einfach dieses Zuhören war immer ein Thema für uns.

00:25:40: Das heißt, wir nimmt es rein und man entwickelt sich weiter und reagiert dann auf diese Einflüsse.

00:25:46: Und das ist so ein bisschen die Karte bis heute noch bleibt.

00:25:51: Wir sind heute anders wie gestern und werden morgen anders sein als heute.

00:25:56: Also wir werden uns ständig verändern den Kunden liefern, was die benötigen.

00:26:02: Und hin und wieder muss man sich etwas trauen und muss mal etwas versuchen.

00:26:07: Also wir haben dann auch siebtenundneinzig in Kirchheim in der Eins-Ahrlage an der Fußgängerzone begonnen Bio zu verkaufen.

00:26:14: Wir haben dann ein Jahr später begonnen, Bio Weißmehl Produkte herzustellen.

00:26:19: Da war früher Bio immer vollkommen.

00:26:21: Dann gab es plötzlich ... Weiße Pretzel in Bio.

00:26:23: Das will doch niemand, ein paar Jahre später waren wir im Edeka in der Vorkasse mit Bio!

00:26:29: Wer wilden im Supermarkt Bio?

00:26:31: Also das war ... vielleicht zweitausend oder so ungefähr kam es.

00:26:35: und das war schon so Meilensteine wo mir oft Dinge gemacht haben weil wir überzeugt waren dass das der richtige Weg ist die bessere Art zu backen die besseren art da sag ich mal mit Landwirten zusammenzuarbeiten.

00:26:52: Und da haben wir uns Dinge getraut.

00:26:54: Wir waren sehr jung, sehr motiviert.

00:26:57: Wir haben uns Dinge gedraut die im Nachhinein dann aber auch schon Mainstream wurden.

00:27:02: also jetzt ist im Supermarkt Bio normal.

00:27:05: Also die

00:27:06: Schienen... Trends antizipiert.

00:27:08: Ja!

00:27:09: Die Schienen auf die heute der ein oder andere sein Business Case draufstellt und seine Wegele fahre lässt, wir haben die Schienen gelegt zu dieser Zeit.

00:27:19: Es ging auf Es war jetzt nicht so die große Business-Strategie, dass wir genau das Schritt eins, zwei, drei wollen.

00:27:28: Wir haben auf Chancen reagiert und...

00:27:31: Und hast du Verzeugung einfach Dinge gemacht?

00:27:34: Ja!

00:27:34: Du musst erkennen wann irgendwo eine Zähnerle auf dem Boden liegt und dann musst noch bereit sein dich zu bücken.

00:27:41: Das sind so die Dinge und es war bei uns so.

00:27:44: Und so haben sie genug Zehnerle aufgehoben, dass es heute was hab ich gelesen?

00:27:47: Hundertsechzig Mitarbeiter jetzt sind von sechs auf hundertsechtzig.

00:27:50: Ja

00:27:51: auch respektabel auf jeden Fall.

00:27:53: Sie haben gerade die Landwürde nochmal angesprochen.

00:27:54: vielleicht können wir den Einschlänke noch mal zurück machen weil ein wichtiges Thema oder Ich weiß gar nicht wenn's wir muss vor schon aus erschöpfen besprochen haben kann man es auch direkt wieder abhaken.

00:28:06: aber das Thema Bio und Regional hat man das Ding, dass sich ganz besondere Sorten anbauen lassen von denen auch.

00:28:16: Der erste Kontakt zur ökologischen Landwirtschaft hier war der Andreas Gruhl aus Auen.

00:28:23: Er hat den Hof direkt an der Kirchheimer Straße, da kam ich mal vom Neufen rüber und habe bei dem Gehalten gesagt, Herr Andreas, ja ich bin Bäckerin, du bist Bauer hast du getreide.

00:28:34: so war der erste Kontakt und das ist heute noch unser Hauptlieferant für das ganze Volk und Getreide.

00:28:41: Da bin ich durch Zufall An den gekommen, dem seine Familie macht schon seit über fünfzig Jahre Bio.

00:28:47: Dem seinen Vater hat schon den Hof umgestellt als einer der Ersten und Andreas hat auch bei Bioland im Landesverband als Hofberater gearbeitet, arbeitete immer noch.

00:28:59: Und der an unserer Seite das war wirklich ein ganz verlässlicher Partner und er hat viele, viele Jahre oder immer noch bringt er uns ganz viel Getreide.

00:29:13: Das war unser erster Lieferant, unser wichtigsten Lieferand und mit dem wurde auch immer die Zusammenarbeit vertieft.

00:29:20: Also wir haben immer dann sagen mal unsere Lagerkapazität auf seine Anhänger angepasst das heißt die Abladesituation gebaut und das sind so Dinge.

00:29:29: da sind wir miteinander gewachsen und haben die ganze Struktur dort gemeinsam aufgebaut.

00:29:34: Und wenn auch hier in der Region die Andere mal schlecht war der Andreas Kante Landwirtin, die noch Getreide haben.

00:29:41: Das war vor zwanzig Jahren dann manchmal echt ein Problem, heute zu bekommen.

00:29:48: Für Andreas war es auch immer spannend wenn wir mit einer getreide Idee kamen und gesagt hey Andreas, ihr hättet gern Emma!

00:29:58: Okay, okay hat er gesagt ich kümmere mich drum, Einkorn oder welche Dinkels... Der

00:30:04: spricht auch halt nur mit Ihnen?

00:30:05: Ja ja natürlich natürlich und das war schon so.

00:30:09: uns hat nicht nur angetrieben Sagen wir das hier abzukaufen, was ja sowieso wächst.

00:30:14: Wir wollten natürlich auch verschiedene alte Sorten wieder zurückbekommen in die Region und je variantenreicher die Landwirtschaft, sage ich, Getreide anbaut, destabil wird die Biosphäre um uns herum.

00:30:30: Das war immer schon so ein Ping-Pong-Spiel zwischen Andreas oder er hat ... Ich hab jetzt Linsen, was kannst du machen?

00:30:36: Gut, dann gibt's Linsensalat im ... Also es sind immer so Dinge.

00:30:39: Man spricht miteinander, man spricht von Chancen und Ideen.

00:30:43: Man versucht immer das System noch ein bisschen nachhaltiger ökologischer weiterzubringen.

00:30:53: Sie sind ja so ein Lokalpatriot, also nicht nur dass sie die heimischen Bauern und ihre Umgebung unterstützen.

00:30:59: Auch die großen Läden hier zu Wilhelm und der Umgebungshinter gibt es ja überall den Schuldi-Scholderbeck.

00:31:05: Jetzt haben sie mir aber auch schon erklärt, dass ihr das etwas Markt gründet, sondern sie sind ja auch vielfältig aktiv.

00:31:11: Nur in Wilhelm da insbesondere, aber sie haben auch gesagt, dass die Vereine ihnen am Herzen liegen, dass sie da unterstützen und so ein bisschen dann nochmal nach einem Schwenk zur Innenstadt.

00:31:21: Wie kam das?

00:31:21: Ich habe sie mal gefragt wieviel ... viele Stunden an ihren Tag eigentlich, dann hat er halt auch Stunden der Tag.

00:31:27: Was sich so alles macht?

00:31:30: Man denkt mit so einem Unternehmer und Hundertsechzig-Mitarbeiter... Wie geht es euch alles?

00:31:36: Sie sind ja Hans Dampf in allen Gassen, hat man das Gefühl!

00:31:39: Ja also ich bin ja als Weilheimer in Weilheim aufgewachsen habe so diese klassische Vereinsstruktur erlebt.

00:31:54: Ich bin im Fußballverein gewesen, ich war im Skivereien und ich hab im Verein unglaublich viel profitiert.

00:32:03: meine Eltern die an einem Wochenende geschafft.

00:32:05: Ich war oft mit den Skifahrern, mit dem Fußballer weg das hat einfach nur einen Halt gegeben und ich bin da sehr früh ins Ehrenamt gekommen.

00:32:13: Du wirst ein Fußballjugendrainer, du wirst dann Schielehrer in Weihlheim.

00:32:16: Du bist dann einfach Teil von der Organisation und hast dann auch schon relativ früh erfahren dass wenn man was will dann mal auch etwas gestalten kann und auch was selber machen.

00:32:30: Und das ist passiert.

00:32:32: also wir waren dann einfach Schielehre, wir waren Jugendtrainer Wir haben Verantwortung übernommen, Dinge gelernt und hin dort auch sehr viel gelernt, das später auch im Job weiterbringt.

00:32:44: Also Verantwortung zu übernehmen und zu gestalten ist das was ich eigentlich hier in der Vereinsarbeit mitbekommen habe.

00:32:51: Ich war dann im Zivildienst dann auch in der Sozialarbeit tätig in Kirchheim fast zwei Jahre im Brückenhaus, hab dort Jugendarbeit gemacht, war parallel dazudellen in der Zeit noch Vorstand vom Jugendhausverein hier in Weltheim von der JLW im Geschäftsführer- und Ausschuss für Jugendhäuser, da haben wir eben dann schon relativ früh über Konzeption von Jugendhäusern mitbestimmt und Mitarbeiter eingestellt.

00:33:18: Das heißt ich durfte im Ehrenamt sehr viel lernen das mir später dann im Job auch sehr viel gebracht hat.

00:33:26: also wenn einem was stört muss man etwas tun und dann muss man was ändern.

00:33:31: Also das ist so ein bisschen etwas was sich immer ranwachsen lernen durfte.

00:33:36: Das hat sich natürlich dann im Unternehmen so gezeigt, dass es klar ist, dass Aufgaben auf dich zukommen und wenn du etwas ändern willst, dann musst du das halt tun.

00:33:47: Und dann macht man das!

00:33:48: Und das Schöne was wir hier jetzt haben meine Frau und ich, ist dass wir diese Werte die wir teilen, dass wir sie als DNA bei uns im Unternehmen haben.

00:34:02: Das heißt wir übernehmen Verantwortung für Menschen, wir über nehmen Verantwortung in einige Flüchtlinge.

00:34:07: Wir integrieren Menschen die in Ausbildung sind mit Handicap-Arbeiten.

00:34:11: das heißt wir können hier Arbeitsplätze gestalten dass es für diese Menschen passt und wir können diese Werte die uns leiten und die uns treiben im Unternehmen eins zu eins leben.

00:34:23: und vor uns ist es so dass wird die Natur in der wir hier im Weilheim-Leben vererhalten wollen, dann müssen wir die Spuren des Unternehmens hinterlässt.

00:34:30: Uns hin und wieder mal umtrennen und gucken was passiert eigentlich?

00:34:34: Und dann muss man entsprechend handeln!

00:34:37: Wenn es vernünftiger ist ein ökologisches Getreide einzukaufen damit die Grundwasserbelastung besser wird, damit man Hochwasserschutz haben, damit wir mehr Biodiversität haben, dann ist es einfach zwingend und konsequent eben dann ein öko-logisches Produkt einzukaufen.

00:34:50: wenn ich da noch zusätzlich eine Nachhaltigkeitsfaktorein bringen Und die Landwirte hier noch eine Perspektive, also unser Hof Gruhl hat jetzt dann die Kinder übergeben.

00:34:59: Das heißt da geht es dann einfach weiter.

00:35:01: und wenn man diese Konsequenz im Unternehmen dann leben kann, die einem in persönlichen Privaten genauso treibt, dann gibt's auch nicht mehr diese Grenze zwischen Arbeitszeit- und Lebenszeit weil ob ich dann im Hobby noch irgendwas mit Jugendarbeit mache oder hier mit meinen Azubis, da möchte ich nicht unterscheiden, ob das jetzt Hobby- oder Beruf ist.

00:35:26: Und das ist der Tag länger fürs Unternehmen.

00:35:38: Genau!

00:35:38: Ich habe hier noch zwei Fragen auf meiner Liste.

00:35:41: Ich hab gemerkt über den Blick dass ich jetzt mal rein springen sollte weil wir ja über das Thema Innenstadt gesprochen haben.

00:35:47: nochmal eine Frage zu zu Ihren Läden jetzt direkt oder beziehungsweise auch hier, wenn man direkt hier unten ums Ekrem geht.

00:35:58: Welche Rolle spielt das als Begegnungsort für Sie und dass da Leute mal den Weg in die Innenstadt reinfinden?

00:36:07: Also es ist schon existenziell für eine Kommune wie Wellham, dass es einfach so einen Gestaltisationspunkt gibt bis Städtele.

00:36:15: Und wir sind ja eigentlich kein städtes Bäcker Wir sind ja vom Vorstatt also vom Schulterplatz Wir sind ja ins Städte nur gekommen, weil der Herr Bauer damals gesagt hat, Hey Band da ist ein Ladefreude.

00:36:29: Da kommt kein Glücksspielbude rein.

00:36:33: Da machst du was?

00:36:34: und dann habe ich gesagt gut okay, da müssen wir drüber reden!

00:36:39: Dann muss ich am Schulterplatz zumachen und dann müssen wir zweihundert Jahre Tradition beerdigen, da müssen wir drüber reden.

00:36:46: Und dann haben wir die Liste gemacht was wir brauchen.

00:36:48: Wenn gesagt man braucht eine Markise oder eine Außenbestuhlung.

00:36:51: Wir brauchen bestimmte Dinge die klar sein müssen.

00:36:53: Das hat man hier im Bürgermeisterzimmer besprochen und genehmigt gekriegt und dann hat man den Schritt getan und dann ging man ins Städtel und hat am Schulternplatz zugemacht.

00:37:05: Das heißt das war auch so dass der Bürgermeister, das Interesse der Kommune formuliert hat und wir den Ball gefangen haben.

00:37:15: Und dass dann auch uns Gedanken machten was wird dann dafür eine Funktion erfüllen müssen?

00:37:21: Wir hatten dann einen kleinen Lade und seit anderthalb Jahre jetzt den größeren Laden und haben da damit erlebt, dass es einfach sehr wichtig ist ein Punkt zu haben wo sich Menschen treffen und das ist das was bei uns im Städtele also gut funktioniert.

00:37:37: Wir haben den griechischen Stamm, die schon Männer da.

00:37:38: Wir haben alle mögliche Leute da, die mit ihr Kinder kommen und wir haben ältere Leute dort, die mittags Kaffee trinken.

00:37:45: Wir sind so ein Teil in Traurkaffee drin.

00:37:46: das heißt hier trifft sich alles und es ist gelungen dass es im städte so ist, dass da einfach jeder der einfach dann ist herzlich willkommen und er kann dort.

00:37:57: Wir habe uns auch darum bemüht und haben ja den Kirchplatz zum teil bewirtschaftet.

00:38:03: Das sind Möbel von uns Da darf jeder sitzen, aber der bei Metzger da sein Laborcase weg hat.

00:38:09: Aber das ist etwas wo wir dann gesagt haben... Das sind unsere Stühle die da stehen weil das gehört einfach dazu wenn man dann nach Weilheim kommt auch mit dem Rad mit sehr viele Leute die mit dem E-Bike hier auftauchen Gruppenweise die dann einfach dann sitzen und der Platz unter den Kastanien ist einfach so traumhaft.

00:38:30: Und für uns ist es schon ganz wichtig dass das hier ein Kristallisationspunkt ist und dass man sich hier auch zeigen kann als Weilheimer Betrieb.

00:38:38: Also für uns war das schon ein ganz wichtiges Thema, weil wir haben schon eine Funktion in Weilheim und da braucht der Aufenthaltsqualität und also eine Nahversorgungsfunktion.

00:38:49: Und da ist Weilhelm schon für viele die ja in der Umgebung wohnen einfach so.

00:38:54: das Thema, dass man so viel öffentlicher Verkehr gibt es nicht, dass er aber noch ins Städte fahren kann mit dem Auto.

00:39:02: Das ist so für viele... Familie mit Kindern, die einzige Möglichkeit sinnvoll sich vorzubewegen hier im ländlichen Raum und eben auch für viele ältere.

00:39:11: Und von daher ist dieses Städte das muss so funktionieren es muss anfahrbar bleiben und wir brauchen diesen Mix und das ist ganz wichtig dass der Stadt sich da engagiert.

00:39:20: Das ist für uns ein Glück.

00:39:23: Genau, also der Laden, das könnt ihr auch sagen.

00:39:25: Sie haben schon vor eineinhalb Jahren, sind sie vom Kleiner in den Größer gewechselt und im Kleiner haben sie auch unterstützt dass da jemand Neues Pfiffiges drin ist.

00:39:34: Da freut man sich ja auch als Kommune.

00:39:36: wie sie sagt wir haben nicht so viele Lehrstände hat wenn man qualitativ hochwertige Lehrständen hat.

00:39:41: In ihrem Lade sind alle irgendwie willkommen.

00:39:43: Also wie sie gesagt wenn man da vorbei geht es ist ein bunter Streber ob Party, Sekt, Frühstück oder sonst irgendwas.

00:39:48: Da ist wirklich alles möglich.

00:39:49: Sie hat natürlich auch vom Erscheinungsbild, sie haben da auch nochmal wirklich gut investiert.

00:39:53: Das darf man ja auch nicht ganz vergessen.

00:39:54: Also draußen mit den Stellplätzlern die sich immer noch ein bisschen mehr wünscht.

00:40:01: Mehr eigentlich nicht aber halt auch nicht weniger.

00:40:03: Da

00:40:05: habe ich dich nett formuliert!

00:40:07: Ja das war also Thema dass wir einfach dann auch wenn dann dieses Verkehrskonzept in der Arbeitsgruppe diskutiert wird, das ist mein Beteil, dass man sich dort eben sehr lässt, dass sage ich mal auch diese alternative Mobilität bespricht, dass es Fahrradabstelleplätze gibt.

00:40:24: Dass es aber ein Geburtsstreifer gibt für Fahrradfahrer vernünftige Verkehrsüberwege.

00:40:28: Das ist ja schon so wo man dann sich beteiligt an so Bürgerbeteiligungen und das ist denke ich schon für mich etwas was selbstverständlich ist.

00:40:37: Das sollte jeder machen der irgendwo in einer Kommune aktivisch sich da beteiligen und das das ist etwas was meiner Meinung nach Urgerpflicht.

00:40:50: Bevor wir dann jetzt zum Thema Zukunft gehen, würde ich noch einmal – weil Sie ja die lange Traditionen haben ja schon mal angesprochen.

00:40:57: Gründungsjahr Scholderberg-Seventeen und Sechsunddreißig habe ich mal geguckt.

00:41:01: was da jetzt so Ernährungstechnisch?

00:41:04: also sind wieder natürlich Dinge, die in der Google wurde, das

00:41:06: ist klar.

00:41:06: Habe ich

00:41:10: nochmal ein paar Sachen rausgesucht, die damals siebzehnsechsunddreißig vielleicht nur ein bisschen anders waren als heute?

00:41:15: Also zum einen Zucker war keine Selbstverständlichkeit Also Süßes war viel teurer und viel mehr an Wohlstand gebunden als heute.

00:41:23: Kaffee war ebenfalls noch nicht für alle Alltag, kam zwar im achtzehnten Jahrhundert so langsam auf oder war einigermaßen ausgebreitet aber längst nicht so selbstverständlich wie heute.

00:41:32: also mein Lieblingsprogramm Butterbretzel mit Kaffe wäre wahrscheinlich auch nur nicht so verbreitet gewesen auf jeden Fall.

00:41:43: Und dann habe ich noch gefunden Salz Vor allem auch als Konservationsmittel, natürlich auch vor allem noch am Start.

00:41:57: Ja das wollte ich einfach nochmal kurz reinschmeißen.

00:41:59: Sie können gern was dazu sagen wenn sie wollen aber sonst können wir zum Thema Zukunft auch kommen.

00:42:04: Aber ich denke gerade so Grundnahrungsmittel wie es sich entwickelt hat ist schon so dass da... dieser Nachkriegszeit eine extreme Veränderung auch von der vom Nahrungsangebot gab.

00:42:18: also es war immer vollkommen wurde zurückgetränkt die Gebäcke wurden immer weißer, die wurden immer süßer.

00:42:25: da waren Zutaten wie Schokolade und Kaffee war einfach dann erschwinglich.

00:42:31: das kam massiv rein.

00:42:33: Das hat dazu geführt dass sich die Ernährung verändert hat nicht unbedingt zum Guten Und es kam auch dazu, dass letztendlich dann in der Ernährungsherstellung die Industrialisierung einzog.

00:42:47: Es war früher ja normal, dass der Bäcker im Dorf war und der Metzger.

00:42:53: heute wird ein ganz großer Teil industriell produziert also circa siebzig Prozent vom Backvolumen kommen aus der Industrie, nur noch dreißig Prozent vom Handwerk.

00:43:03: In der Metzgerei ist es wahrscheinlich sogar noch schlimmer und das führt halt dazu dass dann Lieferketten unter Druck geraten, dass dann die Rohstoffe von irgendwo her aus der Welt kommt in irgendeiner Güte.

00:43:15: und das ist genau diese Entwicklung die sich auch in der Volksgesundheit so auswirken.

00:43:22: Das heißt wir haben viele Krankheitskosten im Prinzip durch Ernährung, die jetzt nicht unbedingt für den Mensch gut ist.

00:43:30: Und unser Anspruch ist es dort einige Entwicklungen ein Stück wieder zurückzuträgen.

00:43:36: Also als ich anfing zu backen da war der Sonnenblumenkern in Bio-Qualität kam aus Ungarn.

00:43:43: Paar Jahre später kam das Sonnenbloomenkern eben parcent billiger aus Argentinien und paar Jahre später wieder kam er mit der billigsten Variante aus China.

00:43:56: Das heißt, je weiter weg das Produkt eigentlich erzeugt wird umso günstiger wird es.

00:44:03: Und das ist etwas wo ich sage hey das ist ein CO²-Fußabdruck, das geht gar nicht.

00:44:09: und dann haben wir jetzt am Beispiel von den Sonnenblumen begonnen mit einer bäuerlichen Netzwerke aufzubauen und die Sonnenbloomen in Baden-Württemberg oder Wurzburg in der Region anzubauen.

00:44:21: jetzt seit dieser Zeit auch wieder, seit zehn Jahren einfach wieder Sonnenblumen hier aus Süddeutschland.

00:44:26: Gleiches mit Mronen der hier wieder wächst gleiches mit Leinsamen sind alles im Portgüter.

00:44:33: Gleich ist es auch wieder mit Zucker.

00:44:35: Biozucker wird jetzt hier wieder angebaut Zucker rüben und die werden hier wieder verarbeitet.

00:44:40: das sind so Dinge wo ich schiebe seit jahren dass diese Erzeugnisse, die wir hier essen, hier auch angebaut werden und nicht in einer Güte verarbeitet wurden.

00:44:52: Dass sie einfach dann auch für uns wieder besser sind.

00:44:55: Besser für uns, besser für den Planeten auch.

00:45:00: Was passiert denn in den nächsten zehn Jahren beim Scholdi?

00:45:03: Wie wird es so schön sagen?

00:45:06: Das Scholdii!

00:45:08: Fassiert mit

00:45:09: Scholdie?!

00:45:10: Wie geht's weiter?

00:45:11: Wir hoffen dass es den Scholdy noch gibt in zehn Jahren.

00:45:14: Wir sind sehr zuversichtlich... Wir kämpfen alle mit spannenden bürokratischen Einflüssen.

00:45:24: Ich bin jetzt nicht derjenige, der dieses Hinweisgeber-Schutzgesetz verteufelt oder ähnliche Berichtspflichten oder so.

00:45:31: Also dieses jammern, das gehört mir ja von allen Bäckern und allen Handwerken in der Presse rauf und runter.

00:45:38: Das ist jetzt nicht unser Harbproblem.

00:45:40: Es ist natürlich ein bisschen mühsam.

00:45:42: Es könnte einfacher sein.

00:45:43: Spannend Wie schaffen wir es, Menschen die Wertigkeit der Nahrung weiter zu vermitteln?

00:45:55: Wie schaffen wie es dass Menschen bereit sind für eine gesunde Ernährung auch das wertzuschätzen und da entsprechende Güte einzukaufen.

00:46:05: Da ist sehr viel Bildung auf Fortbildung und auch Aufklärung notwendig.

00:46:10: Wir hatten heute Morgen wieder Biosphärenschule.

00:46:12: Wir müssen sprechen über das was wir tun.

00:46:15: schlecht und billig.

00:46:16: Es geht immer schlechter und immer billiger, also das geht.

00:46:19: Aber man muss einfach klar sein was er verfolgen hat für einen selber, für die Natur, für diese Umgebung.

00:46:26: Das heißt es ist die Aufgabe von uns für die Zukunft.

00:46:30: Wir müssen über Werte in der Lebensmittel, über Güte sprechen Über Qualitäten Müssen Menschen überzeugen Müssen glaubhaft sein bezahlbar anbieten können und das ist die Herausforderung für die Zukunft.

00:46:48: Und wir müssen Menschen finden, die diese Jobs noch machen für die die Kinder ins Unternehmen eingetreten, streben dort Übernahme an und von daher mir ist nicht bang um die Zukunft.

00:47:23: Es wird schwierig, es wird anders aber das war schon immer.

00:47:27: ich denke wir leben jetzt im besten Deutschland aller Zeiten im Besten-Welheim dass wir je hatten und von da her.

00:47:34: wir können nur daran arbeiten dass es eigentlich noch besser wird und wir müssen gucken dass man's nicht kaputt machen weil wenn jemand was kaputt macht dann sind wir als Menschheit eigentlich die einzige Belastung für unseren Planeten.

00:47:49: Alle andere halten sich so an ihre Regeln, aber wir Menschen akzeptieren die natürlichen Regeln nicht und da müssen wir einfach daran uns bewusst sein dass wir ein Teil der Biosphäre sind und nicht irgendwie meinen nur weil mir was kaputt machen können sollte man es tun.

00:48:09: Das war eigentlich ein ganz gutes Schlusswort!

00:48:14: Herr Siedl, was ist eigentlich Ihr persönliches Lieblingsgebäck?

00:48:16: Nur mal so als Frage kurz vor Schluss.

00:48:19: Bretzel.

00:48:19: Bretzel.

00:48:21: James Bretzel!

00:48:23: Kurze Frage und kurze Antwort.

00:48:26: Wir haben zum Schluss immer eine Frage die wir jedem stellen, die stelle ich natürlich auch Ihnen.

00:48:31: bitte vervollständigen Sie sind auch den Satz Weilheim passt zu mir weil

00:48:35: weil ich nach Weilheim pass.

00:48:36: Ich habe mich schon in anderen Ställen ausprobiert aber da passe ich nicht so gut hin.

00:48:39: also Weilheim passt zu mir, weil ich hier alles habe was mich als Mensch einfach was ich brauche.

00:48:47: Ich hab ja Umgebung die Klasse ist, ich kann hier raus und ich bin aber nicht in der Pampa sondern ich hab ja auch eine Anbindung!

00:48:55: Ich bin auch Rückzug in Stuttgart oder ich kann Kultur in Tübingen erleben.

00:49:03: Und von daher passt Weilheim zu mir weil ich viele Freunde um mich herum habe.

00:49:09: Der Baum, der Stammbaum hat einfach tiefe Wurzeln und ich fühle mich hier einfach zauber.

00:49:14: Und ich kann hier das tun was ich will, dass tun wir sich kann und Ich habe hier ein Maß an Freiheit, das ich mir nirgends anders vorstellen kann.

00:49:26: Ich müsste nichts hinzuzufügen

00:49:27: würde ich sagen Dickes, dickes Dankeschön.

00:49:29: Also hat man auch halt alle Tage wirklich da sie sich die Zeit noch mal haben, sich so super gut vorbereitet haben... Die Lacher auf ihrer Seite haben auch so ein Geschenk.

00:49:36: das ist echt der Wahnsinn!

00:49:38: Dickes Dickes Dankgeschön.

00:49:39: Ich hab

00:49:39: mir noch den Radler dabei.

00:49:40: Oh Moritz wir haben ihn wieder geschenkt gekriegt.

00:49:43: Moritz und ich essen ja gar nicht so gern eigentlich.

00:49:48: Wir laden jetzt nur noch Bäcker und Metzger ein.

00:49:51: Wir haben wieder ein Geschenk gekriegt.

00:49:52: Was haben wir?

00:49:53: den Krieg, Herr Siegel?

00:49:54: Es

00:49:55: gibt einen Radler-Keks und zwar ist das ein Völkern-Kex aus Urgetreide, aus Rohstoffe hier aus der Region mit Bio-Landbutter, mit Bio Landzucker in Form eines Mountainbikes.

00:50:08: Das ist eigentlich so das Schöne, weil das Mountainbike passt einfach auch tierisch zur Weile heim.

00:50:14: Weil man hier wirklich draußen sein kann, weil man die tolle Landschaft genießt So ein Keks in der Trigotage, den bringt er dann wieder heim.

00:50:22: Geil!

00:50:24: Vielen

00:50:25: vielen Dank.

00:50:27: Ja das war's wieder vom Tech Talk.

00:50:31: Vielen dank an alle fürs Zuhören.

00:50:32: Wenn ihr Fragen habt Anmerkungen lob Kritik loswerden wollt vor allem lob Dann schreibt doch gerne Quatsch an Podcast at www.weilheim-tech.de.

00:50:45: Die dann jeder geht sehr verantwortungsbewussten mit diesen E-Mails um und bearbeitet die Einzelnen.

00:50:50: Und teilt mir auch hiermit, wenn es da irgendwas Wichtiges gibt.

00:50:54: Genau!

00:50:57: Ja, ansonsten kommen wir uns aufs nächste Mal.

00:51:00: Vielen Dank fürs

00:51:01: Zuhören.

00:51:03: Tschüssi!

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